2024-05-24T11:28:31.627Z

Ligavorschau
Die Neusalzaer (in rot) wollen dioesmal den Spieß umdrehen und gegen Radeberg (in blau) gewinnen.
Die Neusalzaer (in rot) wollen dioesmal den Spieß umdrehen und gegen Radeberg (in blau) gewinnen. – Foto: GS

Start in das letzte Saisondrittel

21. Spieltag in der Landesklasse Ost.

Die Saison in der Landesklasse Ost geht langsam aber sicher in die heiße Phase. Am Wochenende steht der 21. Spieltag an. Bei herrlichstem Wetter wird es die Fans des regionalen Fussballs auf die Plätze ziehen. Der Startschuss in den Spieltag fällt wie so oft in Dürrröhrsdorf-Dittersbach. Dabei empfängt der SV Wesenitztal (6.) auf dem Sportplatz am Quellberg die SG Dresden Striesen (3.). Nach einer Negativserie schlug der Gast zuletzt den Spitzenreiter FV Eintracht Niesky mit 3:0 (2:0). Dabei handelte sich Dresdens Brais Gonzalez-Sousa seine fünfte gelbe Karte ein und fehlt diesmal gesperrt. Das Hinspiel konnten die Jungs aus der Landeshauptstadt mit 3:2 (1:1) für sich entscheiden.

Tabellenführer FV Eintracht Niesky (1.) empfängt nur 15 Minuten später den abstiegsbedrohten FV Blau-Weiß Zschachwitz (12.) aus Dresden. Im Hinspiel gab es ein spektakuläres 2:4 (1:4) für die Eintracht Kicker mit zwei roten Karten. Übrigens vom selben Schiedsreichsrichter wie vor zwei Wochen, als die Nieskyer bei der 3:0 (2:0) Auswärtsniederlage in Dresden Striesen zwei Platzverweise einstecken mussten. So fehlen in diesem Heimspiel Niklas Gavin Kleschatzky (Rotsperre) und Kapitän Sebastian Berg (Gelb-Rot-Sperre). Aber nicht nur der wichtige Abwehrchef fehlt, auch Trainer Enrico Kuntke darf nicht den Innenraum der Jahnsportanlage betreten, er sitzt ebenfalls eine Gelb-Rot-Sperre ab. Mit Adam Grohmann fehlt auch den Gästen ein ganz erfahrener Mann, welcher aufgrund einer Gelbsperre nach fünfter gelber Karte nicht mit dabei sein kann. Der Tabellenführer ist die einzige Mannschaft in der Landesklasse Ost, welche auf der heimischen Sportanlage noch ungeschlagen ist. Acht Siege und ein Unentschieden aus neun Ligaspielen wurden bisher geholt. Geht es nach den Platzherren, soll dies auch so bleiben.

Zwei Stunden später empfängt der VfB Weißwasser 1909 (16.) den Hoyerswerdaer FC (13.) zum Kellerduell und Nordderby dieses 21. Spieltags. Nach dem ersten Punkt im Jahr 2024, beim 2:2 (1:2) im Osternachholer gegen den SV Wesenitztal (6.), wollen die Weißwasseraner mit einem Heimsieg die rote Laterne abgeben und zum Gegner, welcher vier Punkte mehr hat, aufschießen. Im Hinspiel gelang dies den Reimann Schützlingen in Hoyerswerda mit einem 1:2 (0:0) Erfolg. Verbessern sich beide Vertretungen in den kommenden Wochen nicht deutlich, könnte es dieses Duell vorerst das letzte Mal geben und die Landesklasse Ost würde in der kommenden Spielzeit sehr südlastig.

Im Sebnitzer Waldstadion kommt es am Samstag zeitgleich zu einem weiteren Kellerduell. Der Königswarthaer SV 1990 (15.) muss beim BSV Sebnitzt 68 (10.) ran und will nochmals versuchen den Bock umzustoßen. Die Gäste haben vor Ostern den Trainer gewechselt. Frank Lippmann übernahm von Anton Rolof, leider ohne Erfolg, im Nachholer beim FSV 1990 Neusalza-Spremberg setzte es eine deutliche 5:0 (2:0) Klatsche. In der Rückrundentabelle ist das KSV Team mit nur einem Punkt und 0:14 Toren die schlechteste Mannschaft. Das Hinspiel gewannen die Sebnitzer, nach furioser erster Halbzeit, mit 0:3 (0:3) an der Winze in Königswartha.

