2024-05-28T14:20:16.138Z

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Die SG Walluf und der FC Dorndorf treffen am kommenden Wochenende aufeinander.
Die SG Walluf und der FC Dorndorf treffen am kommenden Wochenende aufeinander. – Foto: Hans-Jürgen Krabler - Archiv

Wie Walluf das Abstiegsgespenst verscheucht hat

Rheingauer Verbandsligist hat die Schallmauer von 40 Punkten durchbrochen und will beim FC Dorndorf nachlegen

Region. Als die magische Schallmauer „40 Punkte“ nach dem Sieg über den SC Waldgirmes II erreicht wurde, atmeten beim Verbandsligisten SG Walluf Teammanager und Co-Trainer Timo Sieben sowie Chefcoach Christian Lüllig tief durch. Wer diese Marke erreicht hat, dürfte das Abstiegsgespenst verscheucht haben.

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Die Rheingauer gehören als mittlerweile Achter zur ersten Tabellenhälfte. Das sah zur Winterpause ganz anders aus. „Als ich zum 1. Januar als neuer Trainer kam“, erinnert sich Lüllig, „standen wir auf dem drittletzten Platz.“ Diese Position würde am Ende direkt in die Gruppenliga führen. „Seitdem haben wir von acht Spielen sieben gewonnen“, freut er sich. Die eklatante Auswärtsschwäche aus der Vorrunde ist wie weggeblasen. In der Rückrundentabelle stehen die Rheingauer hinter dem designierten Meister TSV Steinbach II sogar auf Rang zwei.

Doch man bleibe auf dem Teppich, versichern Sieben und Lüllig unisono. „Mindestens Platz acht peilen wir aber an“, betont Sieben. „Die Jungs ziehen gut mit, arbeiten hart und haben viel investiert“, lobt er, der seinem Herzensverein auch gerne über die Saison hinaus treu bleiben wolle, wenn das Gesamtpaket stimme. Und stellt klar: „Auf die Jungs lasse ich nichts kommen.“ Den nächsten Schritt für die Aufwärtsentwicklung will die SG Walluf an diesem Sonntag (15.15 Uhr) beim FC Dorndorf gehen. Doch das wird kein leichtes Unterfangen, verloren die Rheingauer gegen den aktuellen Drittletzten doch das Hinrundenspiel 1:2.

Sieben erwartet bei den Mittelhessen keine Mannschaft, die das Spiel macht. „Aber Dorndorf hat eine gute Defensive. Wir müssen wieder ans Maximum gehen“, fordert er. „Dorndorf kommt über mannschaftliche Geschlossenheit“, sagt Trainer Lüllig, der von den Seinen einmal mehr die nötige Einstellung erwartet.

Aufrufe: 018.4.2024, 18:00 Uhr
Martin GebhardAutor