
Trotz Überzahl gegen den Bonner SC ging der Wuppertaler SV am letzten Spieltag leer aus. In der Rückbetrachtung hätte auch ein einfacher Sieg nicht weitergeholfen, da der SC Wiedenbrück gegen Borussia Dortmund II gewann. Der SCW muss am Sonntag nun gen 2. Bundesliga schauen. Steigt Fortuna Düsseldorf ab, wäre Wiedenbrück doch noch gerettet. In dem Fall würden gleich drei Teams vom Niederrhein absteigen. Die SSVg Velbert verabschiedete sich nämlich auch mit einer 1:3-Niederlage gegen die Sportfreunde Siegen. Der FC Schalke 04 II feierte zum Abschluss einen torreichen 5:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln II.
Der SC Wiedenbrück ging mit enormem Druck in das letzte Saisonspiel und zeigte gegen die favorisierte U23 von Borussia Dortmund eine konzentrierte und kämpferische Leistung. Während auf den anderen Plätzen die Konkurrenz im Tabellenkeller um Punkte kämpfte, blieb die Partie zunächst torlos. Das Zwischenresultat hätte den Gastgebern zwischenzeitlich bereits gereicht, um auf Rang 16 zu stehen.
Kurz vor der Pause belohnte sich Wiedenbrück dann für den engagierten Auftritt. Benjamin Friesen traf in der 44. Minute zur umjubelten 1:0-Führung.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eng, doch Wiedenbrück verteidigte leidenschaftlich und durfte gleichzeitig von günstigen Zwischenständen auf den anderen Plätzen beruhigt durchatmen.
In der 80. Minute machte Friesen den erhofften Nachmittag schließlich komplett. Mit seinem zweiten Treffer des Tages erhöhte der Angreifer auf 2:0 und brachte Wiedenbrück endgültig auf die Siegerstraße. Danach verwaltete die Mannschaft von Trainer Dominik Sammer den Vorsprung souverän bis zum Schlusspfiff. Wiedenbrück hat somit am letzten Spieltag alles in seiner Macht getan. Das Schicksal liegt nun in den Händen von Fortuna Düsseldorf, oder aber deren Kontrahent für morgen, der SpVgg Greuther Fürth.
SC Wiedenbrück – Borussia Dortmund II 2:0
SC Wiedenbrück: Marcel Hölscher, Tim Geller, Joel Udelhoven, Timo Kondziella, Nikola Aracic, Maik Amedick, Saban Kaptan, Konstantin Gerhardt, Davud Tuma, Sebastian Mai, Niklas Szeleschus - Co-Trainer: Mariusz Rogowski - Trainer: Dominik Sammer
Borussia Dortmund II: Yılmaz Aktaş, Elias Benkara, Filippo Mané, Almugera Kabar, Michael Eberwein, Danylo Krevsun, Ayman Azhil, Tony Reitz, Babis Drakas, Arne Wessels, Bennedikt Wüstenhagen - Co-Trainer: Marcel Schmelzer - Trainer: Daniel Rios - Co-Trainer: Jan-Frederik Luig - Co-Trainer: Mathias Schiele
Tore: 1:0 Benjamin Friesen (44.), 2:0 Benjamin Friesen (80.)
Nach ausgeglichenem Beginn verpasste der Rödinghausen die Führung durch Eduard Probst, dieser scheiterte jedoch an Nico Willeke (37.)
Nur zwei Minuten später schlug die U23 des SCP dann eiskalt zu. Georg Ermolaev traf zur 1:0-Führung für die Gastgeber (39.). Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeitpause.
Zunächst traf Marius Bauer mit einem Abschluss aus spitzem Winkel nur die Latte (62.). Wenige Minuten später hatte Allan Firmino Dantas die nächste Großchance, setzte den Ball nach Vorarbeit von Bauer aber knapp über das Tor (68.).
Paderborn verteidigte die Führung konsequent und nutzte in der Schlussphase die nächste Gelegenheit zur Entscheidung. Nachdem Matthis Harsmann den ersten Versuch noch parieren konnte, landete der Nachschuss von Lucas Kiewitt im Netz zum 2:0 (81.).
