2024-05-17T14:19:24.476Z

FuPa Portrait
Julian Dücker in Jubelpose nach einem Tor.
Julian Dücker in Jubelpose nach einem Tor.

Das Gespräch mit den Fans ist ihm sehr wichtig

Käpt’ns Corner: Heute stellen wir den neuen Spielführer des A-Ligisten SG Welschbillig/Kordel, Julian Dücker, vor.

„Dass ich die Kapitänsbinde übernehmen sollte, hat sich schon im letzten Jahr herauskristallisiert, als mein Vorgänger Oliver Lieser verletzt ausfiel und jemand Neues gesucht wurde in dieser Funktion. Das wurde vorige Saison im Winter durch die Mannschaft so festgelegt. Der neue Trainer Klaus Grüber hat mich dann gebeten, das Amt weiterzuführen", berichtet Julian Dücker, für den Disziplin bedeutend ist. „Es ist wichtig, dass die Sachen, die der Trainer vorgibt, auch eingehalten werden. Mir ist darüber hinaus wichtig, dass sich die Jungs auch weiterentwickeln wollen, aber dabei auch viel Spaß haben. Denn ohne Spaß geht es nicht bei unserem Hobby.“

Trainer arbeitet vor allem am Abwehrverhalten

Der in Trier geborene und in Bitburg lebende Spieler schätzt vor allem den Zusammenhalt in seiner Truppe. „Wir machen als Mannschaft viel zusammen, es ist eine sehr junge Truppe, wo der eine für den anderen das letzte Hemd geben würde. Unstimmigkeiten lösen wir intern.“ Am neuen Trainer schätzt der 28-Jährige seine ganze Persönlichkeit. „Klaus Grüber legt Wert darauf, dass alle ruhig und gelassen spielen, und sich nach Rückständen nicht verrückt machen lassen. Er weiß genau, wie er mit uns arbeiten muss. Sein Ziel ist es, den Klassenerhalt zu schaffen und an unseren Defiziten zu arbeiten. Das betrifft vor allem die Anzahl der Gegentore.“

Guter Start ist ein Fingerzeig

Dücker, der nach seiner frühen Jugendzeit in der JSG Welschbillig/Kordel zu Eintracht Trier (bis zur A-Jugend) wechselte und von dort aus zu Victoria Rosport nach Luxemburg ging, ist ein erfahrener und athletisch sehr gut ausgebildeter Spieler. „Die Jahre in Rosport haben mir unheimlich viel gegeben. Weil ich beruflich sehr eingespannt war und ich das Trainingspensum nicht mehr so absolvieren konnte, entschloss ich mich zu einem Heimatverein zurückzugehen.“ Der gute Saisonstart mit 17 Punkten aus zehn Spielen und Platz sechs ist für Dücker ein Fingerzeig, dass die Mannschaft gereift ist und sich von Negativerlebnissen nicht mehr beeindrucken lässt. „Der Klassenerhalt ist primäres Ziel, alles andere ist Bonus. Wir dürfen aber jetzt nicht zu gelassen sein, sondern müssen weiter konzentriert arbeiten, um weitere Punkte zu sammeln.“ Auch nach weniger erfolgreichen Spielen ist es mittlerweile zur Gewohnheit geworden, sich mit den Zuschauern über das Spiel zu unterhalten. „Dieses Feedback ist uns sehr wichtig“, sagt der beruflich als Schreiner tätige Sechser, der auch als Innenverteidiger spielen kann.

Aufrufe: 019.10.2018, 16:04 Uhr
Lutz SchinköthAutor