2024-05-24T11:28:31.627Z

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Marcel Radschuweit (hier noch im schwarzen Trikot im Einsatz für Hassia Bingen) beendet im Sommer seine aktive Karriere. Bereits jetzt unterstützt der 33-Jährige seinen Cheftrainer Serdan Parlak als spielender Co-Trainer.
Marcel Radschuweit (hier noch im schwarzen Trikot im Einsatz für Hassia Bingen) beendet im Sommer seine aktive Karriere. Bereits jetzt unterstützt der 33-Jährige seinen Cheftrainer Serdan Parlak als spielender Co-Trainer. – Foto: Timo Schlitz (Archiv)

Spvgg. Ingelheim: Marcel Radschuweit nun Co-Trainer

Der Abwehrspieler hängt im Sommer die Fußballschuhe an den Nagel +++ Ein Neuzugang am Blumengarten

Ingelheim. Seit anderthalb Wochen bereiten sich die Fußballer von Bezirksliga-Tabellenführer Spvgg. Ingelheim auf die Fortsetzung der Saison vor. Während andere Clubs versuchen, in der Winterpause Verstärkungen an Land zu ziehen, halten sich die Transferaktivitäten der Rotweinstädter in extrem überschaubaren Grenzen. Einem Abgang (Daniel Prüfer bekanntlich zurück zum TSV Wackernheim) steht genau ein Neuzugang gegenüber. Dabei handelt es sich um Fabian Bender, der vom SV Kostheim 12 in den Blumengarten wechselt. Weil die Zwölfer in der A-Liga Wiesbaden dreimal nicht angetreten waren, mussten sie ihr Team zurückziehen, sodass Bender ablösefrei zu haben war. „Er ist offensiv wie defensiv außen einsetzbar und sehr schnell“, beschreibt Ingelheims Sportlicher Leiter Rolf Mayer den Neuen.

Die Spielvereinigung wird auch deshalb auf dem Transfermarkt von sich aus nichts unternehmen, weil drei Langzeitverletzte nach und nach wieder zurückkommen. Dabei handelt es sich mit Tim Schweikardt, Jannik Czerwionka und Patrick Jardella um drei Kicker, die im Vollbesitz ihrer Kräfte das Niveau des Ingelheimer Kaders noch einmal auf ein anderes Level heben können. Wer solche Kaliber in der Hinterhand hat, muss wahrlich nicht nach externen Verstärkungen suchen.

Derweil ist auch im Trainerstab eine Entscheidung gefallen. Der regionalliga- und oberliga-erfahrene Abwehrspieler Marcel Radschuweit wird bis Sommer Chefcoach Serdar Parlak als spielender Co-Trainer unterstützen. Diese Konstellation wird auch in der kommenden Saison – unabhängig vom Aufstieg – beibehalten. Mit dem Unterschied, dass der 33-jährige Radschuweit seine Fußballschuhe aus privaten und verletzungsbedingten Gründen nach dieser Saison an den Nagel hängt und sich ausschließlich um seine Position als Co-Trainer kümmert. Und die Ingelheimer hätten garantiert nichts dagegen, wenn der Ex-Binger das dann in der Landesliga tut.



Aufrufe: 027.1.2023, 06:00 Uhr
Volker BuchAutor