2024-02-29T12:18:27.553Z

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Der FC Rastpfuhl bejubelt den 3:0-Erfolg gegen den SC Brebach
Der FC Rastpfuhl bejubelt den 3:0-Erfolg gegen den SC Brebach – Foto: Sportfotografie Rostam

Verbandsliga Südwest: Sechs Absteiger sind möglich

Die Liga wird im nächsten Spieljahr auf 17 Teams zurückgeführt

Achtzehn Mannschaften sind im Saarland in den Ligen unterhalb der Schröder-Liga eher die Ausnahme. Durch besondere Gegebenheiten musste die Verbandsliga Südwest in dieser Saison eben mit 18 Mannschaften starten, soll aber so schnell wie möglich wieder auf 16 Teams zurückgeführt werden. Deshalb sind es in der kommenden Saison 17 Vereine und ein Jahr später dann wieder die angestrebten 16. Dafür muss aber in beiden Jahren eine Mannschaft zusätzlich absteigen und die Höchstzahl der Absteiger ist auf sechs hochgesetzt. Und dass diese Zahl durchaus erreicht werden kann, zeigt unsere Analyse:

aktuelle Tabelle Verbandsliga Südwest

Fest stehen drei Aufsteiger aus den Landesligen Süd und West (derzeit sind das der SV Geislautern, der SV Friedrichweiler und der Gewinner aus Wadrill-Sitzerath gegen Quierschied II) dazu kommen dann die möglichen Südwest-Absteiger aus der Schröderliga. Rechnet man die Abstiegszone in der Schröderliga bis Platz Neun, sind sechs Nordost und nur vier Südwest-Vereine in der Verlosung. Passiert es jetzt, dass es ausgerechnet drei Südwestvereine trifft, sieht die Rechnung wie folgt aus:

Die Verbandsliga Südwest hat 18 Mannschaften, dazu kommen drei Aufsteiger, dann sind wir bei 21. Drei weitere von oben wären 24. Steigt dann nur der Meister aus der Verbandsliga Südwest auf, weil der Vizemeister die Relegation verliert, müssten sechs Vereine raus, um die Zahl 17 zu erreichen.

Genauso kann man aber auch den positivsten Fall ausrechnen: Kein einziger Absteiger von oben, Brebach gewinnt gegen Schiffweiler-Landsweiler die mögliche Relegation und plötzlich sind es nur zwei, die in den sauren Apfel beißen. Zwischen diesen beiden Extremen sind natürlich praktisch alle Absteiger-Zahlen von zwei bis sechs möglich. Deshalb ist bis Platz Acht, auf dem derzeit die SF Rehlingen-Fremersdorf stehen, Vorsicht angesagt. Mehr als die Hälfte aller 18 Starter muss sich also nach der Winterpause zuerst einmal mit dem Sichern der Liga beschäftigen.

Aufrufe: 08.2.2024, 10:59 Uhr
Georg MüllerAutor