
Der SV Groß Borstel hat am 26. Spieltag der Bezirksliga Hamburg Nord eine deutliche 0:5-Niederlage gegen Tabellenführer HSV Barmbek-Uhlenhorst II hinnehmen müssen. Gegen den Ligaprimus erwies sich der Gastgeber über weite Strecken als unterlegen, bleibt im Tabellenkeller aber weiterhin über den Abstiegsrängen.
Die Partie nahm kurz vor der Pause Fahrt auf, als Simon Marklin (36.) und Alex Damian Napierala (39.) den Tabellenführer mit einem Doppelschlag in Führung brachten. Spätestens nach dem 0:3 durch Mamadou Pathe Sow kurz nach dem Seitenwechsel (50.) war die Richtung der Begegnung klar vorgegeben.
In der Schlussphase erhöhten Nicolaj Emil Rörström (79.) und Jonas Wesemann (84.) zum 5:0-Endstand.
Trainer Dehran Redzepi ordnete die Partie differenziert ein und verwies auch auf spielentscheidende Momente: „Die Mannschaft hat über weite Strecken versucht, defensiv stabil zu stehen, was phasenweise auch gut funktioniert hat.“
Gleichzeitig gab es Situationen, die aus seiner Sicht Einfluss auf den Spielverlauf hatten: „Zudem haben wir zwei Treffer erzielt, die jedoch aufgrund von Abseitsentscheidungen nicht anerkannt wurden - solche Szenen können den Spielverlauf natürlich maßgeblich beeinflussen.“ Offensiv fehlte es dem Team jedoch insgesamt an Durchschlagskraft: „Wir haben nach vorne nicht die notwendige Entschlossenheit gezeigt, obwohl wir in dieser Situation durchaus mutiger hätten auftreten können.“
Trotz der klaren Niederlage sieht Redzepi das Resultat kritisch: „Unabhängig davon fällt das 5:0 aus meiner Sicht etwas zu deutlich aus.“ Gleichzeitig richtet er den Blick bewusst nach vorne: „Nichtsdestotrotz gilt es, das Spiel sachlich aufzuarbeiten, abzuhaken und den Fokus konsequent auf die kommende Aufgabe zu richten.“
Positiv hebt der Coach die Entwicklung innerhalb der Mannschaft hervor: „Die Jungs bemühen sich sehr und pflegen untereinander einen guten Umgang. Das stimmt mich insgesamt zuversichtlich.“
In der Tabelle bleibt der SV Groß Borstel mit 28 Punkten auf Rang 13 und hält weiterhin vier Punkte Abstand auf die Abstiegsplätze. Damit ist das Zwischenziel erreicht, wie Redzepi betont: „Unser klares Ziel für die Rückrunde war es, diese Ränge zu verlassen - das haben wir bislang erreicht.“
Nun geht es darum, diesen Vorsprung in den kommenden Wochen zu verteidigen und weiter wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.
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