
Bei sonnigem Wetter und warmen Temperaturen konnten insbesondere die Teams an der Spitze und die beiden Aufsteiger im Tabellenkeller liefern. Sowohl Beringen als auch Küsnacht feierten einen Achtungserfolg, während sich Stäfa und Veltheim ein spannendes Fernduell lieferten. Am Dienstag schaltet sich auch Herrliberg in den Aufstiegskampf ein.
SC Veltheim 3:0 FC Bassersdorf
FC Phönix Seen 1:2 FC Gossau
FC Küsnacht 1:0 FC Embrach
FC Stäfa 2:0 FC Greifensee
FC Wald 1:1 FC Glattbrugg
FC Brüttisellen-Dietlikon 2:3 FC Beringen
FC Wiesendangen - FC Herrliberg

Nach einem harzigen Start ins neue Jahr ist Spitzenreiter Veltheim inzwischen in die Gänge gekommen. Dem eindrücklichen 5:0-Sieg vor Wochenfrist in Gossau folgte bei herrlichem Frühlingswetter auf dem heimischen Flüeli gegen Bassersdorf der nächste überzeugende Auftritt.
Bereits in der 8. Minute eröffnete Ramon Cecchini nach Zuspiel von Dennis Bagnato das Skore. Eine Viertelstunde später wurde Captain Bruno Michienzi im Strafraum gelegt. Den fälligen Penalty verwandelte Ex-Super-League-Spieler Cecchini zum 2:0. In der 35. Minute erhöhte Torjäger Bagnato mit seinem 18. Saisontor auf 3:0. Die Vorentscheidung bereitete Raoul Miraglia vor – es war bereits sein 11. Assist in dieser Saison. Schon zur Pause war die Partie entschieden.
Abstiegskandidat Bassersdorf hatte der besten Offensive der Liga nichts entgegenzusetzen. Veltheim brachte den 3:0-Vorsprung souverän über die Zeit und bleibt damit einen Punkt vor Stäfa Leader.
Mit Phönix Seen war am Samstag ein weiterer akut abstiegsgefährdeter Verein im Einsatz. Die in diesem Jahr zu Hause noch sieglosen Winterthurer empfingen den Tabellensechsten FC Gossau. Die Partie blieb lange ausgeglichen, zur Pause stand es folgerichtig 0:0.
Nach dem Seitenwechsel brachte Mika Coutinho die favorisierten Zürcher Oberländer in der 61. Minute in Führung. Der Winterthurer Quartierklub wusste jedoch in der 79. Minute durch Umut Yildiz auszugleichen. In der 90. Minute folgte dann der Genickschlag für Phönix: Manuel Kriz erzielte kurz vor dem Schlusspfiff den Treffer zum knappen 2:1-Auswärtssieg. Phönix bleibt damit im Abstiegsstrudel, während Gossau im Niemandsland der Tabelle feststeckt.
Nach der klaren Niederlage gegen Greifensee, einem Mitkandidaten um den Abstieg, rennt den Küsnachtern allmählich die Zeit davon, um sich noch zu retten. Entsprechend wichtig wären gegen das fünftplatzierte Embrach an diesem sonnigen und warmen Samstagabend die drei Punkte.
Der Beginn dieses insgesamt sehr fairen Spiels gehörte klar den Gästen. Sie zirkulierten den Ball und kontrollierten das Geschehen, ohne aber zu gefährlichen Szenen zu kommen. Küsnacht hingegen versuchte, gezielt Nadelstiche zu setzen, und kam so zu einigen Halbchancen. Die erste Halbzeit verlief eher müde, vermutlich auch der prallen Sonne wegen, und die Teams konnten lediglich je eine gute Chance kreieren. Mit einem 0:0 ging es schliesslich in die Pause.
Die zweite Halbzeit bot dann das umgekehrte Bild: Küsnacht spielte konzentriert auf und hatte die Partie weitestgehend im Griff. Auch da fehlten aber die gefährlichen Aktionen. Gut zehn Minuten vor Schluss erhöhten die Gastgeber den Druck auf das gegnerische Tor und kamen vermehrt zu guten Möglichkeiten. Und so kam es, dass in der 94. Minute Vincenzo Togni zum viel umjubelten Sieg traf. Zuvor war der Ball über mehrere Stationen bei Joel Vazquez gelandet, der quer durch den Strafraum zu Togni passte, welcher schliesslich aus kurzer Distanz einschieben konnte.
„Dieser emotionale und wichtige Sieg freut uns sehr und stärkt unser Selbstvertrauen enorm“, sagt der Torschütze nach dem Spiel mit einem Schmunzeln.
