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Donnerstag 18.05.17 17:00 Uhr|Autor: Mario Luge1.527
Bald in Eintracht-Blau: Yannik Wex, der von Aufsteiger Alzey kommt. Archiv-Foto: Axel Schmitz

Weiterer Neuzugang unter Dach und Fach

Yannik Wex kommt von RWO Alzey zur Eintracht +++ Trio aus Wackelkandidaten

BAD KREUZNACH. Verbandsliga, erste Saison, letztes Spiel. Ihren Runden-Kehraus feiern die Fußballer von Eintracht Kreuznach letztmals als Aufsteiger am Sonntag gegen den FSV Offenbach. Im Duell mit dem bereits feststehenden Absteiger aus der Pfalz will sich die SGE natürlich mit einem Sieg verabschieden. Das wäre der vierte in Folge. Dank dieser imposanten Serie können die Bad Kreuznacher dann auch entspannt dem Saisonende entgegensehen. Und darüber hinaus, denn der Blick geht schon oder, besser gesagt, endlich Richtung neue Runde.



Was wird aus Yakut, Kurtoglu und Satici?

Dreimal 3:0 in Folge, neun Punkte am Stück die Eintracht hat sich am eigenen Schopfe aus dem Abstiegssumpf gezogen, hat den Klassenverbleib in trockenen Tüchern. Zudem passten gerade in den beiden Spielen gegen Speyer und in Fußgönheim auch die gezeigten Leistungen zu den Ergebnissen. Vom derart positiven Abschluss ist selbst Patrick Krick überrascht: „Ich hatte fest mit dem Klassenverbleib gerechnet, aber auch damit, dass wir bis zum letzten Spieltag darum kämpfen müssen“, sagt der SGE-Trainer. „Eigentlich schade, dass die Runde gerade jetzt vorbei ist, wo wir in Schwung kommen.“ Und das, obwohl viele nach einem turbulenten Jahr die Sommerpause herbeisehnen? „Nur was das Sportliche betrifft, könnte es weitergehen“, betont Krick. „Vom Aufwand und der Unruhe her, bin ich froh, dass Schluss ist.“

Fokus auf die neue Runde: Mit Yannik Wex (19) steht nach Fabian Scheick (SG Hüffelsheim, wir berichteten) ein weiterer Neuzugang fest. An dem offensiven Mittelfeldspieler waren auch Hassia Bingen, Alemannia Waldalgesheim und die TSG Pfeddersheim interessiert. „Bei uns hat das Paket aus sportlicher und beruflicher Perspektive den Ausschlag gegeben“, sagt der Coach, der zudem die Gespräche mit Deniz Darcan, Tim Hulsey, Daniel Pflüger und Adrian-Daniel Simioanca „noch nicht ganz abgeschlossen, aber auf einem sehr guten Wege sieht“. Quasi zugesagt hätten nach Sebastian Baumann auch Niklas Schneider, Glody Kuba, René Mecking, Sinan Aydin und Nils Flühr.

Die Planungen sind freilich noch nicht abgeschlossen. „Wir suchen auch die offenen Gespräche mit Vereinen der Region, deren Talente sich bei uns weiterentwickelt können. Krick: „Wir wollen Lösungen im gegenseitigen Einverständnis, von denen am Ende alle profitieren.“

Wackelkandidaten sind derweil noch Gürkan Satici, Beytullah Kurtoglu und Baris Yakut. Doch Krick betont: „Ich würde mich freuen, wenn sie bleiben.“

Keine Experimente gegen Offenbach

Freuen würde sich der Trainer auch über einen Erfolg über Offenbach. „Es wird keine Experimente geben, die best mögliche Mannschaft läuft auf“, betont Patrick Krick. „Wir wollen das Geleistete noch einmal bestätigen.“

Im Hinrundenspiel in Offenbach gewann die Eintracht 2:0 (Tore: Jimmy Umbs und Tim Hulsey) und überflügelte damit die Pfälzer in der Reihenfolge. Inzwischen sind die Verhältnisse geklärt. Der FSV spielt nächste Runde Landesliga Ost; die Bad Kreuznacher können bestenfalls Elfter, schlechtestenfalls Zwölfter werden. Die ganz große Dramatik fehlt, das Augenmerk liegt schon auf der neuen Runde.



 
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Tabelle
1. FV Dudenhof. 3055 75
2. Idar-Oberst. 3054 70
3. Fußgönheim 3017 58
4. Speyer 3026 56
5. Alem. Walda. 3040 54
6. Bingen 3019 50
7. Jahn Zeiskam 30-6 47
8.
Kandel 30-7 42
9.
Herschberg (Auf) 30-10 39
10. Rieschweiler 30-5 38
11. SG Eintracht Ba... (Auf) 30-1 35
12. Winnweiler 30-29 29
13.
Ludwigshafen 30-28 27
14.
Rodenbach 30-32 27
15.
Fort Mombach 30-39 21
16.
Offenbach 30-54 19
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