Harter Einsatz: Anas Hamed (SV Münster, links) erwehrt sich Ober-Rodens Tonyukuk Yildirim.
Harter Einsatz: Anas Hamed (SV Münster, links) erwehrt sich Ober-Rodens Tonyukuk Yildirim. – Foto: Jan Hübner

Verbandsliga: Ries trifft, Münster punktet

1:1 bei TS Ober-Roden +++ RW Darmstadt will endlich punkten

Münster/Darmstadt. In der Verbandsliga gastiert am Samstag (14.5) Rot-Weiß Darmstadt bei Eintracht Wald-Michelbach. Der SV Münster ist nach dem 1:1 am Mittwoch bei der TS Ober-Roden am 14.5 beim SC Hanau gefordert.

Wald-Michel.
0:1
RW Darmstadt

Darmstadt unterlag im Hinspiel 0:3, in Wald-Michelbach hat man zuletzt 2016 einen Punkt mitgenommen. Motivation genug besitzen die Darmstädter also, ist es doch „weit über zehn Jahre her, dass wir in Wald-Michelbach gewinnen konnten. Wir haben etwas gutzumachen“, sagt Trainer Dominik Lohrer. Max Musel fehlt aus beruflichen Gründen, bei Noel Wembacher ist krankheitsbedingt offen, ob er auflaufen kann. Nach einer Woche Regeneration sieht Lohrer seine Elf derweil in guter Form. „Die Jungs brennen, bis zum Saisonende wollen wir noch so viel punkten wie möglich. In Wald-Michelbach erwarten uns immer hitzige Spiele, aber wir haben etwas vor und einiges wettzumachen“, zeigt sich der Coach kämpferisch.

Hanauer SC
5:0
SV Münster

Am Mittwochabend konnte Münster in einem umkämpften Nachbarschaftsderby bei der TS Ober-Roden punkten. Jens Ries hatte den SVM in Führung gebracht (19.), Gianluca Firrantello ausgeglichen (55.). Am Sonntag ist Münster dann in Hanau zu Gast. Personell sei man gut aufgestellt, auch wenn „die Jungs auf dem Zahnfleisch gehen durch die englischen Wochen, aber wir werden gut trainieren und alle fit bekommen“, sagt Trainer Naser Selmanaj. Das Hinspiel entschied der Sportverein nach einem frühen Platzverweis gegen Hanau klar mit 7:2 für sich, eine einfache Aufgabe wird es trotzdem nicht. „Hanau ist eine spielstarke Mannschaft und absolut kein Fallobst, daran besteht kein Zweifel. Wir werden uns gut vorbereiten, aber wir müssen weiter konstant arbeiten und von Spiel zu Spiel schauen“, fordert Selmanaj.



Aufrufe: 012.5.2022, 17:00 Uhr
Daniel SobotaAutor