Die Pleite zum Abschluss sollte den SVR nicht mehr weiter interessieren. Der schon ohnehin sehr wahrscheinliche Klassenerhalt war danach nämlich trotzdem gesichert.
SC Paderborn 07 II – SV Rödinghausen 2:0
SC Paderborn 07 II: Nico Willeke, Anton Bäuerle, Tim Böhmer, Luis Flörke, Kerem Yalcin, Kevin Krumme, Julius Bugenhagen, Medin Kojic, Arne Zajaczek (69. Kerem Yalcin), Marlon Becker (55. Fedir Babak), Georg Ermolaev - Trainer: Thomas Bertels
SV Rödinghausen: Matthis Harsman, Maximilian Hippe, Tim Corsten, Viktor Miftaraj (86. Alexander Höck), Manuel Reutter, Mattis Rohlfing, Marco Hober (71. Paterson Chato), Ansgar Kuhlmann (71. Julian Schwermann), Allan Firmino Dantas (87. Leon Tia), Marius Bauer, Eduard Probst (80. Niklas Burlage) - Trainer: Lars Fleischer
Schiedsrichter: Davide Zeisberg (Solingen) - Zuschauer: 320
Tore: 1:0 Georg Ermolaev (39.), 2:0 Lucas Kiewitt (81.)
Die Sportfreunde starteten dominant in die Begegnung. Malik Hodroj prüfte Kevin Jackmuth bereits früh mit einem Abschluss aus spitzem Winkel (4.), wenig später köpfte Jan-Luca Rumpf eine Freistoßflanke knapp vorbei (10.). Die Szene des ersten Durchgangs folgte nach 13 Minuten: Kevin Goden wurde steil geschickt, Felix Herzenbruch konnte ihn nur noch per Notbremse stoppen und sah glatt Rot.
Trotz Unterzahl ging plötzlich die SSVg Velbert in Führung. Calvin Mockschan zirkelte einen Freistoß von der linken Strafraumkante sehenswert über Marcel Johnen hinweg an den Innenpfosten und ins Netz zum 0:1 (26.). Die Gastgeber antworteten mit Dauerdruck. Gleich mehrfach jubelte das Leimbachstadion vergeblich, weil Treffer wegen Abseits aberkannt wurden.
Kurz vor der Pause fiel dann doch der verdiente Ausgleich. Nach Vorarbeit von Kevin Goden drückte Elsamed Ramaj den Ball am zweiten Pfosten im Fallen mit der Brust über die Linie (40.). Mit einem turbulenten 1:1 ging es in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel spielte fast nur Siegen. Ömer Tokac vergab nach starker Vorarbeit von Hodroj eine große Chance noch deutlich (71.), ehe die Joker zuschlugen. Jubes Ticha flankte aus dem in die Mitte, wo Arif Güclü den Ball zum 2:1 im Netz unterbrachte (69.).
Velbert blieb trotz Unterzahl gefährlich und kam durch Mockschan beinahe zum Ausgleich, dessen Schuss knapp am rechten Pfosten vorbeiging (80.). Nach einer Ecke von Hodroj köpfte Tom Henrik Gutsch zum 3:1-Endstand ein (89.). Wenig später herrschte dann Klarheit: Velbert steigt in die Oberliga ab. Auch ein Sieg hätte nicht zur Rettung gereicht, da Wiedenbrück parallel gegen Dortmund II gewann.
