2024-05-28T14:20:16.138Z

Interview der Woche
– Foto: Mario Czimmernings

Abschied - Ankommen - Aufsaugen

Für Daniel Sander spielt Kontinuität eine wichtige Rolle. Nach sieben Jahren in Zwätzen wartet nun die nächste Aufgabe auf den 37-Jährigen.

Mit großer Freude blickt Daniel Sander der Aufgabe im Schortental ab diesem Sommer entgegen. Im FuPa-Interview spricht er über seinen Abschied aus Zwätzen, das Ankommen in Eisenberg und wie er letztendlich beim SV Eintracht Eisenberg landete.

Daniel Sander kam im Sommer 2018 vom FV Rodatal Zöllnitz nach Zwätzen und hat den Verein kontinuierlich sportlich weiterentwickelt. Nach den ersten beiden Spielzeiten im unteren Mittelfeld (Platz 10 + 11) mauserte sich Zwätzen zur Spitzenmannschaft der Landesklasse 1 und mischte in einigen Spielzeiten temporär an der Ligaspitze. In den letzten beiden Jahren gab es jeweils gute vierte Plätze. Der Weg dabei: Gute junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs ranführen und mit den bewährten Säulen (bspw. Strobel, Unger & Co.) eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine stellen. Diesen Weg ist Sander nunmehr sieben Jahre gegangen...

FuPa Thüringen: Für dich geht es im Sommer in Eisenberg weiter? Wie kam es zum Kontakt und letztlich zur Einigung?
Daniel Sander: Ich hatte irgendwann im Laufe des Jahresanfangs eine Nachricht an Mike Weber geschrieben. In dieser habe ich ihm mitgeteilt, dass ich riesig Bock hätte bei Eisenberg Trainer zu werden, falls irgendwann mal der Posten frei werden sollte. Irgendwann kam dann der Anruf und wir haben uns einfach nur getroffen und über Fußball gesprochen. Da hat man aber schon sehr schnell gemerkt, dass die Chemie stimmt. Am Ende haben wir uns dann relativ schnell geeinigt und es nach unserem Spiel gegeneinander auch veröffentlicht.

FuPa Thüringen: Welche Perspektive siehst du im Schortental? Was sind deine Ziele in Eisenberg?
Daniel: ⁠Ich möchte erstmal in Eisenberg ankommen und alles in mich aufsaugen. Es wäre jetzt viel zu früh, um über Potentiale oder Ziele zu sprechen. Zumal mein sportlicher Fokus ganz klar auf Zwätzen liegt.
Ich kann aber sagen, dass ich mich wahnsinnig auf Eisenberg, die Spieler, Fans und Verantwortliche freue. Den Rest wird die Zeit mit sich bringen.

FuPa Thüringen Mit welchen Gefühlen & Erinnerungen verlässt du Zwätzen?
Daniel: So, wie ich mich auf Eisenberg freue, so gehe ich auch mit Wehmut. Sieben Jahre in denen man vieles zusammen erlebt, Erfolge gefeiert und Niederlagen verarbeitet hat, kann man niemals weg wischen.
Ich glaube ich werde mit ganz viel Dankbarkeit und mit Trauer gehen, denn Zwätzen ist einfach super und meine Zeit dort habe ich sehr genossen. Zum Glück bleiben nicht nur sportliche Dinge hängen sondern ich konnte auch Freunde finden, die mich hoffentlich noch sehr lange begleiten, wenn auch nicht sportlich.

Aufrufe: 018.4.2024, 15:12 Uhr
André HofmannAutor