– Foto: Pressefoto Eibner

Tief im Westen, wo ein Schwabe die Sonne entstaubt

Ex-Spieler der TSG Backnang mit Traumeinstand beim Bundesligisten VfL Bochum.

So was nennt sich ja wohl Traumeinstand. Zum einen, weil Fußballer Keven Schlotterbeck in seinem ersten Bundesliga-Spiel für den VfL Bochum mit seinem neuen Team gleich mal das Kellerduell mit Hertha BSC 3:1 gewann. Zum anderen, weil der frühere Fußballer der TSG Backnang dabei das zwischenzeitliche 2:0 mit einem Kopfball selbst erzielt hatte.

Ein wichtiger Treffer für die von Großaspachs einstigem Erfolgstrainer Thomas Letsch gecoachten Bochumer, die mit dem Sieg vom vorletzten Rang auf den fünftletzten und damit auf einen Nichtabstiegsplatz kletterten. Ein ganz besonderes Tor war’s gar für den Innenverteidiger. Immerhin war es doch das erste für den 25-Jährigen nach mittlerweile 71 in der deutschen Eliteklasse. Dort hatte er zuvor weder in 47 Partien für den SC Freiburg noch bei den 23 Auftritten für den 1. FC Union Berlin getroffen.

Entsprechend groß war die Freude beim gebürtigen Weinstadter, der erst im Winter vom Tabellenvierten aus Deutschlands südlichster Bundesliga-Stadt Freiburg zu Bochum wechselte. Und nun ging für den Schwaben ausgerechnet bei dem abstiegsgefährdeten Klub aus der Stadt „tief im Westen“, wo laut Herbert Grönemeyer „die Sonne verstaubt“, auf Anhieb die Sonne auf – sportlich betrachtet.

Bei all dem Jubel und Trubel über und um seine Person blieb der gut zweieinhalb Jahre ältere und überaus ehrgeizige Bruder von Nationalspieler Nico Schlotterbeck allerdings erstaunlich gelassen und vor allem kritisch. „Als Verteidiger nervt mich, dass wir es nicht nach Hause gebracht haben“, ärgerte ihn, dass Suat Serdar für Berlin kurz vor Schluss noch auf 1:3 verkürzt hatte. „Lieber kein Gegentor bekommen als ein eigenes Tor schießen“, so Keven Schlotterbeck. Irgendwann kam bei dem Abwehrmann, der als 20-Jähriger im Sommer 2017 mit der TSG Backnang in die Oberliga aufstieg, die Freude aber doch durch und er gestand: „So zu starten, ist trotzdem schön.“

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Aufrufe: 024.1.2023, 10:00 Uhr
Backnanger Kreiszeitung / Uwe FlegelAutor