Sportfreunde Siegen – SSVg Velbert 3:1
Sportfreunde Siegen: Marcel Johnen, Florian Mayer (67. Jubes Ticha), David Kammerbauer, Jan-Luca Rumpf, Jannik Krämer (55. Arif Güclü), Malik Hodroj, André Dej (55. Tom Henrik Gutsch), Dennis Brock, Ömer Tokac (86. Cagatay Kader), Kevin Goden, Elsamed Ramaj - Trainer: Boris Schommers
SSVg Velbert: Kevin Jackmuth, Felix Herzenbruch, Kilian-Joel Wagenaar, Max Wiese, Timo Mehlich (15. Arlind Mimini), Ismail Remmo, Benjamin Hemcke (69. David Glavas), Calvin Marion Mockschan, Philip Buczkowski, Artur Golubytskij, Robin Hilger - Trainer: Bogdan Komorowski
Schiedsrichter: Francisco Lahora Chulian (Bonn) - Zuschauer: 2308
Tore: 0:1 Calvin Marion Mockschan (26.), 1:1 Elsamed Ramaj (41.), 2:1 Arif Güclü (71.), 3:1 Tom Henrik Gutsch (89.)
Rot: Felix Herzenbruch (14./SSVg Velbert/Notbremse)
Die Hausherren aus Lotte verpassen dem Meister beim Schaulaufen zunächst die kalte Dushe. Nach einem Angriff über Kaan Kurt scheiterte Shkrep Stublla zunächst noch an Jannick Theißen, setzte aber nach und traf im zweiten Versuch zur frühen Führung für Lotte (14.). Die Domstädter taten sich daraufhin schwer, kamen kaum zu klaren Torchancen und liefen dem Ball häufig hinterher.
Köln fand erst gegen Ende der ersten Halbzeit besser ins Spiel und profitierte dann von einem Fehler im Aufbau der Gastgeber. Luca Böggemann spielte Ben Klefisch an der Strafraumgrenze unter Druck an, Rafael Garcia eroberte den Ball und bediente Hamadi Al Ghaddioui. Der Angreifer zeigte seine ganze Klasse, drehte sich im Strafraum geschickt um den Gegenspieler und schob aus zehn Metern zum 1:1 ein (39.).
Kurz nach dem Seitenwechsel ging Lotte erneut in Führung. Nach einem weiten Einwurf sprang der Ball vor die Füße von Max Ritter, von dessen Körper die Kugel schließlich ins Netz trudelte (50.).
Fortuna Köln wurde in der Folge wieder aktiver. Garcia leitete den zweiten Treffer ein. Sein feiner Pass erreichte den eingewechselten Enzo Bornemann, der im Strafraum querlegte. Dejan Galjen musste den Ball nur noch einschieben und traf zum 2:2 (57.).
In der Schlussphase blieb Lotte zwar aktiver und kam noch zu einigen Standardsituationen, echte Großchancen blieben aber aus. So blieb es insgesamt bei einem friedlichen Remis.
VfL Sportfreunde Lotte – SC Fortuna Köln 2:2
VfL Sportfreunde Lotte: Laurenz Beckemeyer, Luca Böggemann, Luca Kerkemeyer, Jonas Kehl, Louis Hiepen, Ben Klefisch, Shkrep Stublla, Kaan Kurt, Max Ritter, Leon Demaj, Diamant Berisha - Trainer: Fabian Lübbers
SC Fortuna Köln: Jannick Theißen, Maximilian Fischer, Seymour Fünger, Younes Derbali, Neo Telle, Rafael Garcia, Nico Thier, Luca Majetic, Georg Strauch, Enzo Wirtz, Hamadi Al Ghaddioui - Trainer: Matthias Mink
Tore: 1:0 Shkrep Stublla (14.), 1:1 Hamadi Al Ghaddioui (40.), 2:1 Max Ritter (49.), 2:2 Dejan Galjen (57.)
Wuppertaler SV – Bonner SC 0:1
Wuppertaler SV: Fotios Adamidis, Levin Müller, Toshiaki Miyamoto, Celal Aydogan, Dominic-Maximilian Constantine Duncan, Nicolas Hirschberger, Marko Stojanovic (73. Hans-Juraj Hartmann), Cenk Durgun, Linus Lillebror Fröhlich, Vincent Schaub, Amin Bouzraa - Co-Trainer: Adli Lachheb - Trainer: Mike Wunderlich - Co-Trainer: Kevin Rodrigues-Pires
Bonner SC: Elias Bördner, Bilal-Badr Ksiouar, Massaman Keita, Roman Doulashi, Maximilian Pommer (88. Felix Erken), Eray Isik (67. Serhat Koruk), Tobias Peitz (83. Bogdan Shubin), Jonas Berg (88. Adis Omerbasic), Robin Bird, Yannik Schlößer, Lucas Cueto (88. Julijan Popović) - Trainer: Björn Mehnert - Co-Trainer: Adama Niang - Co-Trainer: Florian Mager - Co-Trainer: Gordon Addai
Schiedsrichter: Jonas Fischbach (Freudenberg)
Tore: 0:1 Roman Doulashi (62.)
