2024-07-12T13:30:11.727Z

Ligavorschau
Stürmt der Dresdner SC 1898 am Samstag schon zum Titel?
Stürmt der Dresdner SC 1898 am Samstag schon zum Titel? – Foto: Steffen Gorks

28. Spieltag in der Landesklasse Ost

Spieltag startet mit zwei Freitagabendspielen in der Oberlausitz.

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Der Spieltag wird bereits am Freitagabend mit zwei 19:00 Uhr Spielen in Neusalza-Spremberg und in Niesky eröffnet. Zudem rollt der Ball am Sonnabend auf vier weiteren Sportplätzen ab 15:00 Uhr. Und auch zwei Sonntagsspiele gibt es an diesem 28. Spieltag der Landesklasse Ost.

Der FSV 1990 Neusalza-Spremberg (5.) empfängt am heutigen Abend ab 19:00 Uhr auf dem Sportplatz am Hänscheberg den stark abstiegsbedrohten BSV 68 Sebnitz (14.). Bei den Gästen trat Trainer Uwe Kuhl nach der 0:7 (0:4) Heimniederlage am vergangenen Samstag über den TSV Rotation Dresden 1990 zurück. Aber nicht nur die Sebnitzer haben etwas gut zu machen. Nach der demütigenden 1:0 (0:0) Hinspielniederlage und der 2:0 (0:0) Auswärtsniederlage in der Vorwoche beim SV Wesenitztal haben die FSV Kicker in doppelter Hinsicht ebenfalls etwas gut zu machen.

Zeitgleich empfängt der FV Eintracht Niesky (2.) den ebenfalls abstiegsgefährdeten SV Post Germania Bautzen (13.) auf dem heimischen Jahnsportplatz. Nach dem bitteren Spielabbruch im Heimspiel gegen die SG Weixdorf (beim Stand von 1:0 für Niesky) in der Vorwoche müssen die Nieskyer im Meisterrennen vorlegen um Tabellenführer Dresdener SC 1898 unter Druck zu setzen. Mit einem weiteren Sieg über das auswärtsschwächste Team der Liga wären die Nieskyer wieder das beste Heimteam der Landesklasse Ost. Schon allein diese Konstellation und der 0:3 (0:0) Hinspielsieg zeigt die klare Favoritenrolle der Platzherren. Fehlen wird den Nieskyern der rotgesperrte Niklas Gavin Kleschastky.

Am Samstag um 15:00 Uhr empfängt der FSV Oderwitz 02 (3.) den Königswarthaer SV 1990 (10.) und will mit einem weiteren Heimsieg den dritten Platz sichern. Bereits im siegten die Oderwitzer mit 0:6 (0:5) deutlich und wollen erneut ein Offensivfeuerwerk abbrennen.

Zeitgleich kommt es im Dresdner Süden zum Stadtderby zwischen dem FV Blau-Weiß Zschachwitz (12.) und der SG Dresden Striesen (4.). Die Gäste haben noch Chancen auf den dritten Tabellenplatz. Die Gastgeber brauchen jeden Punkt für den Klassenerhalt, sind allerdings das zweitschlechteste Heimteam der Landesklasse Ost. Die Fischer Schützlinge werden dennoch alles in die Waagschale werfen um den Drei-Punkte-Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze noch aufzuholen. Das Hinspiel gewannen die Striesener mit 2:0 (1:0).

Der Hoyerswerdaer FC (9.) reist am Samstag zu einem ganz wichtigen Auswärtsspiel. Beim Radeberger SV (7.) geht es für die Hoßmang Schützlinge um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Geht es nach den Gästen, kann es wie im Hinspiel laufen. Damals gewann der HFC trotz Halbzeitrückstand noch mit 2:1 (0:1).

Um noch viel mehr geht es für den Tabellenführer Dresdner SC am Samstag ab 15:00 Uhr im Heimspiel gegen die fast schon abgestiegene SG Crostwitz 1981 (15.). Mit einem eigenen Sieg auf Platz 11 im Ostragehege wären die DSC Kicker wahrscheinlich so gut wie durch und die Gäste definitiv abgestiegen.

Am Sonntag reist der bereits als Absteiger feststehende VfB Weißwasser 1909 (16.) zum TSV Rotation Dresden 1990 (8.). Der Anstoß auf dem Sportplatz an der Eisenberger Straße erfolgt bereits um 11:00 Uhr. Die Gäste, welche in der Rückrunde erst einen Punkt geholt haben, wollen in den verbleibenden drei Spielen versuchen unter der 100-Gegentore-Marke zu bleiben. Aktuell stehen die VfB Kicker bei 91 Gegentreffern und möchten sich mit erhobenem Haupt aus der Landesklasse verabschieden.

Um 15:00 Uhr steigt auf dem Forstsportplatz im Dresdner Norden die Partie zwischen der SG Weixdorf (11.) und dem SV Wesenitztal (6.). Die Platzherren brauchen jeden Punkt für den Klassenerhalt, aktuell steht die SGW noch unter dem Strich. Die Jungs aus dem Wesenitztal haben am vergangenen Wochenende mit einem 2:0 (0:0) Heimsieg über den FSV 1990 Neusalza-Spremberg den Klassenerhalt schon klar gemacht. Das Hinspiel in gewannen die SVW Kicker mit 2:0 (2:0) recht klar. (gs)

Aufrufe: 031.5.2024, 09:44 Uhr
Georg SchröerAutor