Alemannia Pfalzdorf freut sich auf den Frauen-Niederrheinpokal.
Alemannia Pfalzdorf freut sich auf den Frauen-Niederrheinpokal. – Foto: Arno Wirths

Vier Teams sind im Frauen-Niederrheinpokal gefordert

Am Sonntag absolvieren der VfR Warbeyen, Alemannia Pfalzdorf, Viktoria Winnekendonk und der SV Walbeck ihre Erstrunden-Spiele.

Wenn am Sonntag die erste Runde des Frauenfußball-Niederrheinpokals ansteht, gehen dort auch zwei Mannschaften an den Start, die in diesem Wettbewerb im vergangenen Jahr gehörig für Furore gesorgt haben.

SV Rosellen
3:1
SV Walbeck

Dinslaken 09
0:15
VfR Warbeyen

SC Hardt
0:5
SV WiDo

Pfalzdorf
0:6
FV MG 2020

Um 12 Uhr empfängt zunächst Bezirksligist Alemannia Pfalzdorf den Regionalliga-Aufsteiger FV Mönchengladbach. In der vergangenen Saison kam das Team von Yüksel Taylan bis unter die besten Acht, ehe es im Viertelfinale am späteren Pokalsieger VfR Warbeyen scheiterte. Aufdem Weg dorthin gelang der Alemannia eine kleine Sensation. Im Achtelfinale hatten die Pfalzdorferinnen den drei Klassen höher spielenden Regionalligisten GSV Moers ausgeschaltet.

Ein Bonbon

Am Sonntag ist der Klassenunterschied derselbe. Auch für den FV Mönchengladbach war eine Saison zuvor im Pokal-Viertelfinale Schluss. Mit dem Aufstieg dürften die Ansprüche des noch jungen Vereins gestiegen sein. Yüksel Taylan betrachtet die Herausforderung realistisch. „Wir wissen, dass das Ganze super schwierig wird. Uns trennen nicht umsonst drei Ligen. Wir werden alles geben und schauen, was dabei herauskommt. Man darf von uns keinen Hurra-Fußball erwarten, aber wir werden dagegenhalten und uns nicht hinten verbarrikadieren“, sagt der Pfalzdorfer Coach.

Da die Begegnung noch inmitten der Saisonvorbereitung stattfinden wird, kann Yüksel Taylan nicht aus dem Vollen schöpfen. Gleiches gilt für den Kontrahenten aus Mönchengladbach. Eine Verlegung der Partie ließ sich nicht realisieren. „Das ist natürlich schade für beide Mannschaften, da das Spiel sonst gewiss interessanter geworden wäre“, sagt Yüksel Taylan.

Nichtsdestotrotz bezeichnet er die Partie gegen den Regionalligisten als „Bonbon“. Und genau dieses „Bonbon“ wollen die Pfalzdorferinnen und ihr Trainer in jedem Fall genießen.

Klarer Favorit

Eine Stunde später, um 13 Uhr, trifft der amtierende Pokalsieger VfR Warbeyen auf den Bezirksligisten SuS 09 Dinslaken. Noch vor wenigen Wochen qualifizierte sich der VfR mit einem 8:0-Finalsieg über Rhenania Bottrop für die erste Runde des DFB-Pokals. Dem Gegner aus Dinslaken wolle man – wie auch sonst jedem Kontrahenten – den nötigen Respekt entgegenbringen, sagt VfR-Trainer Sandro Scuderi. Er stellt aber auch klar: „Wir wollen eine Runde weiterkommen. Alles andere wäre schon eine Blamage. Das müssen wir in unseren Köpfen haben und dementsprechend fokussiert an die Sache herangehen.“ Am Samstag testet der VfR gegen die zweite Mannschaft von Bundesligist VfL Wolfsburg, die in der Zweiten Bundesliga spielt. Scuderi erhofft sich ein „vernünftiges Wochenende“.

Am Sonntag sind auch die beiden Niederrheinligisten SV Walbeck und Viktoria Winnekendonk im Niederrheinpokal gefordert. Die Viktoria ist ab 13 Uhr zu Gast beim Bezirksligisten SC Hardt und dürfte dort als Favorit in die Begegnung gehen. „Dass wir weiterkommen, ist eine klare Zielsetzung. Aufgrund einer soliden Vorbereitungszeit bin ich guter Dinge, dass uns dies in Hardt auch gelingt“, sagt Viktoria-Trainer Uli Berns.

Für den SV Walbeck wird es am Sonntag um 12.30 Uhr beim Landesligisten SV Rosellen kein Selbstläufer werden. „Wir werden dort schon alles abrufen müssen, um eine Runde weiterzukommen. Rosellen hatte teils sehr gute Ergebnisse in den Testspielen. Ich sehe uns nicht als Favorit“, so Walbecks Coach Dieter Blomm.

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Aufrufe: 06.8.2022, 10:00 Uhr
RP / Nils Hendricks und Klaus SchopmansAutor