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Montag 17.07.17 08:46 Uhr|Autor: Freisinger Tagblatt: Nico Bauer843
F: Leifer

Keller brilliert - Isabell macht Hallbergmoos glücklich

Hallbergmoos – Was James beim FC Bayern München ist, das ist Egor in Hallbergmoos: ein Spitzen-Neuzugang. Egor Keller war am Freitagabend bei der 5:1-Gala im Landesliga-Eröffnungsspiel gegen den TuS Geretsried gleich der beste Mann auf dem Platz und ragte aus einem Dreiersturm heraus, der zum Albtraum der Liga werden kann. Die Spaßfußballer des VfB haben nämlich noch lange nicht genug.

Wie erwartet, waren Egor Keller, Ben Held und Gerrit Arzberger die Speerspitze der neuen 4-3-3-Taktik, die angesichts von fünf Stürmertoren durch Keller (2), Held, Arzberger und dem eingewechselten Martin Mlynikowski brillant funktionierte. Egor Keller war nach dem Ligadebüt einfach nur glücklich: „Hallbergmoos hat eine geile Mannschaft – und Flügelstürmer ist genau mein Ding.“ Seine Anmerkung, „dass ich noch nicht komplett fit bin“, klang für die Konkurrenz fast wie eine Drohung. Der Stürmer mit der Nummer sieben ist ein Glücksfall für den Verein, weil er sich in die Hallbergmooserin Isabell verliebte, deshalb von Augsburg in den Landkreis Freising zog und als Neubürger von Hallbergmoos mal beim VfB vorbeischaute. Nach dem ersten Liga-Match seines neuen Klubs fiel der Vergleich klar aus: „In Hallbergmoos ist alles viel besser als in Augsburg.“

Trainer Mario Mutzbauer konnte seinem Team nur ein Kompliment machen: „Wir waren hellwach, haben variabel gespielt und einfach unsere Aufgaben erledigt. Die Mannschaft hat uns Trainer überrascht, wie sie genau auf den Punkt da war.“ Natürlich lobte er auch Egor Keller („Er hat ziemlich viel richtig gemacht“) und seinen Fünf-Tore-Angriff („Die Ausbeute stimmt“). Da waren die kurzen Schwächephasen in der ersten Halbzeit und nach dem Gegentor zum 2:1, das wie aus dem Nichts fiel, zu verkraften. Er merkte jedoch auch an, dass auf dem Platz der Teamgedanke spürbar gewesen sei – was angesichts der vielen Veränderungen im Kader und einer nicht allzu langen Vorbereitung beachtlich sei.

Dennoch gehen den Trainern Mario Mutzbauer und Anselm Küchle die Aufgaben nicht aus: Mit einer starken Leistung in der Innenverteidigung verabschiedete sich Thomas Edlböck für drei Monate zum Studium nach Kanada. Für ihn dürfte das aus Moosinning zurückgekehrte VfB-Eigengewächs Wolfgang Lex nun seine Chance von Beginn an bekommen. Nico Bauer

 
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