Gelb-Rot: Massaman Keita (45./Bonner SC/Foul an Müller)
Bochum erwischte den deutlich besseren Start. Bereits nach acht Minuten brachte Luis Hartwig die Gastgeber in Führung. Nach einem Angriff über die rechte Seite stand der Offensivspieler im Strafraum frei und traf hoch ins kurze Eck zum 1:0 (8.). Wenig später verpasste Daniel Hülsenbusch per Kopf das mögliche zweite Tor, als er aus kurzer Distanz über das Gehäuse zielte (11.).
Die Bochumer blieben gefährlich und legten in der 33. Minute nach. Erneut kam die Hereingabe von rechts, erneut war Hartwig in der Mitte zur Stelle und markierte mit seinem elften Saisontor das 2:0. Düsseldorf zeigte sich davon jedoch kaum beeindruckt und fand schnell die passende Antwort. Nur zwei Minuten später zog Maksym Len aus rund 18 Metern ab und traf sehenswert oben links zum 2:1-Anschluss (35.).
Kurz vor der Pause bot sich Fortuna noch die große Chance auf den Ausgleich. Nach einem starken Vorstoß über die linke Seite setzte Deniz Bindemann den Ball aus vollem Lauf allerdings knapp über das Tor (45.).
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Düsseldorf den Druck und belohnte sich in der 59. Minute. Noah Nikolaou traf zum 2:2 und stellte damit den Endstand her.
VfL Bochum II – Fortuna Düsseldorf II 2:2
VfL Bochum II: Benjamin Bußmann, Luca Bernsdorf, Daniel Hülsenbusch, Nicolas Abdat, Lars Holtkamp, Niklas Jahn, Vahidin Turudija, Ciwan Günes, Henri Carlo Sanchez Fernandez, Semin Kojic, Luis Hartwig - Trainer: Heiko Butscher
Fortuna Düsseldorf II: Dominic Grehl, Tom Barth, Leo Mirgartz, Noah Nikolaou (83. Danny Latza), Levi Mentzel (63. Conor David Tönnies), Kaden Amaniampong, Maksym Len, Simon Vu (63. Noah Egouli), Andriy Honcharenko (83. Tobias Grulke), Deniz Bindemann (46. Karim Affo), Lennart Garlipp - Trainer: Jens Langeneke
Schiedsrichter: Björn Sauer
Tore: 1:0 Luis Hartwig (8.), 2:0 Luis Hartwig (33.), 2:1 Maksym Len (35.), 2:2 Noah Nikolaou (59.)
Der FCG erwischte im Grenzlandstadion zunächst keinen dominanten Start, denn die Gastgeber pressten früh und hatten mehr Ballbesitz. Mit der ersten echten Chancen schlugen die Ostwestfalen dennoch zu. Patrik Twardzik legte stark für Niklas Frese auf, der frei vor Tiago Pereira Cardoso die Nerven behielt und zum 0:1 einschob (19.).
Auch danach blieb die Partie lange ausgeglichen und arm an Torchancen. Borussia Mönchengladbach II kam kurz vor der Pause dem Ausgleich nahe, doch Tim Matuschewsky parierte einen starken Abschluss von Fritz Fleck sehenswert (42.). Stattdessen erhöhte Gütersloh praktisch mit dem Halbzeitpfiff. Nach einem langen Einwurf von Erik Lanfer kam zunächst Jakob Korte zum Abschluss, ehe Twardzik den Abpraller aus kurzer Distanz zum 0:2 verwertete (45.).
