Die SG Rommerskirchen/Gilbach feiert den Klassenerhalt.
Die SG Rommerskirchen/Gilbach feiert den Klassenerhalt. – Foto: Dennis Kemmerling

Rommerskirchen ist gerettet

Am 29. Spieltag der Bezirksliga sicherte sich der BV Wevelinghoven den Klassenerhalt. Der SV Uedesheim verpasst die letzte Chance und steigt in die Kreisliga A ab.

Weil der Bezirksligist sein Match bei der DJK Novesia gewinnt und der DSC 99 der DJK Gnadental mit 1:3 unterliegt, kann dem Neef-Team nichts mehr passieren.

Uedesheim
1:1
TSV Bayer

SV Uedesheim – TSV Bayer Dormagen 1:1 (0:1). Nach einer sehr durchwachsenen Rückrunde des SV Uedesheim steht der Abstieg bereits einen Spieltag vor Saisonende fest. Überraschend kommt der verpasste Klassenerhalt jedoch nicht. Co-Trainer Timm Oppermann bestätigte bereits vor mehreren Wochen, dass der Verein für die Kreisliga A plant. „Wir haben den ersten Durchgang verschlafen“, erzählte er am Sonntag. Dann waren es ausgerechnet die beiden Ex-Uedesheimer Michael Hausdörfer per Vorlage und Michael Koziatek (30.) durch seinen Treffer, die den TSV in Führung brachten. Im zweiten Abschnitt bäumten sich die Gastgeber noch mal auf und kamen durch Jannick Michalsky (58.) zum Ausgleich. „Nach dem 1:1 haben wir keinen Druck mehr gemacht. Es war ein insgesamt sehr schwaches Spiel, so dass der Abstieg verdient ist“, zog Timm Oppermann sein Fazit.

Wevelinghov.
2:3
FC Büderich

BV Wevelinghoven – FC Büderich 2:3 (0:1). „Noch nie war eine Niederlage so schön“, sagte Interimstrainer Simon Büttgenbach nach dem eingetüteten Klassenverbleib. Fabian Gombarek (11.) brachte den FC Büderich früh mit 1:0 in Führung. In der zweiten Hälfte legte jedoch der BV durch den Ausgleich von Simon Becker (47.) einen Blitzstart hin. Fabian Gombareck (60., 71.) brachte den Meister durch die Tore zwei und drei wieder klar nach vorne. Benedikt Klassen (73.) erzielte kurz darauf den letzten Treffer der Partie. Der BV versuchte erfolglos, noch mal ranzukommen und scheiterte dabei wiederholt an Büderichs Schlussmann. „Die Mannschaft war voll da, wir haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert und können stolz auf uns sein“, lobte Simon Büttgenbach seine Mannschaft trotz der Niederlage.

TuS Gerresh.
2:0
VfL Jüchen

TuS Gerresheim – VfL Jüchen/Garzweiler 2:0 (0:0). Für den VfL war die Partie am Sonntag die letzte der Saison. Die Viktoria verpasste es in Gerresheim allerdings, eine ganz starke Saison mit einem Sieg zu beenden. Nach einer torlosen ersten Hälfte brachte Sascha Bechert (50., 85) den TuS kurz nach Wiederanpfiff in Front und machte kurz vor Schluss den Sack zu.

DSC 99
1:3
Gnadental

DSC 99 – DJK Gnadental 1:3 (1:1). Die DJK Gnadental ließ sich von den abstiegsgefährdeten Düsseldorfern nicht überraschen. Dennoch brachte Marc Paul (30.) die Gastgeber in Führung. „In der ersten Hälfte haben wir den Kampf nicht angenommen“, kritisierte DJK-Trainer Stefan Pennarz. Seine Mannschaft gab jedoch prompt eine Antwort auf den Gegentreffer: Derman Disbudak (40.) traf zum 1:1. Im zweiten Durchgang ging der Plan von Stefan Pennarz nach einer Umstellung deutlich besser auf. Maurice Girke (76.) und Marko Czempik (89.) belohnten die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte. „Am Ende hat sich unsere individuelle Klasse durchgesetzt“, stellte der Coach zufrieden fest.

DJK Novesia
0:3
SG Roki-Gil

DJK Novesia – SG Rommerskirchen/Gilbach 0:3 (0:1). Die SG feiert den entscheidenden Sieg, der Abstieg ist damit vom Tisch. SG-Trainer Axel Neef setzte in seiner kurzen Zeit als Interimstrainer erstmals auf ein 4-3-3-System – und das mit Erfolg. Lennart Friederichs (21.) ließ seine Mannschaft mit einem verwandeltem Elfmeter jubeln. „Man hat den Jungs angemerkt, dass sie etwas nervös waren, da es um sehr viel ging“, sagte Neef. Dennoch spielte sein Team weiterhin auf Sieg. Eine Gelb-Rote Karte für Novesias Tim Riegel (70.) eröffnete der SG die nötigen Räume. Lennart Friederichs (83., 85.) stellte mit zwei Kontertoren die Entscheidung her. „Er hat heute bewiesen, dass er ein Unterschiedsspieler ist. Bei den letzten beiden Toren zeigte er seine ganze individuelle Klasse“, lobte Neef den Matchwinner. Dank der Schützenhilfe der Gnadentaler steht die SG mit drei Zählern Vorsprung und dem gewonnenen direkten Vergleich mit dem DSC 99 sicher auf dem neunten Platz.

Aufrufe: 012.6.2022, 21:45 Uhr
RP / Noah KnotheAutor