Bamberg wie eh und je: Gleich ein Torfestival im ersten Testspiel
Donnerstag 30.07.20 10:15 Uhr|Autor: Redaktion2.913
Gegen Regionalligist Jena zeigte Eintracht Bamberg eine ansprechende Leistung. Foto: FC Eintracht Bamberg

Bamberg wie eh und je: Gleich ein Torfestival im ersten Testspiel

Bayernligist Eintracht Bamberg verliert Test gegen Regionalligist Jena zwar mit 4:6, ist aber mit der Leistung zufrieden
FC Carl Zeiss Jena: Lukas Sedlak (46. Flemming Niemann), Maximilian Rohr (46. Niclas Fiedler), Felix Müller (73. Leart Jasiqi), Eric Voufack (25. Jago Heublein), René Eckardt (46. Marius Grösch), Rene Lange (46. Maximilian Schlegel), Matti Langer (61. Max Leon Horack), Niklas Jahn (46. Robert Winkler), Tobias Stoßberger (61. Franz Jobst), Vasileios Dedidis (46. Can Düzel), Dominik Bock (70. Kodjo Hermann Amesse) - Trainer: Dirk Kunert
FC Eintracht Bamberg 2010: Felix Popp, Philipp Pfeiffer, Simon Kollmer, Andre Jerundow, Tobias Linz, Lukas Hofmann, Gabriel Jessen, Tobias Ulbricht, Jakob Tranziska, Vlad Saprykin - Trainer: Michael Hutzler
Schiedsrichter:
Tore: 1:0 Tobias Stoßberger (2.), 1:1 Tobias Ulbricht (6.), 1:2 Jakob Tranziska (11.), 2:2 Vasileios Dedidis (16.), 3:2 Dominik Bock (24.), 4:2 Dominik Bock (45.), 5:2 Dominik Bock (58.), 6:2 Dominik Bock (69.), 6:4 Jakob Tranziska (85.)


FC CZ Jena
FC Carl Zeiss Jena
6 : 4
FC Eintracht Bamberg 2010
FCE Bamberg
 

Der FC Eintracht setzt auch nach der Corona-Pause da an, wo man in dieser Saison aufgehört hat: in einem phasenweise hochklassigen Testspiel unterlagen die "Domreiter" gegen Drittliga-Absteiger Carl Zeiss Jena am Mittwochabend mit 4:6, zeigten aber guten Kombinationsfußball und Offensivdrang – mit Steigerungsmöglichkeit im Defensivverhalten.

Ein herrlicher Rasenplatz in Bad Blankenburg, dem Ort, in dem der Traditionsverein und Drittliga-Absteiger aktuell sein Trainingslager bezogen hat: dies war der Rahmen für das erste Spiel der Bamberger nach vier Monaten Zwangspause. Der Regionalligist, der bereits in der kommenden Woche mit den Pflichtspielen beginnt, trat in Bestbesetzung an, die Bamberger hingegen mussten auf sechs Stammspieler verzichten und lagen bereits nach 60 Sekunden mit 0:1 in Rückstand.

Der anfängliche Respekt der jungen Hutzler-Truppe verflog aber schnell und bereits nach wenigen Minuten war man gut im Spiel. Das Ergebnis: der Ausgleich durch Routinier Tobias Ulbricht und kurz darauf gar die Führung der "Domreiter" durch Jakob Tranziska. Die Freude der Gäste währte aber nicht lange, denn innerhalb von zehn Minuten stellten der Regionalligist auf 4:2. Dabei nutzen die Thüringer die Abstimmungsprobleme in der Bamberger Hintermannschaft eiskalt aus und ließen "Gastspieler" Jan Griebel im Bamberger Tor keine Chance.

Nach der Pause war es ein ausgeglichenes Spiel, mit Torchancen auf beiden Seiten. In dieser Phase setzten vor allem die beiden Bamberger Offensivakteure Jakob Tranziska und Neuzugang Timo Strohmer Akzente und brachten den Gastgeber immer wieder in Bedrängnis. Zwei weitere Treffer des Regionalligisten ließen kurzzeitig Befürchtungen aufkommen, dass die jungen „Domreiter“ nun mit den Kräften am Ende sind, aber weit gefehlt. Durch eine Energieleistung der gesamten Mannschaft in den letzten 20 Minuten verkürzten Timo Strohmer und Jakob Transziska auf 4:6.

Michael Hutzler war dementsprechende nach dem Spiel zufrieden mit seiner Mannschaft: "Wir hatten heute alle richtig Lust, endlich ´mal wieder Fußball zu spielen. Gegen einen der Topfavoriten für den Aufstieg in der Regionalliga Nordost haben wir das auch über weite Phasen gut gemacht. Sicherlich hatten wir den ein oder anderen Abstimmungsfehler, das will ich aber nicht überbewerten, wir trainieren erst seit einigen Tagen wieder richtig. Wir haben gute Ansätze gezeigt, auf die wir aufbauen können. Wir haben das denke ich alle vermisst, einmal wieder als Team zu einem Auswärtsspiel fahren zu können, und das auf einem tollen Platz, gegen einen sehr guten und extrem sympathischen Gegner."



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