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Dienstag 13.06.17 17:00 Uhr|Autor: Lukas Hemelt
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Der vermeintlich bessere Ausgangsposition haben Hendrik Slomka und die DJK Geeste (links) gegenüber Olympia Laxten und Markus Evers. F: Werner Scholz

Berndsen und Reinelt: "Unentschieden können wir nicht"

Kreisliga-Relegation: Geeste und Grenzland gehen in den Rückspielen auf Sieg

Heute Abend (19.30 Uhr) stehen in der Relegation zur Fußball-Kreisliga die Halbfinal-Rückspiele an. Nach den Ergebnissen vom Sonntag sind sich zumindest die Trainer aus Geeste und Twist über die Marschroute für heute Abend einig: „Auf Unentschieden spielen können wir nicht“, sagen Guido Berndsen und Uwe Reinelt. 



Der Jubel war groß bei der DJK Geeste am Sonntag, als Kai Walter in der 92. Minute zum 1:1-Ausgleich gegen Olympia Laxten II traf. „Die Mannschaft kämpft in den letzten Wochen bis zum Schluss und hat dadurch das 1:1 erzwungen, was uns eine gute Ausgangsposition gibt“, weiß DJK-Coach Berndsen. „Aber bekommen wir ein Gegentor, dann wendet sich das Blatt schnell.“ 

Geeste kennt den Druck

Da die Auswärtstorregel wie im Europapokal angewendet wird, würde Laxten mit einem Unentschieden ab 2:2 das Relegationsfinale erreichen. Bei einem 1:1 gäbe es Verlängerung. Der Sieger der Partie kommt sowieso weiter. Auf 0:0 zu spielen, kommt für Berndsen nicht in Frage. „Wir wollen zuhause unser Ding machen“, sagt der Trainer, der mit seiner Truppe zuletzt in der Kreisliga öfters solchen Drucksituationen ausgesetzt war. „Wir waren ständig damit konfrontiert und haben das fast immer gut gelöst“, will Berndsen auf die letzten Liga-Wochen aufbauen. 

Sein Laxtener Kollege Achim Fielers sagt: „Wir haben nichts zu verlieren. Der Druck liegt bei Geeste.“ Mit einem Sieg würden die Laxtener der Kreisliga einen Schritt näher kommen und sich „für eine geile Saison belohnen“, wie es Spieler Michael Marx formuliert. „Es ist alles offen. Wir machen da zwei Buden. Wir müssen nur aufpassen, dass wir keinen reinbekommen“, glaubt Laxtens Betreuer Peter Steber fest an den Einzug ins Finale am Samstag (16 Uhr). 

Twist spielt auf Sieg

Dorthin will auch Grenzland Twist. Der 2:1-Sieg vom Sonntag gegen Raspo Lathen verschafft den Twistern auf dem heimischen Bült eine gute Ausgangsposition. „Wir werden nicht auf Unentschieden spielen, das können wir gar nicht“, will Trainer Uwe Reinelt trotzdem auch das zweite Spiel gewinnen. „Wir werden wie immer nach vorne agieren“, sagt Reinelt. Dabei hofft der Coach, wieder auf Nico Imming setzen zu können. Der 20-jährige Außenverteidiger pausierte am Sonntag angeschlagen, ist aber mit zwölf Toren und fünf Vorlagen wichtiger Teil der Grenzländer Offensive.

Die ist heute bei Lathen besonders gefragt. Ein Sieg mit mindestens zwei Toren ist für den Finaleinzug notwendig. „Wir gehen optimistisch an das Spiel ran und hoffen den Rückstand noch drehen zu können", sagt Lathens Ko-Trainer Adreas Wiggerthale, der mit den Raspo-Fans im Rücken das Ergebnis drehen will. "Auf die können wir uns verlassen. Sie reisen mit uns auf den Bült."

 
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