
Die 18. Runde war der Spieltag der klaren Resultate. Gleich vier Spiele gingen mit mindestens fünf Toren Unterschied zu Ende, woran mitunter das Spitzentrio massgeblich beteiligt war. Vorne tut sich tabellarisch entsprechend wenig, wobei die Ausgangslage immer noch äusserst spannend ist. Und durch den Sieg der Greifenseer wird nun auch der Kampf um den Klassenerhalt neu aufgemischt.
FC Bassersdorf 0:0 FC Wiesendangen
FC Greifensee 5:0 FC Küsnacht
FC Gossau 0:5 SC Veltheim
FC Glattbrugg 1:0 FC Phönix Seen
FC Herrliberg 8:0 FC Brüttisellen-Dietlikon
FC Embrach 3:1 FC Wald
FC Stäfa 6:0 FC Beringen

Nach gerade mal drei Tagen steht der FC Wiesendangen wieder in der Liga im Einsatz. Gegen den FC Bassersdorf wurde am Freitagabend die Runde mit einem 0:0-Remis eröffnet. Es ist erst das zweite torlose Spiel dieser Saison, wobei Bassersdorf beide Male beteiligt war.
Insgesamt begegneten sich die beiden Teams auf Augenhöhe, wobei insbesondere Wiesendangen doch einige Chancen, worunter auch ein Foulelfmeter, nicht verwandeln konnten. Trotzdem endete die kämpferisch geführte Partie in einem gerechten Unentschieden.
Nach einem guten Rückrundenstart, mitsamt zwei Siegen in Folge, waren die Küsnachter zuletzt wieder auf den Boden der Tatsachen gekracht. Und auch im 6-Punkte-Spiel gegen Greifensee sahen die Aufsteiger vom Zürichsee kein Land.
Schon sehr früh bahnte sich für die Gäste Böses an. Noch in der ersten Minute ging der FC Greifensee durch ein Eigentor von Mattia Spiniello, der erst im Winter von Red Star zu Küsnacht gewechselt war, in Führung. Anschliessend drückten die Hausherren ordentlich aufs Gaspedal, ohne Küsnacht nur einen Hauch einer Chance zu lassen. Die herausragende Figur dabei war Jan Laslo: Dem 18-jährigen Stürmer gelang eine lupenreiner Hattrick zum 4:0-Pausenresultat.
Nach der Pause machte Greifensee in der 56. Minute durch Jamin Aabdouri endgültig den Deckel drauf. Das 5:0 war eine wichtige Reaktion auf die zuletzt zwei Niederlagen in Folge. Der Rückstand auf den rettenden 11. Rang beträgt noch 2 Punkte, wobei Küsnacht wieder 9 Punkte hinter Greifensee zurückliegt.
Mit Stäfa und Herrliberg wieder dicht im Nacken, ist der Druck für den Erstplatzierten der Liga, dem SC Veltheim, in den letzten Wochen gestiegen. Gegen Gossau soll an den gelungenen Auftritt von vergangener Woche gegen Glattbrugg angeknüpft werden. Gleichzeitig aber wittern die Hausherren, beflügelt durch ihre zuletzt solide Form, die Überraschung.
Schön in den ersten 20 Minuten bogen die Gäste aus Winterthur auf die Siegesstrasse ein. Ramon Cecchini per Foulelfmeter, und fünf Zeigerumdrehungen später Luca Herrmann sorgten früh für den 2:0-Pausenstand. Nach Wiederanpfiff liess der SC Veltheim nichts mehr anbrennen und sorgte lediglich noch für etwas Resultatkosmetik.
Zwischen der 65. und der 67. Minute sorgte Topscorer Dennis Bagnato innert 3 Minuten mit seinen persönlichen Toren Nummer 16 und 17, beide vorgelegt durch Bruno Michienzi, für die endgültige Entscheidung. Kurz vor Ende durfte sich auch Estany De Sousa, mit seinem ersten Treffer der Saison, in die Torschützenliste eintragen. Der SC Veltheim gewinnt also problemlos 5:0 gegen Gossau, und hält den Druck auf die Verfolger aufrecht.
View this post on Instagram
Im dichten unteren Mittelfeld der Tabelle geht es in dieser Phase der Liga um jeden Punkt. Entsprechend wichtig wären die Zähler für Phönix Seen, die nur noch zwei Punkte auf den Abstiegsplatz vorzuweisen haben. Die Mission, aus Glattbrugg ein solches Punkte-Resultat mitzunehmen, wurde schon nach gut fünf Minuten jäh gebremst.