Nach der Pause legte der FCG schnell nach. Niklas Frese traf in der 58. Minute zum 0:3 und schnürte damit seinen Doppelpack. Die Gäste kontrollierten das Spiel nun deutlich besser und ließen die Gladbacher zunächst kaum zurückkommen.
Erst in der Schlussphase wurde es noch einmal lebhafter. Nach einem Ballverlust im Gütersloher Strafraum brachte Leo Weichert Jan Urbich zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Veit Stange zum 1:3 (78.). Die Hoffnung der Gastgeber hielt allerdings nur kurz. Nur zwei Minuten später setzte sich Lennard Rolf stark auf der linken Seite durch und bediente Twardzik, der zum 1:4 einschoss und ebenfalls seinen zweiten Treffer des Tages erzielte (80.).
Den Schlusspunkt setzte schließlich Justin Adozi. Nach einem Freistoß von Urbich konnte Matuschewsky den Ball nicht festhalten, Adozi staubte zum 2:4-Endstand ab (88.).
Borussia Mönchengladbach II – FC Gütersloh 2:4
Borussia Mönchengladbach II: Tiago Pereira Cardoso, Michel Lieder, Julian Korb, Yassir Atty (46. Iaia Manco Danfa), Lion Schweers (46. Yannik David Dasbach), Veit Stange (79. Talha Catkaya), Nico Vidic, Fritz Fleck (71. Justin Adozi), Niklas Swider, Yannick Michaelis, Jan Urbich - Trainer: Oliver Kirch
FC Gütersloh: Tim Matuschewsky, Jannik Borgmann, Justus Henke, Fynn Arkenberg, Patrik Twardzik, Erik Lanfer, Len Wilkesmann, Kevin Hoffmeier, Jakob Korte (46. Leo Weichert), Julius Langfeld, Niklas Frese (75. Lennard Rolf) - Trainer: Julian Hesse
Schiedsrichter: Marten Kaufels (Nieukerk )
Tore: 0:1 Niklas Frese (19.), 0:2 Patrik Twardzik (45.), 0:3 Niklas Frese (58.), 1:3 Veit Stange (78. Foulelfmeter), 1:4 Patrik Twardzik (80.), 2:4 Justin Adozi (88.)
Die Knappen kamen früh gut in die Partie. In-gyom Jung brachte die frühe Führung (19.)
Direkt nach Wiederbeginn erhöhte Yassin Ben Balla auf 2:0 für die Mannschaft von Trainer Jakob Fimpel (46.). Köln reagierte ebenfalls mit personellen Veränderungen und brachte Bernie Lennemann sowie Arda Süne zur zweiten Halbzeit.
Die Gastgeber fanden anschließend besser in die Partie und verkürzten durch Nilas Yacobi auf 1:2 (58.). Lange blieb die Begegnung offen, ehe Schalke in der Schlussviertelstunde davonzog. Jean-Paul Ndiaye stellte in der 76. Minute den Zwei-Tore-Abstand wieder her und legte nur vier Minuten später das 4:1 nach (80.).
Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Andri Buzolli in der 90. Minute mit dem Treffer zum 5:1-Endstand.
1. FC Köln II – FC Schalke 04 II 1:5
1. FC Köln II: Mikolaj Marutzki, Yannick Mausehund, Marvin Ajani, Cenny Neumann, Mikail Özkan, Fayssal Harchaoui, Patrik Kristal (78. Malek El Mala), Ilias Elyazidi (46. Bernie Lennemann), Safyan Touré, Nilas Yacobi, Maik Afri Akumu (46. Arda Süne) - Trainer: Evangelos Sbonias
FC Schalke 04 II: Johannes Siebeking, Magnus Rösner, Tim-Justin Dietrich, Max Hauswirth, Tidiane Touré (35. Amar Ibrisimovic), Yassin Ben Balla, Edion Gashi, Vincenzo Onofrietti (71. Andri Buzolli), Raphael Ott (82. Alexander Guiddir), Jean-Paul Ndiaye (82. Kayhan Sayman), In-gyom Jung - Trainer: Jakob Fimpel
Tore: 0:1 In-gyom Jung (19.), 0:2 Yassin Ben Balla (46.), 1:2 Nilas Yacobi (58.), 1:3 Jean-Paul Ndiaye (76.), 1:4 Jean-Paul Ndiaye (80.), 1:5 Andri Buzolli (90.)
