2024-05-17T14:19:24.476Z

Ligabericht
Mit dieser spektakulären Parade hielt Klaus Kinshofer die SG Waakirchen/Schaftlach bei der SG Tegernseer Tal auf Kurs Punktgewinn. Kurz vor Schluss wurde er dennoch ein zweites Mal überwunden.
Mit dieser spektakulären Parade hielt Klaus Kinshofer die SG Waakirchen/Schaftlach bei der SG Tegernseer Tal auf Kurs Punktgewinn. Kurz vor Schluss wurde er dennoch ein zweites Mal überwunden. – Foto: Christian Scholle

TSV Schliersee und der SC Wall patzen – SV Parsberg fast abgestiegen

A-Klasse kompakt

Für den SV Parsberg wird es im Abstiegskampf ganz eng mit dem Klassenerhalt. Im Aufstiegskampf lassen der TSV Schliersee und der SC Wall Punkte liegen.

Meisterrunde F

Landkreis – Für den SV Parsberg wird es in den kommenden Wochen ganz eng, doch noch irgendwie den Klassenerhalt zu packen. Die SG Tegernseer Tal hingegen kann auch kommende Saison in der A-Klasse planen. Im Aufstiegskampf patzen sowohl Schliersee als auch Wall. Weyarn hingegen gewinnt nach Rückstand doch noch mit 3:2.

Tore: 0:1 Uchtdorf (14.), 1:1 Wacker (36.), 1:2 Maier (42.), 2:2/3:2 Michl (63./90.).

Der TSV Weyarn hat gegen den FC Geretsried zwar kein gutes Spiel abgeliefert, aber Moral bewiesen und mit 3:2 gewonnen. „Das war ein absolutes Kampfspiel und eine sehr schlechte Performance von uns“, sagt Trainer Josef Limbrunner. Denn die Gäste – das Tabellenschlusslicht – kamen besser ins Spiel, gingen in Führung und mit 2:1 in die Halbzeit. „Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht, auch wenn wir feldüberlegen waren. Die Tore hat aber der Gegner gemacht“, ärgert sich Limbrunner. Albert Michl hält mit einem Doppelpack in der zweiten Halbzeit und dem damit verbundenen Siegtreffer in der 90. Minute die Aufstiegshoffnungen der Weyarner weiter am Leben.

Meisterrunde G

Tore: 1:0 Klintzsch (30.), 1:1 Meßmer (49.), 2:1 Traxl (56.), 3:1 Klintzsch (75.), 4:1 L. Noderer (85.).

Am Ende wurde es sogar noch relativ deutlich. Mit 4:1 setzte sich die Mannschaft von Trainer Sebastian „Wacco“ Schmid durch, der sich über seinen ersten Sieg als TSV-Coach freut. „Das war ein Spiel auf gutem Niveau und der Sieg in der Höhe verdient“, findet er. Da pflichtet ihm auch sein Gegenüber Michael Niederlöhner bei. „Wir sind überhaupt nicht reingekommen in der ersten Halbzeit. Nach dem 1:1 dachte ich, wir seien im Spiel. Aber statt weiter Gas zu geben, haben wir einen Gang zurück geschalten.“ Und während sich Hartpenning an Deisenhofen IV vorbeischiebt, verpassen die Waller die Chance, von der Schlierseer Niederlage zu profitieren.

Tore: 1:0 Bebber (47.), 2:0 Hofberger (74.), 2:1 Jähne (80.).

Der TSV Schliersee hat den Sturz des Primus in der Aufstiegsrunde verpasst und mit 1:2 bei der SG Reisach verloren. Die kann nun schon fast sicher mit dem Aufstieg planen. Die Schlierseer hingegen müssen weiter um Platz zwei kämpfen. Nach einer torlosen ersten Hälfte übernahmen die Hausherren nach dem Seitenwechsel das Spielgeschehen und gingen mit 2:0 in Führung. Allerdings steckten die Schlierseer nicht auf und kamen durch Korbinian Jähne rund zehn Minuten vor Schluss zum Anschlusstreffer. Mehr war ihnen allerdings nicht vergönnt.

Abstiegsrunde S

Tore: 1:0 Fülep (38.), 1:1 Schöneborn (41.), 2:1 Fancelli (88.).

Gelb-Rot: Sixt (Teg Tal/90.+2/wdh. Foulspiel).