Ilija Ilic hatte soeben mit einem wuchtigen Kopfball seine Glattbrugger in Führung gebracht, und dieses erste Tor sollte gleichzeitig das letzte bleiben. Die Hausherren verwalteten über 85 Minuten die knappe Führung ins Ziel und kommen so ohne Glanzleistung trotzdem zu drei wichtigen Punkten. Phönix Seen bleibt im Kampf um den Klassenerhalt auf der Strecke.
Was war das für ein Auftritt des FC Herrliberg? Die Herren vom Zürichsee gaben sich gegen Brüttisellen-Dietlikon absolut keine Blösse und schickten sie 8:0 nach Hause. Über die gesamte Partie hinweg zeigte die Heimmannschaft eine hervorragende Leistung, welche nach dem Ausrutscher in der letzten Woche auch gefragt war.
Überragender Mann des Spiels war Carlo Gamboni, der seine Farben in der Startviertelstunde zur 2:0-Führung schoss, ehe er nach der Pause mit zwei weiteren Toren überzeugte (57. und 87. Minute). Des Weiteren sorgten Armando Cavaliere (27.), Kevin Vizner (42.), Oliver Wyss (90.) und ein Brüttiseller Eigentor (88.) für den 8:0-Endstand. Das Resultat in dieser Höhe ist schlussendlich doch etwas gar hart, hatten die Gäste doch auch ihre Chancen auf den einen oder anderen Treffer.
View this post on Instagram
Der FC Wald war am Sonntagnachmittag beim formstarken FC Embrach zum Duelle der Tabellennachbarn zu Gast. Die bemühten Gäste aus dem Zürcher Oberland zogen jedoch einen unglücklichen Tag ein und verspielten durch einige Fehler ein möglicherweise gutes Resultat.
Der Start der Partie gehörte zunächst den Gästen, die als erstes mit einem Lattentreffer an der Führung schnupperten. Ein folgenschwerer Ballverlust lieferte den Gastgebern aus Embrach dann entgegen dem Spielverlauf das 1:0, erzielt durch Huber in der 23. Minute. Nach der Pause dann ein ähnliches Bild: Ein weiterer Ballverlust führte zum 2:0, wieder durch Huber. Nur fünf Minuten später konnte Jlir Ibrahimi zwar auf 1:2 verkürzen, ein weiterer Fehler, diesmal im Umschaltspiel, führte schlussendlich zur 3:1-Führung der Embracher, was gleichzeitig auch das Endresultat markierte.
Zum Ende der 18. Runde zeigte, nachdem die direkten Konkurrenten dies auch taten, der FC Stäfa seine ganze Wucht. Die erste Halbzeit deutete noch nicht auf eine solch klare Angelegenheit hin. Zwar war Stäfa in der 7. Minute durch Sven Kohler in Führung gegangen, die Klettgauer vermochten aber gut mitzuhalten und gar zu einer Riesenmöglichkeit zu kommen. Es hätte der Ausgleich sein müssen, jedoch schoss der Beringer Angreifer den Ball aus etwa 1,5 Metern Entfernung über das Tor.
In der zweiten Halbzeit war dann früh die Luft raus bei den Gästen aus Schaffhausen. Und mit dem Kräfteversagen bei den Gästen startete die Sternstunde von Basil Keltenborn. Mit seinen vier Toren in der zweiten Halbzeit (58., 60., 78. und 85. Minute) sorgte er für eine klare Angelegenheit. Zwischendurch hatte auch Ciril Revel per Schlenzer getroffen. Der FC Stäfa lässt also gegen den Aufsteiger seine Muskeln spielen und gewinnt schlussendlich mit 6:0.
Samstag, 2.5
SC Veltheim - FC Bassersdorf
FC Phönix Seen - FC Gossau
FC Küsnacht - FC Embrach
FC Stäfa - FC Greifensee
Sonntag 3.5
FC Wald - FC Glattbrugg
FC Brüttisellen-Dietlikon - FC Beringen
Dienstag, 5.5
FC Wiesendangen - FC Herrliberg
__________________________________________________________________________________________________
Die Mission von FuPa.net: Wir sind das Mitmachportal VON Amateurfussballern FÜR Amateurfussballer.
Jetzt anmelden & Vereinsverwalter werden: https://www.fupa.net/auth/login
______________________________________________________________________________________
>>> Alle Fragen rund um FuPa werden an dieser Stelle beantwortet
>>> Folge FuPa Zürich auf Instagram - @fupa_zuerich