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Mittwoch 04.10.17 06:30 Uhr|Autor: Jan Zur Brügge663
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VfB

VfB-Führung proklamiert "Weiter so"

Im Umfeld rumort es unüberhörbar, doch die Führungsriege von Fußball-Viertligist VfB Oldenburg sieht in der sportlichen Krise keinen Grund, ...

den Kurs abseits des Platzes zu verändern. Mit einer Art offener Brief drückt der nach dem Abgang von Karl Knab seit der vergangenen Woche nur noch dreiköpfige Vorstand sein Verständnis für den Unmut der Fans aus und ist zugleich fest davon überzeugt, dass sich bald Erfolgserlebnisse in der Regionalliga einstellen.

"Selbstverständlich sind auch wir mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden", erklären Präsident Wilfried Barysch und seine Vorstandskollegen Uwe Kühne und Christian Rowold mit Blick auf die bislang nur sieben Zähler aus zehn Spielen. Das sei "viel zu wenig für unseren Anspruch und unsere Erwartungen", heißt es in der Stellungnahme: "Aber in Panik geraten wir nicht und haben keine Angst um den Verbleib unseres VfB in der Regionalliga."

Am Sonntag hatte es für den VfB gegen Drochtersen wieder nicht zum Befreiungsschlag gereicht. Nach dem 1:1 gegen den Rivalen aus dem Kreis Stade warten die Oldenburger weiter auf Sieg eins unter Stephan Ehlers. Drei Remis und zwei Niederlagen stehen für den neuen Cheftrainer zu Buche, der im August Dietmar Hirsch abgelöst hatte. An diesem Samstag (Anstoß: 13 Uhr) geht es zum VfL Wolfsburg II.

"So schlecht es zuletzt gelaufen ist, desto besser wird es in den nächsten Wochen laufen", prophezeien die drei Vorstände, sehen den VfB als Gesamtverein auf einem guten Weg und treten Forderungen nach weiteren personellen Veränderungen entgegen. Nicht nur der Vorstand selbst, sondern gerade auch Geschäftsführer Philipp Herrnberger und Sportdirektor Ralf Voigt stehen in der Kritik. Barysch, Kühne und Rowold sehen aber "keinen Grund, an den Strukturen zu rütteln" und setzen auf ein ,Weiter so.

"Wir sind immer noch dabei, die Finanzen zu konsolidieren und den Verein für die Zukunft sicher aufzustellen", betont der Vorstand. Man arbeite daran, "ein solides wirtschaftliches Fundament" als "Voraussetzung für erfolgreichen und vor allem nachhaltigen Regionalliga-Fußball" zu schaffen. Träume vom Aufstieg in die 3. Liga spielen damit keine Rolle mehr.

 
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