Zum Kreisderby kommt es auf der Edisonstraße in Bautzen, dort empfängt der heimische SV Post Germania Bautzen (11.) in einem weiteren Kellerduell die SG Crostwitz 1981 (14.). Die Gastgeber müssen auf den gelbgesperrten Haudegen Cornelius Tittel verzichten, dieser sitzt nach seiner fünften gelben Karte die Sperre im morgigen Heimspiel ab. Beim 1:1 (1:0) im Hinspiel stand der 38 jährige als Kapitän auf dem Spielfeld. Ein Unentschieden würde diesmal keinem der beiden Teams weiterhelfen, so müssen praktisch beide Vertretungen auf Sieg spielen.

Der Sonntag beginnt mit der 11:00 Uhr Begegnung TSV Rotation Dresden 1990 (8.) gegen den Dresdner SC 1898 (2.). Die DSC Kicker sind nach der 3:0 Niederlage der Nieskyer vor zwei Wochen überraschen mittels im Aufstiegskampf angekommen. Dabei können die Jungs von DSC Trainer André Heinisch befreit aufspielen. Mit ihnen hatte vor dieser Spielzeit kaum ein Experte gerechnet. Allerdings ist ein Stadtderby immer etwas Besonderes und es kann natürlich auch hier einiges passieren. Das Hinspiel gewannen die Friedrichsstädter mit 3:0 (1:0) im Ostragehege. Diesmal wird im Stadion an der Eisenberger Straße gespielt. Fehlen wird den Platzherren dabei der erfahrene Clemens Müller, welcher eine Gelbsperre nach fünfter gelber Karte absitzt.

Um 15:00 Uhr ist der FSV 1990 Neusalza-Spremberg (5.) Gastgeber für den Radeberger SV (7.) auf dem Sportplatz am Hänscheberg und will, erstmals in dieser Saison, einen dritten Saisonsieg in Folge feiern. Dabei haben die Kohschütter Jungs noch eine dicke Rechnung mit dem Gast offen. Im Hinspiel führte man bereits mit 2:0 und hatte eine nummerische Überzahl auf dem Feld. Die FSV Kicker verloren selbst zwei Spieler durch rote Karten und gaben das Spiel mit 3:2 (2:2) noch aus den Händen. Dieses Spiel war damals der Beginn einer kleinen Talfahrt. Dies soll diesmal nicht erneut passieren und so sind alle FSV Kicker gewillt dieses Spiel unbedingt erfolgreich zu gestalten. Der Spieltagskader wird sich zur Vorwoche nicht ändern, es fehlt weiterhin nur Louis Rudolph aufgrund einer Bänderverletzung und so könnten die Gastgeber zum dritten Mal in Folge mit derselben Startelf auflaufen.

Der FSV Oderwitz 02 (4.) steht noch einen Punkt und einen Rang vor den Neusalzaern und spielt zeitgleich bei der heimstarken SG Weixdorf (9.). Bei den Weixdorfern ist der Unterschied zwischen Heimspielen und Auswärtsspielen eklatant. Auf der heimischen Forstsportanlge hat man aus neun Ligaspielen 24 Punkte geholt und nur gegen den FV Eintracht Niesky verloren. Auf fremden Plätzen gab es bisher nur mickrige zwei Pünktchen. Die Gäste aus Oderwitz müssen auf Abwehrchef Dawid Grittner verzichten, dieser hatte sich im letzten Heimspiel gegen den FSV 1990 Neusalza-Spremberg wegen Meckerns die fünfte gelbe Karte eingehandelt und muss nun passen. (gs)

Aufrufe: 05.4.2024, 13:35 Uhr
Georg SchröerAutor