
Die TuS Dassendorf hat die nächsten drei Zugänge für die kommende Saison vorgestellt und damit den angekündigten Umbruch weiter konkretisiert. Nach den bereits bekannten Verpflichtungen von Lucas Irmler und Ridel Monteiro kommen nun Anton Knappe, Jasper Rump und Andy Appiah an den Wendelweg. Die drei Personalien zeigen erneut, in welche Richtung der neue Weg unter Trainer Oliver Zapel gehen soll: mehr Energie, mehr Entwicklungspotenzial, mehr Bereitschaft - aber auch weiterhin Qualität und Erfahrung aus höheren Zusammenhängen.
Besonders auffällig ist dabei die Mischung. Knappe kommt als 18-jähriges Talent aus dem Nachwuchsbereich, Rump bringt eine außergewöhnliche Torwart-Vita mit Stationen in Deutschland und den USA mit, Appiah kommt vom Oberliga-Meister ETSV Hamburg und verfügt über reichlich Erfahrung in der Hamburger Spitze.
Anton Knappe ist der jüngste der drei Zugänge. Der 18-Jährige spielte zuletzt in der U19-Regionalliga-Mannschaft des Walddörfer SV und entwickelte sich dort Schritt für Schritt zu einem Leistungsträger. Die TuS Dassendorf beschreibt ihn als dynamisch, technisch stark, beidfüßig gut ausgebildet und offensiv flexibel einsetzbar.
Dassendorf betont bei diesem Transfer weniger den Namen als vielmehr das Profil. Knappe sei ein Spieler mit Leidenschaft, Lernbereitschaft, Mut und Entwicklungspotenzial. Auch gegen den Ball soll er unangenehm, fleißig und konsequent arbeiten. Genau damit passt er offenbar in das Anforderungsprofil, das Oliver Zapel und Hakan Karadiken zuletzt immer wieder skizziert hatten.
Aufmerksam wurde die TuS auf ihn auch beim Dassendorfer Scouting Day. Dort nutzte Knappe seine Chance, präsentierte sich mutig und überzeugte nach Vereinsangaben nicht durch große Worte, sondern durch Leistung. Für den Klub ist er damit ein Beispiel für jene Spieler, die im neuen Dassendorfer Kader nicht nur mit Referenzen, sondern vor allem mit Hunger punkten sollen.
Auch Rump ist eine spannende Personalie. Der 23-jährige Torhüter wurde in den Nachwuchsleistungszentren des Hamburger SV, von RB Leipzig und der SpVgg Greuther Fürth ausgebildet. Anschließend führte ihn sein Weg in die USA, wo er College-Fußball mit Studium verband und für die Coker Cobras sowie Lake Erie Storm spielte.
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland schloss sich Rump dem Regionalligisten SV Drochtersen/Assel an. Dort war der Weg ins Tor allerdings schwierig, weil mit Patrick Siefkes seit Jahren eine feste Größe zwischen den Pfosten steht. Nun sucht Rump bei der TuS Dassendorf ein neues Kapitel.
Der Torwart bringt durch seinen Werdegang eine besondere Mischung mit: starke Ausbildung, Auslandserfahrung, Konkurrenzkampf und Entwicklungspotenzial. Die TuS stellt ihn als Spieler vor, der nicht kommt, um zuzuschauen, sondern um sich seinen Platz zu erarbeiten. Auch das passt zu einem Kader, in dem die Bereitschaft zur täglichen Arbeit offenbar eine zentrale Rolle spielen soll.
Der dritte Zugang ist Appiah. Der Außenverteidiger kommt vom Hamburger Meister ETSV Hamburg und bringt damit die Erfahrung aus der erfolgreichsten Oberliga-Mannschaft der vergangenen Saison mit. Zuvor war der gebürtige Leipziger über viele Jahre ein Dauerbrenner bei Concordia Hamburg und kennt die Liga entsprechend sehr gut.
In seinem Vorstellungsvideo brachte Appiah seine Haltung auf eine einfache Formel: Er sei „Feuer und Flamme für Dassendorf“. Gerade diese Formulierung passt fast ideal zum Leitmotiv, das die TuS in ihren Vereinsformaten für den Neustart gesetzt hatte. „Feuer“ war dort einer der zentralen Begriffe für die neue Identität.
Mit Appiah bekommt Dassendorf einen Spieler, der auf der Außenbahn Erfahrung, Robustheit und Liga-Kenntnis einbringen kann. Nach Monteiro ist er zudem der nächste Zugang aus dem Meisterumfeld des ETSV. Damit holt die TuS nicht nur junge und entwicklungsfähige Spieler, sondern auch Akteure, die bereits wissen, wie man in der Oberliga erfolgreich besteht.
Die bisherigen Zugänge zeigen, dass Dassendorf den angekündigten Neustart nicht eindimensional angeht. Irmler bringt körperliche Präsenz für die Defensive, Monteiro kommt als Meisterkapitän und Führungsspieler für das Zentrum, Knappe steht für Talent und Hunger, Rump für Torwartentwicklung und internationale Erfahrung, Appiah für Oberliga-Routine und Siegermentalität.
Damit bekommt der große Umbruch am Wendelweg immer mehr Konturen. Die TuS hatte zuletzt mehr als 20 Abgänge eingeordnet und gleichzeitig angekündigt, künftig intensiver, strukturierter und mit klarerem Fokus auf Energie, Dynamik und Mentalität arbeiten zu wollen. Die neuen Personalien lassen erkennen, dass diese Kriterien bei der Kaderplanung tatsächlich eine Rolle spielen.
Noch dürfte der Kader nicht vollständig sein. Doch nach den ersten fünf offiziellen Zugängen ist klar: Die TuS Dassendorf baut nicht nur neu, sondern versucht, sehr unterschiedliche Profile zu einem neuen Mannschaftsbild zusammenzufügen. Große Namen sind dabei nicht mehr allein entscheidend. Es geht um Spieler, die bereit sind, den neuen Weg mitzugehen.
FuPa Hamburg startet im Jahr 2026 neu durch - mit dir und deiner Mannschaft! Schickt uns bitte eure Neuigkeiten und Texte an hamburg@fupa.net oder nehmt direkt Kontakt zu uns per E-Mail oder WhatsApp auf. Unsere WhatsApp-Nummer lautet: +49 163 1979449
📰 Alle aktuellen Nachrichten: https://www.fupa.net/region/hamburg/news
📝 Alle aktuellen Transfers: https://www.fupa.net/region/hamburg/transfers
⚽ Die Spiele des Tages: https://www.fupa.net/region/hamburg/matches
Dein Kontakt zur FuPa-Redaktion: