2024-05-24T11:28:31.627Z

Ligabericht
Der Amberger Höhenflug in der Rückrunde gipfelt nun in der erstmaligen Übernahme der Tabellenführung.
Der Amberger Höhenflug in der Rückrunde gipfelt nun in der erstmaligen Übernahme der Tabellenführung. – Foto: Josef Trummer/Archiv

Amberg neuer Erster – Schmidmühlen überrascht daheim

Bezirksliga Nord, der Sonntag: FC Wernberg verpasst Punktgewinn knapp +++ Starke Guti-Elf pirscht sich mit Heimsieg gegen Vohenstrauß an Vilseck heran

Die Bezirksliga Nord hat einen neuen Tabellenführer: Den gestrigen Punktverlust des SV Etzenricht hat der FC Amberg am Sonntagnachmittag ausgenutzt und sich mit einem etwas glücklichen 1:0-Auswärtssieg beim FC Wernberg an Etzenricht vorbei auf Platz 1 geschoben. Erstmals in dieser Saison führt das Ensemble von Coach Andreas Scheler nun das 16er-Feld an. Für eine Überraschung sorgte unterdessen der Drittletzte SV Schmidmühlen, der die angereiste SV Grafenwöhr mit 2:1 in die Knie zwingen konnte.


Schmidmühlens Spielertrainer Guti Ribeiro analysierte: „Wir sind von Anfang an gut ins Spiel gekommen, waren nach dem frühen 1:0 komplett drin im Spiel. Zehn Minuten nach unserem Führungstor gab es nach einer Ecke Chaos in unserem Strafraum, wir haben den Ball nicht wegbekommen und das 1:1 kassiert. Danach vergaben wir zwei klare Torchancen. Auch in die zweite Halbzeit sind wir sehr gut reingekommen, haben das Mittelfeld dominiert und uns weitere Chancen erspielt. Majd Alhasweh wurde unmittelbar nach seiner Einwechslung elfmeterreif gefoult und ich habe den Elfmeter sicher zum 2:1 verwandelt. Danach verpassten wir es, den Sack zuzumachen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Charakter meiner Mannschaft.“


Wernbergs Trainer Adi Götz zum Spiel: „Ich kann meiner Mannschaft heute keinen Vorwurf machen. Wir waren das bessere Team, erarbeiteten uns in der ersten Halbzeit gute Torchancen. Amberg kam hingegen zu keiner nennenswerten Chance. In der zweiten Halbzeit zog Amberg etwas an, ohne weiterhin zu Torchancen zu kommen. Das 0:1 mit Ambergs erstem gut vorgetragenen Angriff war zu diesem Zeitpunkt sehr unglücklich für uns. Heute hätte es nicht sein sollen. Schlussendlich hat nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft hat gewonnen.“ Und Götz' Gegenüber Andreas Scheler erläuterte: „Es war ein sehr schweres Spiel gegen einen guten Gegner. Wir haben uns dann sehr stark reingekämpft. Das 0:0 zur Pause war gerecht, keine Mannschaft war bestimmend. In der zweiten Halbzeit haben wir etwas umgestellt und brachten einen weiteren Stürmer, wodurch wir mehr Durchschlagskraft bekommen haben. Nach einer schönen Vorlage von Philipp Götz vollstreckte Max Witzel zur zu diesem Zeitpunkt verdienten Führung. Wernberg hat nicht aufgesteckt, das Momentum war da ein wenig auf unserer Seite. Der Sieg war nicht unverdient, wobei solch ein Spiel am Ende auch 0:0 oder 1:1 ausgehen kann.“

Aufrufe: 014.4.2024, 19:46 Uhr
Florian WürtheleAutor