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Wulsdorf gewinnt den Allianz-Hajman Cup in Stotel

Mironenko trifft gegen Eintracht Cuxhaven kurz vor Schluss

STOTEL. Die TSV Wulsdorf hat die Leher TS als Titelträger beim 12. Allianz-Hajman Cup abgelöst. Das Team von Trainerin Nicole Klockmann gewann das Endspiel gegen Eintracht Cuxhaven mit 1:0 und sicherte sich so den „Heizungsbau Horstmann Wanderpokal“ und zusätzlich 1000 Euro Preisgeld.

An zwei Tagen rollte der Futsalball in der Stoteler Sporthalle und die Veranstalter dürfen auf ein gelungenes Turnier zurückblicken. Am Samstag erschienen 24 Teams, um in vier Sechsergruppen die zwölf Teilnehmer der Endrunde zu ermitteln.

Ü32 überrascht und gewinnt alle Spiele am 1. Turniertag

Die Gruppe „Bäckerei Beckmann“ dominierte etwas überraschend die Ü32 des TSV Stotel. Tjark Seidenberg, Yannick Becker, Marius Lennartz & Co zeigten, dass sie mehr als konkurrenzfähig sind und gewannen alle Gruppenspiele. Das Team sprang nach der Absage des SV Phiesewarden ein. Hinter den Routiniers platzierten sich die TSV Wulsdorf und der OSC Bremerhaven. Der TSV Wallhöfen, SFL Bremerhaven und SV Grohn schieden aus. Eintracht Cuxhaven hatte in der Gruppe „Baumzentrum Nord“ die Nase vorne und zog neben dem TSV Sievern und dem JFV Bremerhaven in die Endrunde ein. Der JFV wurde zwar nur Fünfter, doch der SV Beckedorf und der FC Lune ließen den Jugendlichen den Vortritt. Die Leher TS II wurde Gruppenletzter.

Die 1. Herren des Gastgebers sicherte sich im letzten Spiel mit einem Sieg über TuSpo Surheide den Sieg in der Gruppe „Janssen Vermietungen“. Die Surheider wurden Dritter hinter Atlas Delmenhorst II. Für den TSV Imsum, FC Geestland und den 1. FC Osterholz-Scharmbeck war das Turnier am Samstag bereits beendet. Die Gruppe „Nah&Gut Lachowicz“ entschied der VSK Osterholz-Scharmbeck für sich. Titelverteidiger LTS Bremerhaven und der FC Sparta Bremerhaven schafften mit jeweils drei Siegen ebenfalls den Einzug in die Endrunde. Die SG Stinstedt, TSV Abbehausen und der TV Loxstedt scheiterten am ersten Turniertag.

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Endrunde ohne den OSC

Am frühen Sonntagmorgen erreichte die Veranstalter dann die Hiobsbotschaft, dass der OSC Bremerhaven keine Mannschaft stellen kann und das Team aus dem Turnier zurückzieht. Das enttäuschte Organisationsteam setzte kurzfristig alle Hebel in Bewegung und stellte eine dritte Stoteler Mannschaft, gespickt aus Altherren und Kreisklassenspielern, zusammen und verhinderte somit eine Eskalation des Spielplans.

Die kurzfristig zusammengetrommelte Mannschaft des TSV traf in der Gruppe Teppichhaus Behrens auf den TSV Sievern, JFV Bremerhaven, VSK Osterholz-Scharmbeck, Atlas Delmenhorst II und die Ü32 des TSV. Diese hatte sich am Vortag scheinbar verausgabt und holte nur noch einen Punkt am Finaltag. Neben den beiden Stoteler Teams schieden auch Atlas Delmenhorst II und der TSV Sievern aus. Der JFV Bremerhaven stellte mit seiner U19 das beste Team in der Gruppe und zog zusammen mit dem VSK aus Osterholz ins Halbfinale ein.

Die vermeintlich stärkere Gruppe „Janssen Elektrotechnik“ war spannend bis zum letzten Spiel. Während sich die TSV Wulsdorf schnell zum Mitfavoriten mauserte, starteten der Gastgeber TSV Stotel und die Leher TS nicht gut in den Finaltag. Der Titelverteidiger schied folglich ebenso aus wie der TSV. Das Rennen um den letzten Halbfinalplatz machte Eintracht Cuxhaven. Der Bezirksligist verwies TuSpo Surheide und den FC Sparta auf die Plätze drei und vier.

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Mironenko trifft kurz vor Schluss

Im ersten Halbfinale schlug Eintracht Cuxhaven den JFV Bremerhaven deutlich mit 3:0 und danach folgte die TSV Wulsdorf mit einem 2:0 gegen den Bezirksligisten VSK Osterholz-Scharmbeck und stand als zweiter Endspielteilnehmer fest.

Das Spiel um den dritten Platz und 250 Euro Preisgeld gewann das Team aus Osterholz nach einem 1:0 gegen den JFV. Das Endspiel war lange ausgeglichen, doch wenige Sekunden vor dem regulären Ende traf Egor Mironenko zum entscheidenden 1:0 für die Wulsdorfer. Damit gewann der Bremerhavener Landesligist zum ersten Mal den begehrten „Heizungsbau Horstmann Wanderpokal“ und 1000 Euro Preisgeld obendrauf. Die Eintracht sackte noch 500 Euro ein. Als beste Torschützen am Finaltag wurden Felix Westphal (VSK Osterholz-Scharmbeck) und Niklas Menke (Eintracht Cuxhaven) mit jeweils 5 Treffern ausgezeichnet.

Frank Jürgens vom Organisationsteam des TSV Stotel zeigte sich zufrieden mit dem zum zwölften Mal ausgerichteten Cup, welcher mit fortschreitender Dauer und der Aussicht auf das Preisgeld am Finaltag traditionell auch emotionalere Spiele zu bieten hatte. Dennoch blieb alles fair und die Zuschauer honorierten die gute Organisation des Turniers erneut.

Aufrufe: 022.1.2023, 19:00 Uhr
FuPa LüneburgAutor