Im Video: Der Siegestreffer, erzielt durch Vincenzo Togni, in der 94. Minute.
Nachdem Greifensee am letzten Wochenende mit dem 5:0 gegen den FC Küsnacht einen Statement-Sieg im Abstiegskampf feiern konnte, wollte der 2.-Liga-Dino mit dem Spitzenteam aus Stäfa gleich den nächsten Zürichsee-Klub ärgern. Der abstiegsbedrohte FCG gestaltete die erste Halbzeit mit einer kompakten und konzentrierten Mannschaftsleistung ausgeglichen. Mit einem leistungsgerechten 0:0 ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste den Druck. Genau nach einer Stunde fiel folgerichtig die Führung für Stäfa: Eine Flanke von Basil Kelterborn verwertete Jens Saethre per Kopf. Greifensee gab sich jedoch nicht auf und suchte den Ausgleich, während der Aufstiegsaspirant keineswegs souverän wirkte. Doch auch ohne zu glänzen, reichte es zum Auswärtssieg. Cyril Revel entschied die Partie in der vierten Minute der Nachspielzeit mit dem 2:0 nach einem Konter.
Stäfas Trainer und Ex-Profi Jonas Elmer sagte nach dem Spiel gegenüber ZO-Regionalsport: „Wir haben das Spiel alles andere als souverän heruntergespielt. Das werden wir am Dienstag im Training ansprechen – vorerst zählt aber: Sieg ist Sieg.“ Der Zürichsee-Klub bleibt durch den Sieg auf Schlagdistanz mit Leader Veltheim.
Stimmen zum Spiel bei ZO-Regionalsport
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Der beste Aufsteiger der laufenden Saison empfing am Sonntagmorgen um 10 Uhr den FC Glattbrugg. Für die Gäste ging es in Wald darum, den Anschluss an die Tabellenspitze zu wahren.
Wald startete jedoch besser in die Partie. In der 10. Minute sprang einem Glattbrugger Verteidiger nach einem unglücklichen Klärungsversuch im Strafraum der Ball an die Hand. Jlir Ibrahimi verwandelte den fälligen Elfmeter souverän zum 1:0. Die Platzherren blieben spielbestimmend, konnten ihre Führung bis zur Pause jedoch nicht ausbauen.
Auch im zweiten Abschnitt bot sich Wald erneut die Chance vom Punkt. Doch wie bereits in Küsnacht vergab Ibrahimi diese Möglichkeit. Besonders bitter: Im direkten Gegenzug erzielte sein Glattbrugger Namensvetter Rilind Ibrahimi nach einem Zuspiel von Kaan Kaya in der 61. Minute den Ausgleich. Das Momentum kippte in der Folge zugunsten des FCG, der auf den Sieg drängte. Dennoch blieb es bis zum Schlusspfiff beim leistungsgerechten 1:1.
Alles andere als ein Sieg gegen Beringen wäre für Brüttisellen, das nur vier Punkte vom Strich entfernt auf Rang 9 der Tabelle liegt, einer Schmach gleichgekommen. Die Grün-Weissen starteten gut und gingen in der 14. Minute durch Ali Aliji mit 1:0 in Führung. Doch die Schaffhauser präsentierten sich griffig und glichen in der 27. Minute nach einem Fehler in der Brüttiseller Hintermannschaft durch Enrico De Nobile aus.
Die Hausherren reagierten prompt: Noch vor der Pause stellte Nour Dekhili die Führung wieder her. Nach dem Wiederanpfiff brachte Schlusslicht Beringen in der 55. Minute mit Ex-Profi Gianluca Frontino neue Impulse ins Spiel – und stellte dieses tatsächlich auf den Kopf. In der 64. Minute erzielte der ehemalige Aarau- und Thun-Spieler zunächst den Ausgleich, ehe er in der 68. Minute per Elfmeter die Führung für die Gäste markierte.
Brüttisellen kam in der Folge zu zahlreichen Chancen auf den Ausgleich, konnte den erstes Sieg des FC Beringen in diesem Jahr jedoch nicht mehr verhindern. Damit bleiben die Grün-Weissen weiter in Abstiegsnöten.
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Wiesendangen wird Herrliberg am Dienstag empfangen.
Samstag, 09.05.
FC Bassersdorf - FC Phönix Seen
FC Beringen - FC Wiesendangen
FC Glattbrugg - FC Küsnacht
FC Herrliberg - SC Veltheim
FC Gossau - FC Wald
Sonntag 10.05.
FC Stäfa - FC Brüttisellen-Dietlikon
FC Embrach - FC Greifensee
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