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Montag 07.08.17 10:30 Uhr|Autor: Carsten Loos333
Erndtebrücks Neuzugang Dominik Jordan (links) war mit dem 2:2-Unentschieden zufrieden. Foto: carlo

"Es war ein wildes Hin und Her"

Westfalia Rhynern - TuS Erndtebrück: Stimmen und die Spieler in der Einzelkritik

Florian Schnorrenberg (Trainer Erndtebrück): „Mit Rhynern waren es immer hart umkämpfte Duelle. Wir wussten, welche Qualität Rhynern im Umschaltspiel hat. Das hat man schon letzte Woche beim Spiel bei RW Oberhausen (1:2, Anm.d.Red.) gesehen. Man könnte sagen, wir hatten den Ball, Rhynern hatte die Chancen. Wir durften uns über das 2:1 zur Pause nicht beschweren, es hätte da auch leicht schon 5:1 stehen können. In der zweiten Hälfte hatten wir dann mehr Ballbesitz. Wenn ich einen Spieler herausheben kann, dann Jan-Patrick Kadiata. Er hat seine Chance mehr als genutzt. Das war sein bestes Spiel, seit er nach Erndtebrück zurückgekehrt ist. Am Ende war es ein gerechtes Ergebnis, weil wir dankbar sein müssen, in der ersten Halbzeit nicht schon verloren zu haben. Ich bin glücklich, dass wir hier einen Punkt mitnehmen.“

Holger Wortmann (Trainer Rhynern): „In der ersten Halbzeit haben wir ein richtig tolles Regionalliga-Spiel gesehen. Wir haben über 70 Minuten praktisch keine Chance aus dem Spiel heraus zugelassen. Erndtebrück hat sich mit Freistößen und Eckbällen gewehrt. Die Spieler sind alle gefühlt drei Meter groß. Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie im Umschaltspiel in Qualität und Geschwindigkeit absolut regionalliga-tauglich ist. Ich bin stolz auf diese Woche, ich platze bald vor Stolz. Wir werden noch tolle Erlebnisse haben.“

Alexandros Tanidis (Mannschaftskapitän Erndtebrück): „Warum wir in der ersten Halbzeit so viele Unsicherheiten im Spiel hatten, müssen wir uns noch fragen. Ich weiß nicht, warum es da bei uns nicht geklappt hat, miteinander zu sprechen.“

Dominik Jordan (Spieler Erndtebrück): „Ich bin zufrieden mit dem 2:2. Wir sind gut in das Spiel reingekommen. Von dem Gegentor sind wir zurück geworfen worden. In der zweiten Halbzeit war es gut für uns, dass das 2:2 so früh fiel. Es war ein wildes Hin und Her. Wir hatten bei den Standard die besseren Chancen.“

Die Spieler in der Einzelkritik:

Samuel Aubele: So viel Arbeit hatte er sicher nicht erwartet. Musste mehrfach Situationen meistern, die entstanden, weil seine Mitspieler die schnellen Angriffe von Rhynern nicht zu unterbinden wussten.

Dominik Jordan: Sicher auf der rechten Außenbahn. Mit dem schnellen Umschaltspiel der Rhynerner mehr beschäftigt als ihm lieb war. Das bremste lange seinen Offensivdrang.

Alexandros Tanidis: Stand zumeist sicher in der Innenverteidigung. Konnte aber jenen Gegenangriff nicht unterbinden, der in der 7. Minute nach einem Ballverlust im Mittelfeld zur 1:0-Führung für Rhynern führte.

Mehemdalija Covic: Musste sein ganzes Können aufbieten, um die Erndtebrücker Verteidigung zu organisieren, weil sie sich immer wieder als anfällig für die schnellen Angriffe der Rhynerner erwies.

Johannes Ludmann: Die Last-Minute-Verpflichtung entwickelt sich auf der Position des linken Verteidigers zur festen Größe. Schnell und sicher im Umgang mit dem Ball. Verletzte sich an der Hand, wurde danach ausgewechselt.

Jan-Patrick Kadiata: Der Rückkehrer an den Pulverwald machte in der zweiten Halbzeit ein großes Spiel. Schnell und ballsicher setzte er immer wieder auf der rechten Seite auffällige Akzente, überlief bei seinen Solo-Antritten nicht selten seine Gegenspieler.

Niklas Zeller: Drückte dem Erndtebrücker Spiel diesmal nicht so sehr seinen Stempel auf wie eine Woche zuvor beim 2:2-Saisonauftakt gegen die SG Wattenscheid 09.

Mory Konate: Neben Mehmedalija Covic der zweite Drei-Meter-Mann in der Defensive, von denen der Rhynerner Trainer Holger Wortmann sprach. Brachte seine Körpergröße beim Kopfstoß zum 2:2-Ausgleich erfolgreich zum Einsatz.

Xhuljo Tabaku: Erzielte nur drei Minuten nach dem Rückstand den wichtigen 1:1-Ausgleich für Erndtebrück. Wurde aber auch von Trainer Florian Schnorrenberg ermahnt, schneller in die Verteidigung zurückzulaufen.

Ilyass Mirroche: Wie in der Vorwoche schnell und viel unterwegs. Schlug den Freistoß zum 1:1 maßgenau in den Strafraum zu Xhuljo Tabaku, fand aber bei seinen Chancen nicht den rechten Weg ins Tor.

Yuki Nishiya: Der Zweifach-Torschütze vom ersten Spieltag brachte gleich in der 1. Spielminute den Rhynerner Torwart in Not. Wuselte danach viel, konnte sich gegen die größeren Westfalia-Innenverteidiger aber nur eine Torchance erarbeiten.

Philipp Böhmer: Spielte ab der 66. Minute für Mirroche. Eifrig im Vorwärtsgang. Leitete einen Spielzug über Dominik Jordan, Jan-Patrick Kadiata und Mory Konate ein, der beinahe zum Siegtreffer geführt hätte.

Nino Saka: Kam erst in der 74. Minute für den verletzten Johannes Ludmann und wusste danach keine großen Akzente mehr zu setzen.

Stefan Valentini: Kam für die letzten elf Minuten für Xhuljo Tabaku ins Spiel. Konnte aber keine Torchance herausspielen.

 
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