Sieben Neuzugänge und drei Abgänge beim SV Weil
Donnerstag 02.07.20 12:10 Uhr|Autor: BZ/PM2.668
Nach einem halben Jahr zurück beim SV Weil: Julien Tschira (rechts) wird wieder "die linke Seite im Nonnenholz beackern". | Foto: Gerd Gründl

Sieben Neuzugänge und drei Abgänge beim SV Weil

Verbandsligist holt Rheinfelder Duo +++ Veränderungen auch bei der Reserve
Der Vorbereitungsstart naht und der SV Weil rüstet sich nach der erfolgreichen Rückkehr für seine zweite Verbandsliga-Saison in Folge. So stehen bei der ersten Mannschaft drei Abgängen sieben Neuzugänge gegenüber. Auch in den Reserveteams gibt es Veränderungen.


Vom FSV Rheinfelden stößt ein Abwehrduo zur Mannschaft von Trainer Andreas Schepperle. In Julien Tschira vermelden die Weiler dabei einen Rückkehrer. Sein Abgang in der Winterpause habe „Kopfzerbrechen bereitet“, so der SVW, doch nun „beackert der 24-Jährige in Zukunft wieder die linke Seite im Nonnenholz“. Tschira war seit Februar 2018 Weiler Stammkraft, ehe er sich den Rheinfeldern anschloss. Für den Landesligisten kam er aufgrund der Corona-Pause nur zu einem Einsatz. Beim 2:1-Sieg beim SV RW Ballrechten-Dottingen spielte Tschira bereits an der Seite von Arben Gashi. Den 31-jährigen Schweizer lotsten die Weiler nun ebenfalls ins Nonnenholz, er solle „die zuletzt wackelige Innenverteidigung der Blau-Weißen stabilisieren“, hieß es seitens des Verbandsligisten. Gashi war im September 2019 zum FSV gestoßen und erwies sich in 14 Einsätzen als wesentliche Verstärkung für die Rheinfelder Defensive.

Die sechs externen Zugänge beim SV Weil (oben von links): Ibrahima Camara, Arben Gashi, Boniface Mbeng Wara; (unten von links) Özgur Parlak, Alexandre Peres, Julien Tschira | Fotos: SV Weil

Die sechs externen Zugänge beim SV Weil (oben von links): Ibrahima Camara, Arben Gashi, Boniface Mbeng Wara; (unten von links) Özgur Parlak, Alexandre Peres, Julien Tschira | Fotos: SV Weil


Außerdem ergänzen fünf junge Akteure die Weiler Verbandsliga-Mannschaft. Von den Black Stars Basel kommt der Deutsch-Türke Özgur Parlak, „der 19-jährige bewirbt sich um einen Platz als rechter Verteidiger“, so der SVW. Mit dem Haltinger Alexandre Peres (19, Mittelfeld) kehrt ein ehemaliger Weiler Juniorenspieler von den Old Boys Basel ins Nonnenholz zurück. Seine Chance beim SV Weil suche Abwehrspieler Boniface Mbeng Wara (22), der bisher in den Reserveteams des FV Lörrach-Brombach II zum Einsatz kam. Im Probetraining habe wiederum Ibrahima Camara (19) vom Bezirksligisten TuS Efringen-Kirchen gute Ansätze gezeigt, „er will sich als Mittelfeldspieler zeigen“. Die Riege der Neuzugänge komplettiert Björn Gutjahr aus der eigenen U19. „Mit zwölf Toren in 14 Einsätzen zeigte der 18-jähre beständige Leistungen und soll nun an die Aktiven herangeführt werden“, so der Club.

Zu den bereits bekannten Abgängen von Daniel Mundinger (Bosporus FC Friedlingen) und Adrian Mouttet (VfR Bad Bellingen) gesellt sich auch Alessio Lo Russo. Der 20-jährige Außenverteidiger hatte sich in der Verbandsliga einen Stammplatz erarbeitet, verlässt die Weiler studienbedingt nun aber in Richtung Karlsruhe. Zudem „muss sich der SV Weil von Torwarttrainer Marco Hohmann verabschieden, der sich als Physiotherapeut selbstständig macht und den Posten aus Zeitgründen aufgibt“, teilte der Club weiter mit.

Vier Neuzugänge für die "Zweite", einer für die "Dritte"

Zur zweiten Mannschaft (Kreisliga A) rücken aus der eigenen U19 Nick Lais, Aboud Layth und Mirko Thomann auf, zudem kommt Stürmer Burhan Cagin vom Bezirksligisten Bosporus FC Friedlingen. Als Abgänge vermeldet der SVW zum einen Fabian Glück (Studium in Mannheim) und Manuel Mastel (Doktorantenstelle in Heidelberg), zum anderen „folgen Vladimir Lazarov, Alessandro Parente, Marc Müller, Kyriakos Stergianos und Rafail Stergianos ihrem Ex-Trainer Franco Viteritti zum TuS Lörrach-Stetten“. Die dritte Mannschaft (Kreisliga B) verstärkt Jacob Zimmermann vom FC Huttingen, wo der 28-jährige Verteidiger vornehmlich für die Reserve auflief. Das Team verlassen hingegen Ibrahim Mohammad (FV Haltingen) und Johann Hermann (TuS Lörrach-Stetten), ebenso ist die Nachfolge von Trainer Jörg Mauermann noch offen.

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