Nach nur drei Minuten nutzte Marlon Frey eine unübersichtliche Situation im Strafraum zur frühen Führung. Ozan Hot hatte zuvor viel Platz auf der rechten Seite und legte in den Rückraum ab, wo der abgefälschte Abschluss unhaltbar für Ryan Valentine einschlug (3.).
Bocholt blieb dominant und legte schnell nach. Wieder ging es über die rechte Seite zu einfach für die Gastgeber. Stipe Batarilo bediente Philipp Hanke, der sich im Strafraum durchsetzte und leicht abgefälscht zum 2:0 traf (11.). RWO wirkte in dieser Phase defensiv anfällig, arbeitete sich danach aber zunehmend in die Partie.
Mit dem Anschlusstreffer meldeten sich die Kleeblätter eindrucksvoll zurück. Valentine eröffnete mit einem langen Ball auf Tim Krohn, der auf Moritz Stoppelkamp ablegte und anschließend selbst in Position blieb. Nach dem Zuspiel von Stoppelkamp vollendete Krohn zum 1:2 (21.).
In der Folge wurde Oberhausen mutiger. Burinyuy Nyuydine scheiterte nach einer Flanke von Eric Gueye per Kopf nur knapp, weil Bocholt auf der Linie rettete (28.). Kurz vor der Pause vergab Alexander Mühling nach Vorarbeit von Nyuydine eine weitere gute Gelegenheit.
Zur zweiten Halbzeit reagierte Sebastian Gunkel mit einem Dreifachwechsel und seine Mannschaft kam schwungvoll aus der Kabine. Zunächst verhinderte Valentine gegen Marvin Lorch und Cedric Euschen mit einer starken Doppelparade das mögliche 3:1, ehe RWO im direkten Gegenzug ausglich. Ayman Aourirs Abschluss wurde zunächst geblockt, doch der Ball landete bei Krohn, der nur noch einschieben musste (51.).
Danach entwickelte sich eine offenere Partie. Bocholt blieb gefährlich, Oberhausen hatte durch Gueye die große Chance auf die Führung, traf aber nur das Außennetz (62.). In der Schlussphase wurde Bocholt-Keeper Lucas Fox noch gebührend in seinem letzten Spiuel für den FCB verabschiedet (87.). Weitere Treffer blieben aus. Die Niederrhein-Rivalen trennen sich schlussendlich torreich mit 2:2.
1. FC Bocholt – RW Oberhausen 2:2
1. FC Bocholt: Lucas Fox (87. Haakon Johannes Pomorin), Philipp Hanke (55. Patrick Kurzen), Julian Riedel, Jeff Mensah, Linus Olthoff, Ozan Hot (69. Paul Seidel), Maximilian Adamski (69. Ensar Celebi), Marlon Frey, Marvin Lorch, Cedric Euschen (55. Johannes Dörfler), Stipe Batarilo - Trainer: René Lewejohann
RW Oberhausen: Ryan Valentine, Pierre Fassnacht, Simon Ludwig, Drew Murray, Moritz Stoppelkamp, Eric Gueye, Luca Schlax (46. Matona-Glody Ngyombo), Alexander Mühling, Lucas Halangk (46. Illia Poliakov), Burinyuy Nyuydine (46. Ayman Aourir), Tim Krohn (70. Seok-ju Hong) - Trainer: Sebastian Gunkel
Schiedsrichter: Marcel Benkhoff
Tore: 1:0 Marlon Frey (3.), 2:0 Philipp Hanke (11.), 2:1 Tim Krohn (21.), 2:2 Tim Krohn (51.)
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