2026-04-23T13:43:33.969Z

Transfers

TuS Marienborn holt auch Edis Sinanovic zurück

Nächster Offensiv-Neuzugang, der Vorfreude auf die neue Saison weckt +++ Kann die TuS Sonntag den Klassenerhalt quasi perfekt machen?

von Torben Schröder · Heute, 10:00 Uhr · 0 Leser
Der künftige Chefcoach Timm Belz freut sich auf Rückkehrer Edis Sinanovic (v.l.).
Der künftige Chefcoach Timm Belz freut sich auf Rückkehrer Edis Sinanovic (v.l.). – Foto: Freddy Schulz

Die TuS Marienborn bastelt weiter an ihrer „Best of“-Offensive aus den letzten Spielzeiten. Erst kamen Alexander Rimoldi und Matti Rieß, das 19-Tore-Duo der Saison 2023/24, zurück. Und nun folgt in Edis Sinanovic der beste Scorer der vorigen Runde.

Der 30-Jährige kommt, genauso wie Rieß und Yannik Wex, von Verbandsliga-Tabellennachbar Eintracht Bad Kreuznach zurück an die Kirschhecke. „Wir hatten noch keinen richtigen Zehner im Kader“, strahlt Manager Freddy Schulz, der die spielerischen und menschlichen Qualitäten des dribbelstarken Technikers hervorhebt: „Er ist ein Unterschiedsspieler, über den sich jede Mannschaft freut.“ Und nun gebe es auch mehr Tempo- und Abschlussspieler vorn, die Sinanovic in Szene setzen kann.

Es stand auch im Raum, dass Sinanovic auf die Trainer-Schiene einbiegt. „Das hat er irgendwann vor“, sagt Schulz, „erst einmal kommt er als Spieler. Wie er den nächsten Schritt dann realisieren kann – da sind wir offen für alles.“ Auch mit Sinanovic habe ein beständiger Austausch bestanden. Die TuS hält ihren Abgängen gern die Türen offen und lässt sie das auch wissen. In etwa parallel zu Patrick Huths Wechsel nach Bodenheim bahnte sich der Kontakt dann konkret an.

Mit dem Trio Rimoldi-Rieß-Sinanovic weckt die TuS einiges an Vorfreude auf die neue Saison. Einen, wie Schulz sagt, entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt können die Marienborner am Sonntag (15.15 Uhr) beim Vorletzten TuS Steinbach tun.

Kommende Woche (Sonntag, 15.30 Uhr) könnte dann Spitzenreiter Mechtersheim in Marienborn Meister werden. Gewinnen die Vorderpfälzer alle ihre verbleibenden Spiele, würden sie den Verbandsliga-Punkterekord, den TuS-Trainer Ali Cakici einst mit dem TSV Schott aufgestellt hat, einstellen.