2024-05-28T14:20:16.138Z

Allgemeines
Die Landesliga-Fußballer des 1. FC Wülfrath überwintern auf einem Abstiegsplatz, da sie im letzten Meisterschaftsspiel des Jahres mit 3:4 beim SV Uedesheim unterlagen. Verpflichtet der FCW nun einen neuer Trainer?

Serkan Hacihasioglu erzielte bereits nach vier Minuten das 1:0. Nur zehn Minuten später erhöhte Patrick Fryziel auf 2:0. „Danach haben wir den Faden verloren“, berichtete Christian Höfer, neben den Spielern Sebastian Saufhaus und Engin Kizilaslan Teil des FCW-Trainertrios. Prompt wurde seine Mannschaft bestraft, als Torhüter Oliver Seibert den Schuss eines Neussers zwar zunächst abwehren konnte, aber beim Nachschuss machtlos war. Kurz vor der Pause glichen die Platzherren durch einen Freistoß aus 25 Metern in den Winkel aus. „In der Halbzeit haben wir uns dann gesammelt, kamen gut raus und waren auch klar die bessere Mannschaft“, stellte der Coach fest.

Doch nach 55 Minuten zeigte der Schiedsrichter Tayfun Uzunlar die rote Karte gezeigt. „Dabei hat Tayfun klar den Ball gespielt“, war Höfer mit dieser Entscheidung nicht einverstanden. Zudem hatte der Unparteiische auf Strafstoß entschieden, den die Uedesheimer zum 3:2 verwandelten.

Die FCW-Auswahl bewies Moral und erspielte sich in Unterzahl eine Vielzahl von Chancen, von denen aber lediglich Patrick Fryziel noch eine zum 3:4 nutzte. Wilfried Taki schoss aus drei Metern Entfernung den Torhüter an, Maximilian Steinebach traf nur die Latte, und beim Foul an Hacihasioglu im Strafraum blieb die Pfeife stumm.

„Wir spielen wirklich gut, erarbeiten uns doppelt oder dreimal so viele Chancen wie der Gegner und gehen doch wieder als Verlierer vom Platz“, ärgerte sich Höfer. „Wer auswärts drei Tore schießt, muss einfach gewinnen.“

Nach der Entlassung von Thorsten Legat holten die Wülfrather nur einen Punkt aus drei Begegnungen. So bleibt offen, ob FCW-Vorsitzender Michael Massenberg an der Trainerlösung festhält oder einen externen Coach verpflichtet. An fehlender Qualität der Mannschaft liegt es nach Ansicht von Höfer jedenfalls nicht. „Wir haben einen wirklich guten Kader mit starken Einzelspielern. Es fehlt nur der letzte Kick, daran müssen wir arbeiten.“

Aufrufe: 06.12.2014, 13:41 Uhr
Wülfrather Rundschau / Joachim DünnAutor