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Montag 09.10.17 09:33 Uhr|Autor: Tobias Huber - Starnberger Merkur482
Licht und Schatten wechselten sich am Sonntag bei Felix Ruml ab. Der Freistoß zum 0:2 schien haltbar, allerdings hatte der Gilchinger Torhüter mit mehreren Paraden sein Team bis dahin im Spiel gehalten. foto: stefan schuhbauer-von jena

Krebs: "Bei der Entfernung muss Felix den eigentlich haben"

Gilching wünscht sich den Sommer zurück
Die Abwärtsspirale dreht sich weiter. Nach der zweiten Heimniederlage der Saison am Sonntag gegen den SV Mering (0:2) verabschieden sich die Fußballer des TSV Gilching-Argelsried erstmal aus der Spitzengruppe der Landesliga Südwest.

Beim Blick in den grauen Oktober-Himmel wünschen sich viele den Sommer zurück. Das gilt auch für die Fans und die Verantwortlichen beim Fußball-Landesligisten TSV Gilching-Argelsried, der am Sonntag zu Hause gegen den Tabellennachbarn SV Mering mit 0:2 (0:1) den Kürzeren zog. Nach starkem Saisonstart ist der TSV mittlerweile bis auf Platz sieben abgerutscht. „Wir haben auch am Saisonanfang nicht immer gut gespielt, aber halt gepunktet. Für mich steht weiter im Vordergrund, dass wir uns spielerisch weiterentwickeln und am Ende über dem Strich stehen“, sagte Gilchings Trainer Wolfgang Krebs nach der zweiten Heimniederlage der Saison.

Sinnbildlich für den derzeitigen Negativlauf steht Ramon Adofo. Der Torjäger vom Dienst scheiterte am Sonntag bereits der 3. Minute mit einem Foulelfmeter an Merings Torwart Adrian Wolf. Zuvor war Nick Schnöller gelegt worden. Der nächste Nackenschlag folgte nach 26 Minuten, als Harald Kerbers Schuss aus 20 Metern abgefälscht im Netz zappelte. TSV-Keeper Felix Ruml war in die andere Ecke unterwegs gewesen. Auch so etwas wäre vor ein paar Wochen wohl nicht passiert, als die Gilchinger lange Zeit ohne Heimgegentor geblieben waren.

Dem Gastgeber war auch in der zweiten Halbzeit das Bemühen nicht abzusprechen. Doch offensiv wollte nicht viel gelingen. „Wir hatten viel Ballbesitz, haben es aber meist nicht gut zu Ende gespielt“, bedauerte Krebs. Und auch die sonst so gefürchteten Standardsituationen blieben weitestgehend harmlos.

In der 72. Minute hatte Adofo das 1:1 auf dem Fuß, schoss jedoch knapp vorbei. Kurz darauf verwandelte Markus Gärtner einen Freistoß zum 0:2. „Bei der Entfernung muss Felix den Ball eigentlich haben“, monierte Krebs. Zuvor hatte Ruml mit zwei Paraden aber Schlimmeres verhindert. „Es gibt keine Schuldzuweisungen. Wir gewinnen und verlieren gemeinsam“, stellte Krebs klar.

Am kommenden Samstag soll es endlich wieder besser laufen für die Gilchinger, wenn sie bei der SpVgg Kaufbeuren (16 Uhr) antreten werden. Die Allgäuer stehen als Fünfter in der Tabelle knapp vor dem TSV.

 
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