
>>> Über diesen Link könnt ihr FuPa Luxemburg unterstützen - weitere wichtige Infos dazu findet ihr hier.
Die mit Abstand meisten Geldstrafen für Fehlverhalten von Fans in der vergangenen Saison sprach das Verbandsgericht der FLF wegen Einsatz von Pyrotechnik aus. Daneben waren Wurfgeschosse, Zuschauer die auf das Spielfeld liefen, Rassismus sowie Gewalt ausschlaggebend für finanzielle Sanktionen.
Den höchsten Gesamtbetrag musste Meister Differdingen berappen, viele Vereine kommen auf nur geringe Geldstrafen, da ihre Fans oft nur während eines Barrage-Spieles zündeten. Zwei Plätze wurden mit einer Sperre von einem Spiel auf Bewährung belegt, nämlich Echternach sowie Rodange. Ende November vergangenen Jahres wurde im Stade Jos Philippart ein Co-Trainer aus Walferdingen von einem Glas oder einer Glasflasche am Kopf getroffen.
Ebenfalls in Erinnerung dürften die Ausschreitungen im Spiel zwischen Rümelingen und Medernach geblieben sein, sowie die zwischen Beggen und Grevenmacher. Weniger mediatisiert worden waren Angriffe von Differdinger Fans auf solche von Mersch im Heimspiel des FCD der BGL Ligue. Manche Vereine wurden ebenfalls vom Verbandsgericht aufgefordert, für Schäden aufzukommen, die ihre Anhänger im Rahmen von Auswärtsspielen auf Anlagen der gastgebenden Clubs verursachten.
Entsprechende Forderungen sind nicht in u.s. Liste beinhaltet, genauso wenig wie Kosten anderer Verfehlungen außerhalb des Geltungsbereichs der FLF, wie z.B. die nächtlichen Ausschreitungen nach der gewonnenen Meisterschaft von Differdingen. Die vorliegenden Zahlen basieren auf einer eigenen Recherche aufgrund von Veröffentlichungen des Verbandsgerichts im BIO, dem offiziellen Organ der FLF. Anspruch auf Vollständigkeit erheben wir keine. Bemerkenswert ist auch, dass gleich drei Vereine und eine Entente wegen Pyro-Einsatzes im Rahmen von Damen-Spielen bestraft wurden (Racing, Ell, UMW und WMG).
Nicht in Betrachtung gezogen wurde in unserer Auflistung die von 3.000 auf 1.500 Euro reduzierte Geldstrafe für Pyro-Einsatz von Anhängern der Escher Jeunesse, da die Ereignisse auf den April 2023 und somit auf die vergangene Saison zurückgehen, die Berufung aber erst Ende Oktober 2023 verhandelt wurde.