Alles hört auf sein Kommando: Sepp Heilmeier (M.) schwört die Fußballer des SV Walpertskirchen auf die nächsten Aufgaben ein.
Alles hört auf sein Kommando: Sepp Heilmeier (M.) schwört die Fußballer des SV Walpertskirchen auf die nächsten Aufgaben ein. – Foto: Christian Riedel

SV Walpertskirchen: Die Goldene Generation rückt näher – Heilmeier verlängert

Es wächst etwas heran

Trainer Sepp Heilmeier verlängert bei seinem Heimatverein und freut sich auf die Zukunft: Denn beim SVW wächst was heran.

Walpertskirchen – Einmal durchschnaufen, bevor der Verein so richtig durchstartet. Vergangenes Jahr rockte der SV Walpertskirchen als Aufsteiger die Kreisliga. Die laufende Saison soll eher eine Übergangssaison werden. „Das war auch mit der Sportlichen Leitung so ausgemacht“, sagt Trainer Sepp Heilmeier, der auch schon für die kommende Saison zugesagt hat. Und die wird wohl richtig spannend.

Es wird dann sein fünftes Jahr als Coach seines Heimatvereins sein. Eigentlich habe der SVW sogar um zwei Jahre verlängern wollen, „aber das will ich jetzt noch nicht entscheiden“. Schließlich sei er ja auch noch im Gemeinderat engagiert. „Und das alles geht sowieso nur, weil mich meine Frau Katrin so großartig unterstützt.“ Der 39-Jährige macht aber auch keinen Hehl daraus, dass er sich auf die kommenden Jahre freut, weil gerade die Goldene Generation im Übergang von A-Jugend auf Erwachsene ist.

Daniel Schuler und Kilian Scheiel hatten schon in der Vorrunde neben der A-Jugend zwölf beziehungsweise acht Einsätze bei den Erwachsenen. In der Rückrunde sollen nun auch Stefan Pfanzelt, Tobias Rauch und Benedikt Kreischer reinschnuppern. Im April kommt laut Heilmeier noch Noah Baumann und im Maxi Spreitzer dazu. „Das Ganze muss natürlich vorsichtig passieren. Wir werden die Burschen nicht überstrapazieren“, versichert der Coach.

Deshalb sei es auch wichtig, dass das Team nicht mehr in den Abstiegskampf rutscht. „Wir haben derzeit fünf Punkte Vorsprung auf die Relegationsplätze. Wir wollen da möglichst schnell alles klar machen, damit die Jungen nicht unnötig hohen Druck bei ihren ersten Spielen haben“, so Heilmeier.

Zwei Spieler werden ihm dabei nicht mehr helfen können. Mirel Smigalovic, ohnehin nur noch Spieler der Zweiten, wechselt aus privaten Gründen zum FC Grünbach. Und Dzanin Dizdarevic kehrt zurück zum FC Türkgücü Erding. Der Abgang des Stürmers habe ihn schon etwas überrascht, sagt Heilmeier. Am 1. Weihnachtsfeiertag habe er von ihm eine Whatsapp erhalten, „nachdem er mir vier Tage vorher noch gesagt hatte, wie sehr er sich auf die Vorbereitung freue. Sein Abgang tut mir schon persönlich ein wenig weh, zumal ich ja einen sehr guten Draht zu ihm habe“.

Allerdings bekommt sein Team auch Verstärkung, denn Stefan Gröppmaier kehrt vom FC Schwaig zurück, wo er zumeist im Tor der zweiten Mannschaft (A-Klasse 7) stand. Seine Rückkehr kommt dem Kreisligisten wie gerufen, denn der etatmäßige Keeper Thomas Pfanzelt laboriert an einer Entzündung im Knie – „eine langwierige Verletzung, da müssen wir dem Tom Zeit geben“, sagt Heilmeier. In der Vorrunde sei er von Lukas Weinhuber gut vertreten worden, „und jetzt wirft Stefan noch seinen Hut in den Ring“, sagt der Coach, der mit A-Jugend-Torwart Jonas Röhling noch einen weiteren Keeper zur Verfügung hat für die zwei Teams.

Größere Veränderungen gibt es bei der Zweiten, die mit neun Punkten Vorletzter der A-Klasse 7 ist. Der bisherige Spielertrainer Sergio Linke wechselt als Spieler zum SV Hörlkofen, neuer Chefcoach ist Hans Kleemann, der bisher den A-Klassisten Alemannia München 2 trainiert hat (Bericht folgt) und gemeinsam mit Bastian Speer nun den Abstiegskampf angehen will.

Das Trainerteam der Ersten bleibt unverändert. Neben Heilmeier hat auch schon Tom Geiger für die neue Saison zugesagt. Als Torwarttrainer will sich neben Stefan Gartner, der nur bei den Spielen anwesend sein wird, noch Gröppmeier einbringen. „Wir freuen uns schon auf die Vorbereitung“, sagt Heilmeier und blickt auf den Start am 6. Februar. Der Audi-Cup des FC Ingolstadt im Nachwuchsleistungszentrum auf Kunstrasen sei ein Highlight, das Trainingslager vom 9. bis 12. März in Miesbach ein weiteres. Im Winter ins Voralpengebiet – nicht etwas riskant? „Die haben dort einen super Kunstrasen und vier Socca5-Plätze“, schwärmt Heilmeier. „Außerdem wollten wir nicht zu weit weg fahren, damit Spieler auch noch nachkommen können, wenn sie nicht die komplette Zeit frei bekommen.“

Testspiele

11. Februar in Ergolding

19./26. Februar Audi-Cup

5. März gegen Hohenpolding

9. bis 12. März Trainingslager in Miesbach inklusive Testspiel gegen SC Lenggries

Trainingslager in Miesbach

Aufrufe: 025.1.2023, 07:30 Uhr
Dieter PriglmeirAutor