
Die TuS Dassendorf hat in der Oberliga Hamburg den nächsten Erfolg eingefahren, den Angstgegner SC Vorwärts/Wacker Billstedt mit 2:0 bezwungen und sich gleichzeitig für die kommende Saison verstärkt. Mit nun 58 Punkten bleibt Dassendorf dem Spitzenduo auf den Fersen und untermauert seine Ambitionen im Aufstiegsrennen.
Die Ausgangslage war klar: Wacker hatte Dassendorf in dieser Saison bereits zweimal geschlagen - im Pokal und in der Liga. Entsprechend gewarnt ging das Team von Özden Kocadal in die Partie. „Wacker hat uns diese Saison schon zweimal geschlagen und wir wissen genau, was uns erwartet“, hatte Kocadal im Vorfeld betont und insbesondere vor der Konterstärke des Gegners gewarnt. Seine Mannschaft setzte die Vorgaben jedoch konsequent um. Dassendorf agierte konzentriert und fand vor allem kurz vor der Pause die entscheidenden Lösungen.
In der 42. Minute brachte Karim Ay die Gastgeber in Führung, ehe nur zwei Minuten später Michael Kobert auf 2:0 erhöhte. Ein Doppelschlag, der die Partie letztlich entschied. Nach dem Seitenwechsel kontrollierte Dassendorf das Spielgeschehen und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Mit dem Sieg festigt Dassendorf Rang drei und bleibt in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen. Die Revanche gegen Wacker hat dabei nicht nur sportlichen Wert, sondern dürfte auch mental wichtig sein.
Neben dem Erfolg auf dem Platz präsentierte der Verein zudem den ersten Zugang für die kommende Saison: Lucas Irmler wechselt vom SV Eichede an den Wendelweg. Der 1,95 Meter große Defensivspieler bringt Erfahrung aus der Oberliga mit und soll die Defensive weiter stabilisieren. „Die Gespräche mit Hakan und Olli waren von Anfang an sehr vertraut und offen, was mir ein richtig gutes Gefühl gegeben hat. Wir verfolgen die gleichen Ziele und haben eine klare Vorstellung davon, was wir gemeinsam erreichen wollen“, erklärte bei seiner Vorstellung Irmler.
Auch Sportchef Hakan Karadiken zeigt sich überzeugt vom Zugang und sagt: „Wir freuen uns sehr, mit Lucas Irmler einen echten Soldaten bei der TuS Dassendorf begrüßen zu dürfen. Disziplin, Mentalität und Teamgeist bringt er aus seinem Beruf direkt mit auf den Platz.“
Mit seinen 30 Jahren hat Irmler in der Oberliga Schleswig-Holstein alles erlebt und gesehen und dürfte für Dassendorf im Zentrum ein echter Zugewinn sein.
Am 30. Spieltag der Oberliga Hamburg kommt es zu einem spannenden Duell: Die TuS Dassendorf empfängt den SC Vorwärts/Wacker Billstedt - und die Ausgangslage könnte kaum interessanter sein. Während Dassendorf weiter von der Regionalliga Nord träumt, reist Wacker mit ordentlich Rückenwind an.
Die Gäste stehen nach dem überraschenden Einzug ins Finale des Lotto-Pokals Hamburg im Fokus - und haben in dieser Saison bereits bewiesen, dass sie Dassendorf liegen. Sowohl im Pokal (2:1) als auch im Hinspiel (3:2) setzte sich Wacker durch
Für Dassendorf geht es weiterhin um viel. Der Klub hat den Lizenzantrag für die Regionalliga gestellt und will sportlich den nächsten Schritt gehen. Aktuell rangiert das Team mit 55 Punkten auf Rang drei und hat nach zwei Niederlagen gegen den FC Süderelbe zuletzt wieder ein klares 3:0-Erfolgserlebnis gefeiert. Doch die Aufgabe gegen Wacker hat es in sich - das weiß auch Trainer Özden Kocadal.
„Wacker hat uns diese Saison schon zweimal geschlagen und wir wissen genau, was uns erwartet“, sagt Kocadal in den Vereinsmedien und beschreibt den Gegner sehr klar: „Eine Mannschaft, die auf Konter lauert und durch den Finaleinzug auf ihrem absoluten Höhepunkt ist.“ Gerade die Spielweise des Gegners sieht der Trainer als große Herausforderung: „Sie wissen, wie man dominante Gegner wie ETSV oder uns schlagen kann.“
Für Dassendorf wird es entscheidend sein, die Balance zu finden. „Für uns gilt es von Anfang an konzentriert zu sein, wenige Fehler zu machen und ihre Konter im Ballbesitz zu unterbinden“, erklärt Kocadal. Dabei erwartet er kein einfaches Spiel: „Es wird nicht einfach, ihre Defensive zu durchbrechen, gerade auch wegen der Platzverhältnisse, aber damit müssen beide Teams umgehen. Ich hoffe, dass unsere Jungs jetzt Blut geleckt haben und richtig Bock haben, direkt nachzulegen.“
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