Die SG Tegernseer Tal hat den Klassenerhalt mit dem 2:1-Heimsieg gegen die SG Waakirchen/Schaftlach schon am Samstag nahezu sicher eintütet. Die Parsberger Niederlage am Sonntag sorgte auch rechnerisch für den Nichtabstieg. Waakirchen/Schaftlach hingegen muss noch weiter zittern. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase waren es die Hausherren, die durch den starken Zsombor Fülep in Führung gingen. Doch die Gäste erarbeiteten sich konstant Einschussmöglichkeiten, von denen nur eine zum Ausgleich verwertet wurde. „Wenn du eine Großzahl an 100-prozentigen Chancen nicht machst, wirst du halt bestraft“, hadert Waakirchen/Schaftlachs Coach Klaus Kinshofer. „Am Ende hat der Gegner verdient gewonnen, weil er ein Tor mehr geschossen hat.“ Für Maximilian Huterer, Trainer aufseiten der Tegernseer, stimmte vor allem die kämpferische Leistung, die durch den Siegtreffer in der Schlussphase belohnt wurde.

Der SC Wörnsmühl ist beim SV Arget nicht über ein torloses Remis hinausgekommen. Allerdings war es ein 0:0 der unterhaltsameren Sorte. „Das war ein leistungsgerechtes Unentschieden, wobei es auf unserer Seite ein Chancenplus mit einem Tor gegeben hat“, erzählt SC-Coach Marcus Huber. Doch der Unparteiische wertete den Ball als nicht hinter der Linie. „Ansonsten hatten wir zu viele technische Fehler und eine hohe Fehlpassquote.“ Die Hausherren hingegen hätten das bessere Zweikampfverhalten an den Tag gelegt – doch beide Torhüter verhinderten den Siegtreffer für eines der beiden Teams.

Tore: 1:0 Krause (23.), 2:0 Ableitner (27.), 3:0 Kalb (43./ET), 4:0 Fric (58.), 5:0 Siegert (64.), 5:1 Pötzinger (81.).

Der TSV Irschenberg hat das Derby gegen den SV Parsberg souverän mit 5:1 gewonnen. Beide Mannschaften haben ihre Wehwehchen im Kader, doch die Irschenberger können diese schlicht besser kompensieren. „Mit der Aufstellung, die wir hatten, war das mehr als verdient – trotz der ganzen Ausfälle“, sagt Irschenbergs Trainer Mike Unrecht. Schon zum Seitenwechsel war eigentlich alles klar, die Hausherren führten mit 3:0. „Wir haben uns die Tore wieder selbst eingeschenkt“, bemängelte SV-Abteilungsleiter Sebastian Hart. Den Parsbergern gehen langsam die Spiele aus, um den Rückstand auf das rettende Ufer noch aufzuholen.

Abstiegsrunde T

Tore: 1:0 Konukcu (7.), 1:1 Knill (39.), 1:2 Tausend (45.+2), 2:2 Palivec (48.), 3:2 Konukcu (54.), 4:2 Palivec (80.), 4:3 Hofer (85.).

Türk Spor Hausham hat sich in einer umkämpften Partie gegen die Kreisliga-Reserve des Lenggrieser SC durchgesetzt. Dabei gab es ein turbulentes Hin und Her mit drei Führungswechseln – die Haushamer drehten einen 1:2-Halbzeitrückstand zum Sieg. Sezer Konukcu und Marek Palivec trugen sich jeweils doppelt in die Torschützenliste ein. „Wir sind sehr zufrieden mit der Gesamtleistung unserer Mannschaft“, sagt Kapitän Mark Stettinger. „Heute haben wir die Zweikämpfe richtig gut angenommen und unsere Chancen genutzt.“ Damit bleibt Türk Spor weiter an Lenggries II und Kreuth II dran – auch wenn es aufgrund des Rückzugs von Genclikspor sportlich um nichts mehr geht.

Tore: 1:0 Sanktjohanser (1.), 2:0 Hofbauer (31.), 3:0 Seifert (72.), 3:1 Kraushofer (74.), 4:1 Nadler (78./FE).

Rot: Lienert (SF/19./Notbremse).

Der FC Real Kreuth II hat einen überraschend deutlichen Heimsieg gegen die SF Fischbachau gefeiert. Die Grundlage dafür wurde in den ersten 20 Minuten gelegt. Valentin Sanktjohanser traf schon in der ersten Minute nach einer Ecke. Wenig später flog Fischbachaus Torhüter Julian Lienert wegen einer Notbremse vom Platz. Eine „berechtigte, aber äußerst unglückliche rote Karte“, findet Fischbachaus Co-Trainer Claus Wildenrother. Auch in Unterzahl sah er seine Mannschaft spielerisch überlegen, allerdings nicht konsequent genug nach vorne. Besser machten das die Hausherren, die ihre Chancen nutzten. „Ich habe zu keiner Zeit Angst gehabt, dass das heute schief gehen könnte“, meint Kreuths Coach Michael Zieringer nach dem „verdienten“ Sieg. (MICHAEL EHAM)

Aufrufe: 06.5.2024, 11:29 Uhr
Michael EhamAutor