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Montag 31.07.17 14:00 Uhr|Autor: Nico Brunetti533
Dennis Dzaferi (links), hier gegen Langenlonsheims Marcel Filomela, erzielte das Alzeyer 1:0.

RWO Alzey steht für Angriffsfußball

Beim 6:1-Sieg gegen den TSV Langenslonsheim wird deutlich: Das neue System gleicht dem Alten

Alzey. Am Wartberg wird weiter so Fußball gespielt, wie in der jüngsten Vergangenheit. Der Landesliga-Meister RWO Alzey wird seinen eigenen Stil nicht groß verändern und weiter auf bekannte Art und Weise agieren. Das ist eine der Erkenntnisse, die der 6:1-Testspielsieg gegen den Bezirksligisten TSV Langenlonsheim/Laubenheim offenbart hat. Dies bestätigt Trainer Tino Häuser. „Wir sind eine Mannschaft, die nach vorne und offensiv spielt.“



Einen Tick mehr als früher am Gegner orientieren

Und doch gibt es einen kleinen Unterschied. Bei allem Anspruch, „das eigene Spiel durchzudrücken“, wie Innenverteidiger Kevin Boos erklärt, werden sich die Alzeyer auch nach den Kontrahenten in der Verbandsliga richten. Alleine aus dem Zweifel heraus, als Aufsteiger dazu in der Lage zu sein. Deswegen wird sich Häuser auch vermehrt „Erkundigungen holen.“

Außerdem liegt dem Trainer am Herzen, Alzeys Fußballverein mit mehr Variabilität auszustatten. Aus diesem Grunde probierte er gegen den TSV auch die Dreierkette aus. Das funktionierte über weite Strecken auch ganz gut, doch wirkliche Rückschlüsse ließen sich ob des Klassenunterschieds nicht ziehen. Doch es könnte hier und da auch Modell für die Liga sein. „Wir müssen gucken, was die Gegner anbieten. Aber wir wollen schon flexibel sein“, betont Häuser.

In diesem Zusammenhang passt es dem Coach natürlich auch wunderbar ins Konzept, eine hohe Anzahl an Neuen bekommen zu haben. Mit Spielern wie Marc Bullinger, Lars Weingärtner oder auch Markus Moh Amar sind Spieler im Kader, die Häusers Vorstellungen umsetzen können. „Die haben in ihrem Fußballerleben schon bisschen was gesehen.“ Einige, auch das ist eine Erkenntnis aus dem Test am Sonntag, werden sicherlich einen Platz in der Startelf einnehmen. Gegen den TSV standen gleich sechs Zugänge in der Startformation.

Das Team hat die Kaderplanung ohne Argwohn verfolgt. Im Gegenteil, den Fußballern war klar, dass frisches Blut an den Wartberg muss.

Mit 23 Spielern ist Basis für erfolgreiche Saison gelegt

Mit nun 23 Spielern ist die Basis, für eine erfolgreiche Saison gelegt. „Das ist ganz gut und es hängt an jedem selbst, ob er spielt“, so Boos. Er wird auch einer sein, der eine mögliche Unruhe entschärfen wird. „Wenn was ist, dann suchen wir die Gespräche.“

Denn eines ist ihm auch klar: Der Aufsteiger muss auch vom Teamgeist leben – etwas, was die Alzeyer in der vergangenen Meistersaison auch so stark gemacht hat. Seinen Äußerungen nach hat sich der Zusammenhalt nun noch vergrößert. „Eigentlich“, so Boos, „hat sich auch jeder Neuzugang bisher eingebracht.“ Für Häuser sind es insbesondere Weingärtner und Bullinger, die mit das Kommando übernehmen. „Klar, da sieht man, dass die schon mehr Erfahrung auf dem Platz haben“, erklärt Boos und berichtet weiter, dass auch das Wichtigste stimmt. „Wir verstehen uns auch super auf dem Platz.“ Ja, auch das offenbarte der Test gegen den Bezirksligisten.



Hahn trifft dreifach

Beim 6:1-Sieg über den TSV Langenlonsheim/Laubenheim überragte mit Außenspieler Christian Hahn- Gegen den Bezirksligisten zeigte der Neue gleich mehrfach seine Klasse vor dem Tor und überwand Julian Baumann gleich dreimal (55./59./76.). Des Weiteren traf auch der agile Markus Moh Amar (72.). Den Schlusspunkt setzte Vllaznim Dautaj (80.). Den Torreigen eröffnete Dennis Dzaferi (8.), der sich später verletzte. Für den TSV traf Nico Richter (63.).

Fabrizio Haas scheiterte per Foulelfmeter an Jens Maaß (66.). Häuser stellte die Tatsache des erkennbaren Klassenunterschieds zufrieden. Kritik äußerte er nur an der Ausbeute. „Die Chancenverwertung war mangelhaft.“

Bekannt wurde außerdem, dass Eintracht Bad Kreuznach der Verlegung des Meisterschaftsauftakts auf Freitag, 11. August, zugestimmt hat.

 
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12.
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