2024-02-29T12:18:27.553Z

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Nach vier Jahren Roding zieht es Adi Götz (2. v. r.) diesen Sommer weiter zum FC Wernberg. Hier wird er umrahmt vom neuen Team in der Wernberger Fußballabteilung.
Nach vier Jahren Roding zieht es Adi Götz (2. v. r.) diesen Sommer weiter zum FC Wernberg. Hier wird er umrahmt vom neuen Team in der Wernberger Fußballabteilung. – Foto: Verein

Adi Götz sagt dem FC Wernberg zu

Nord-Bezirksligist bekommt für die neue Spielzeit einen erfahrenen Mann an die Seitenlinie – Bis dahin wird Ralf Dobmeier das Vertrauen geschenkt

Vier Wochen ist es her, dass Adi Götz seinen baldigen Abschied vom TB 03 Roding an die Öffentlichkeit trug. Jetzt steht fest, wohin es den 55-jährigen Schwarzenfelder als Nächstes zieht. Der in den Abstiegskampf der Bezirksliga Nord verwickelte FC Wernberg hat das „Buhlen“ um Götz für sich entschieden. Und freut sich mit Blick auf die nächste Saison auf einen sehr erfahrenen Trainer, der die Bezirksliga Nord kennt wie seine Westentasche.

Ende letzter Woche einigte sich Adi Götz mit Wernberg mündlich, am gestrigen Montagabend folgte der „offizielle“ Teil – Götz wird im Sommer den FCW übernehmen. Der Fußballfachmann freut sich dem eigenen Bekunden nach auf „einen der wenigen Vereine, der noch den ein oder anderen interessanten Spieler mit Entwicklungspotenzial hat. Generell ist die Mannschaft interessant und aktuell meines Erachtens – natürlich auch verletzungsbedingt, keine Frage – ein bisschen unter Wert geschlagen. Aber ich sehe für die Zukunft, wenn die Mannschaft so zusammenbleibt, schon die Möglichkeit, da einiges zu entwickeln.“ Dies sei der Hauptgrund für seine Entscheidung gewesen. Hinzu käme laut Götz der Faktor der kurzen Fahrstrecke nach Wernberg. Als langjähriger Übungsleiter des SV Schwarzhofen und des FC Schwarzenfeld kennt der 55-Jährige die Bezirksliga Nord natürlich zur Genüge. Den TB 03 Roding hatte Götz 2019 übernommen und erstmalig in die Landesliga geführt.

Tobias Irlbacher, der Teammanager des FC Wernberg, ist froh über die geglückte, frühzeitige Zusage Götz'. „Wir wissen um seine Expertise. Er hat überall erfolgreich gearbeitet und uns ein super Konzept vorgezeigt. Wir versprechen uns, Kontinuität in den Verein zu bringen, nachdem die letzten zwei Trainerentscheidungen nicht so funktioniert haben wie vorgestellt“, so Irlbacher, „Adi bringt uns einen Schritt weiter“.

Bis der Wechsel an der Kommandobrücke vollzogen wird, bleibt Ralf Dobmeier weiterhin für die Mannschaft verantwortlich. Der 34-Jährige hatte zuvor die Kreisklassen-Reserve betreut und war interimsmäßig ins Traineramt erhoben worden, nachdem man sich im vergangenen Spätherbst von Christian Zechmann getrennt hatte. Bei den letzten zwei Ligaspielen des alten Jahres stand Dobmeier bereits an der Wernberger Seitenlinie. „Wir haben damals schon gesagt, dass es im Winter keinen Schnellschuss geben wird. Wir schenken Ralf unser absolutes Vertrauen und sind überzeugt, mit ihm die Klasse halten zu werden“, sagt Tobias Irlbacher dazu. Unterdessen wird die „Zweite“ in der Restrunde der Kreisklasse Nord von Mathias Lang (bisheriger Co-Trainer) und Markus Pechtl betreut und trainiert.

Bereits in den ersten beiden Spielen unter Dobmeiers Regie hätte man positive Veränderungen gesehen, ergänzt Irlbacher, der die Auftaktpartien des neuen Punktspieljahres gegen Schwarzhofen und Derbyrivale Detag Wernberg als „absolut richtungsweisend“ deklariert. Irlbacher ist in Sachen Liga-Erhalt zuversichtlich: „Wir haben den Vorteil, dass wir in der Position starten, über dem Strich zu sein. Gegen die Mannschaften hinter uns spielen wir alle zuhause. Außerdem hatten wir in der Hinrunde viele Verletzte, die wieder ins Training einsteigen. Der Erhalt der Liga ist das A und O.“ Zwei Punkte rangiert der FC Wernberg als Zwölfter momentan vor dem Abstiegs-Relegationsplatz 13. Bei noch zwölf ausstehenden Spielen. Und natürlich wünscht sich jeder am Ufer der Naab, dass Adi Götz die Mannschaft als Bezirksligist übernimmt.

Aufrufe: 031.1.2023, 14:00 Uhr
Florian WürtheleAutor