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Freitag 19.05.17 16:39 Uhr|Autor: Dachauer Nachrichten - Moritz Stalter233
Frank Peuker möchte mit seiner Mannschaft die Saison krönen und in die Relegation zur Bayernliga. F: Leifer

ASV will mit Spaß in die Relegation

Peuker-Elf muss in Freilassing gewinnen
ASV Dachau - Der ASV Dachau hat es selbst in der Hand: Wenn die Stadtwälder ihrer Auswärtspartie beim ESV Freilassing gewinnen, qualifizieren sie sich für die Aufstiegs-Relegation zur Bayernliga. Trainer Frank Peuker baut vor diesem wichtigen Match auf den Spaßfaktor (Samstag um 14 Uhr).

In den Tagen vor dem abschließenden Landesligaspieltag musste ASV-Trainer Frank Peuker an die Schlüsselmomente der Rückrunde denken. Sein Team kam mit einem Remis beim Abstiegskandidaten Töging und einer Niederlage in Holzkirchen schwach aus der Winterpause. Am 18. März tendierten die Chancen der Dachauer auf die Bayernliga gen null. „Nach dem Holzkirchen-Spiel haben uns fast alle abgeschrieben. Wir selbst aber haben immer an uns geglaubt“, sagte Peuker. Mit diesem Selbstverständnis starteten die Dachauer eine Serie, die sie am heutigen Samstag krönen können. Sie gewannen acht der nächsten zehn Spiele (dazu zwei Remis) und haben nun alles selbst in der Hand. Vor dem letzten Spieltag liegen die Stadtwälder drei Punkte hinter Traunstein auf Rang drei. Da sie den direkten Vergleich gegen Traunstein, das schon alle 32 Spiele bestritten hat, gewonnen haben, würden sie mit einem Sieg auf den Aufstiegsrelegationsplatz klettern.

Frank Peuker hat keine Zweifel, dass seine Spieler mit diesem Druck umgehen können. „Vor einigen Wochen spielte Traunstein an einem Freitag und wir einen Tag später. Sie gewannen und hatten zwischenzeitlich neun Punkte Vorsprung auf uns. Auch in diesem Moment sind wir locker geblieben“, sagt Frank Peuker.

Der Trainer hat in den vergangenen Wochen das Trainingspensum runtergefahren. Der Spaß steht im Vordergrund. „Meine Erfahrung zeigt, dass das ein wichtiger Faktor in den letzten Wochen der Saison ist. Im Donnerstagstraining haben wir Fußballtennis gespielt. Danach gab es das obligatorische Abschlussspiel“, so Peuker.

Der Erfolg gibt ihm recht. Beim ESV Freilassing, der nur aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs gegen das punktgleiche Karlsfeld nicht auf einem Abstiegsrelegationsplatz steht, dürfen sich die Dachauer allerdings auf großen Widerstand gefasst machen. „Für sie geht es um sehr viel. Das macht es nicht einfacher für uns“, so Peuker.

Im Hinspiel unterlag der ASV dem ESV Freilassing mit 1:2. „In diesem Spiel und auch beim 3:3 gegen Holzkirchen vor einigen Wochen haben sie gezeigt, wie gefährlich sie sind“, so der Trainer der Dachauer. Allerdings ging dem ESV zuletzt die Puste aus. Sie gehen mit drei Niederlagen in Serie in das finale Saisonspiel – doch das interessiert die Dachauer nicht. „Wir haben gezeigt, was wir drauf haben. Wir werden alles versuchen, den zweiten Platz mit einem Sieg zu sichern. Das wäre ein Riesenerfolg, denn vor der Saison hatte uns keiner auf der Rechnung“, sagt Frank Peuker.

Er kann sich auf die Unterstützung der Fans freuen, die mit der Mannschaft im gecharterten Reisebus mitfahren. „Sie waren in den letzten Wochen ein großer Rückhalt und werden das auch in Freilassing sein“, so Peuker.

Bis auf Michael Schwindl (Studium), David Dworsky (Muskelfaserriss) und Dimitrios Papadopoulos (Gehirnerschütterung) sind alle Spieler mit an Bord. Auf Daumen drückende Karlsfelder kann sich der ASV ebenfalls verlassen. Mit einem Sieg würden die Dachauer die Chancen der Eintracht auf deren Klassenerhalt erhöhen.

„Wir schauen nur auf uns, alles andere ist zweitrangig. Aber ich bin ehrlich: Es wäre schön, wenn Karlsfeld die Klasse halten würde. Allerdings hoffe ich, dass wir nächste Saison nicht mehr gegeneinander spielen“, so Peuker, der die Bayernliga fest im Blick hat.  
 
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