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Samstag 22.07.17 10:00 Uhr|Autor: Jürgen Scharf, MZ1.293
Auch Albion Vrenezi (rechts) trug sich in die Jahn-Torschützenliste ein. Foto: Johannes Gatzka

Jahn hält Arsenal-Talente in Schach

Die Regensburger zeigen im Testspiel gegen die U23 des Weltklubs eine starke Vorstellung und tanken Selbstbewusstsein.
Zum Auftakt des letzten Testspielwochenendes vor dem Ligastart gewinnt der SSV Jahn Regensburg in Ergolding mit 5:0 (2:0) gegen die U23 des FC Arsenal. In dem interessanten Vergleich mit der Nachwuchstruppe des Londoner Weltklubs führten die Regensburger zur Halbzeit mit 2:0 und machten dann kurz nach der Pause mit einem Doppelschlag endgültig alles klar. „Es war ein interessanter Test gegen eine technisch starke Mannschaft. Am Ende bin ich sehr zufrieden, wie meine Mannschaft das gelöst hat“, sagte Jahn-Coach Achim Beierlorzer nach der Partie.

Für die Profis des SSV Jahn und die Jungstars aus London gab es in Ergolding – der FC ist bei der Talentförderung Kooperationspartner des Regensburger Zweitligisten und wurde deswegen als Austragungsort ausgewählt – einen herzlichen Empfang. Die Musiker der Herzoglichen Hofmusik von der Landshuter Hochzeit spielten auf, während sich die Tribüne füllte. Der Stadionsprecher begrüßte die Gäste von der Insel auf Englisch und legte den Arsenal-Klubsong auf.

Keinesfalls ein Gaudi-Kick 

Dann wurde es auf dem Platz aber ernst. Ein Gaudi-Kick sei das heute keinesfalls, meinte Jahn-Geschäftsführer Christian Keller vor der Partie. Er gehe davon aus, dass die Talente des FC Arsenal seine Mannschaft richtig fordern werden. Und die Spieler, die für den Jahn auf dem Platz standen, kämpfen derzeit alle um einen Platz in der Startelf beim Ligastart in einer Woche. Zwar hatte Jahn-Coach Achim Beierlorzer im Vorfeld verraten, dass er erst am Samstag in Ulm gegen den FC Augsburg seine aktuelle Top-Elf ins Rennen schicken wird, ein Freibrief für einen dauerhaften Stammplatz dürfte das aber nicht sein. „Auch die letzten Eindrücke sind entscheidend“, sagt Keller. Jeder könne sich noch empfehlen.

Am Freitag konnten die Jahn-Profis dies gegen die mit Jugendnationalspielern aus vielen Ländern gespickte U23 des FC Arsenal. Nach einer kurzweiligen Anfangsphase, in der die Regensburger langsam aber sicher die Dinge auf dem Platz in die Hand nahmen, war es Markus Ziereis, der das erste Tor schoss. Nach einer Viertelstunde schlenzte er den Ball wunderschön zum 1:0 ins Netz. Das zweite Tor der Regensburger leitete dann Albion Vrenezi ein, der bei einem Pressschlag, von dem der Ball ins Tor gelenkt wurde, aber auch etwas Glück hatte.

Die Londoner zeigten derweil, dass sie mit dem Ball sehr gut umgehen können, wenn der Jahn ab und an das Tempo anzog, hatten sie damit aber immer große Probleme.

Mees feiert traumhaften Einstand

Zur zweiten Halbzeit wurde der erst am Donnerstag verpflichtete Joshua Mees eingewechselt – und hatte einen Traumeinstand. Erst fünf Minuten stand er auf dem Platz, da köpfte er zum 3:0 ein. Keine fünf Minuten später gab es dann wieder einen Kopfballtreffer. Dieses Mal schraubte sich Kevin Hoffmann hoch und traf zum 4:0.

Nun war die Partie natürlich entschieden. Die Talente des FC Arsenal zeigten nur noch wenig Gegenwehr. Uwe Hesse traf nach einer Stunde mit einem Weitschuss zum 5:0.

Bei diesem Ergebnis blieb es bis zum Schluss. Dass der Sieg am Ende sehr deutlich ausfiel, wollte Jahn-Coach Beierlorzer bei seiner Analyse aber gar nicht überbewerten. Seine wichtigste Vorgabe an die Mannschaft sei gewesen, hinten sicher zu stehen und keine Chancen der Londoner zuzulassen. „Das hat über weite Strecken sehr gut geklappt“, sagte er. Verbesserungsbedarf gebe es dennoch weiterhin: „In einzelnen Situationen war die Abstimmung noch nicht optimal.“

Für ihn und seine Mannschaft steht am Samstag um 15 Uhr nun die große Generalprobe in Ulm gegen den FC Augsburg an. Dass es hier gegen Bundesliga-Profis und nicht gegen eine U23 geht, ändere an der grundsätzlichen Einstellung Beierlorzer zufolge aber nichts: „Hinten kompakt stehen und wenn wir dann den Ball gewinnen, daraus Profit schlagen. Das ist unser Konzept, egal gegen wen es geht.“ 

 
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