Für Nettetal ist die Rückkehr ein starkes Signal. Winkens gehörte in seiner ersten Zeit beim SCU zu den prägenden Offensivspielern und lieferte über mehrere Jahre solide bis starke Zahlen. In der Oberliga-Saison 2022/23 kam er auf 40 Einsätze, 14 Tore und vier Vorlagen. In der Spielzeit 2023/24 folgten 32 Partien mit sieben Treffern und fünf Assists, ehe er 2024/25 in 30 Spielen vier Tore und eine Vorlage beisteuerte. Auch in der Abstiegsrunde im Frühjahr 2022 hatte er bereits dreimal getroffen.
Beim FC Wegberg-Beeck lief es für Winkens dagegen nicht so reibungslos wie zuvor in Nettetal. In der laufenden Mittelrheinliga-Saison stehen für ihn 15 Spiele, ein Tor und eine Vorlage in der Statistik. Nun soll er beim SC Union wieder in ein Umfeld zurückkehren, in dem er bereits bewiesen hat, dass er Verantwortung übernehmen kann.
Mit vertrauten Gesichtern zurück in die Spur
Spannend ist auch die familiäre Komponente. In Wegberg-Beeck traf Peer Winkens auf seinen Bruder Hauke Winkens, der allerdings bereits im Januar 2026 nach Nettetal gewechselt war. Nun folgt auch Peer zurück zum SCU. Damit bekommt der Verein einen Spieler, der die Mannschaft, das Umfeld und die Anforderungen im Nettetaler Fußball genau kennt.
Sportlich will der SC Union nach dem Oberliga-Abstieg in der Landesliga Niederrhein, Gruppe 1 wieder für Furore sorgen. Aktuell steht Nettetal mit 42 Punkten auf Rang sieben und hat sich im Tabellenmittelfeld stabilisiert. Für die kommende Saison dürfte der Anspruch dennoch sein, sich weiter nach oben zu orientieren. Die Rückkehr eines früheren Leistungsträgers passt in dieses Bild.
Winkens bringt neben seiner Erfahrung aus der Oberliga auch Flexibilität und Abschlussqualität mit. Vor allem aber steht seine Verpflichtung für ein klares Signal: Nettetal möchte nicht nur verwalten, sondern den Kader gezielt mit Spielern verstärken, die den Verein kennen und sportlich sofort helfen können. Gemeinsam wollen Klub und Spieler nun an frühere Zeiten anknüpfen - und in der Landesliga wieder eine größere Rolle spielen.