2024-06-19T10:33:50.932Z

Allgemeines
Die Hildener kamen zu einem Kantersieg.
Die Hildener kamen zu einem Kantersieg. – Foto: Michael Heinz Kelleners

SpVg 05/06 Hilden verabschiedet sich mit Kantersieg

SC Unterbach dreht Partie in Benrath. Rhenania Hochdahl fegt SF Gerresheim vom Platz. SSV Erkrath schafft den Klassenerhalt.

SpVg Hilden 05/06 – SV Wersten 04 9:3 (5:1). Im letzten Spiel der auslaufenden Kreisliga A-Saison ließen es die Süder noch einmal richtig krachen. Fast schien es so, als wollte sich das Team des scheidenden Trainers Andi Kober, der wie Sascha Hofrath und Patrick Trautner vor dem Anpfiff vom Vorstand verabschiedet wurde, für eine Saison mit mehr Tiefen als Höhen beim eigenen Anhang zumindest einigermaßen rehabilitieren.

„Nach dem Rückstand kamen wir besser ins Spiel, hatten die variablere Spielanlage und waren griffiger in den Zweikämpfen. Als wir nach der Pause mit zwei Spitzen spielten und durch die Einwechselung von King Annointing noch mehr Tempo entwickelten, schien Wersten erst recht überfordert“, fasste Andreas Kober zusammen.

Besonders Annointing hatte in Durchgang zwei seinen großen Auftritt, erzielte alle vier Tore. Im ersten Abschnitt trafen der jetzt bei 18 Toren stehender Abdullah Albayrak (2), Taoufik Baouch, Babacan Citak und Hicham Bajut. Bei den Düsseldorfern trug sich Routinier Swan Oehme, der sein Team auch in Führung brachte (8.), gleich dreimal in die Torschützenliste ein.

VfL Benrath – SC Unterbach 2:4 (2:0). Durch zwei eklatante Fehler in der Defensive geriet der SCU durch Doppel-Torschütze Idris Amadou Peki (28., 33.) in Rückstand. „Das hatten wir uns selbst zuzuschreiben. Allerdings haben sich Jungs in der zweiten Halbzeit in allen Belangen gesteigert, profitierten auch vom schnellen Anschlusstor direkt nach der Pause. Nach der Regenunterbrechung haben wir die Partie spät, aber völlig zu Recht für uns entschieden“, bilanzierte Trainer Dimitrios Thoidis.

Pascal Thomassen bereitete das Anschlusstor (47.) durch Lars Insel vor. Ryosuke Inagaki unterlief später (68.), als die Gäste bereits mehr vom Spiel hatten, nach dem Freistoß von Oliver Krizanovic ein Eigentor. Anton Böhme hatte den VfL-Kapitän bei seinem Abwehrversuch entscheidend gestört. Am Ende sorgten Krizanovic (87.) und Feyzullah Demirkol für den Sieg.

SC Rhenania Hochdahl – Sportfreunde Gerresheim 4:0 (2:0). In ihrem letzten Heimspiel präsentierten sich die Hochdahler in guter Form. Der Sieg ging folgerichtig selbst in dieser Höhe in Ordnung. „Gerresheim spielte zwar bis zu unserem Strafraum recht gefällig, aber zwingende Chancen ließ unsere Abwehr nicht zu. Wir verpassten zwar noch gute Tormöglichkeiten, waren aber über 90 Minuten die bessere Mannschaft“, urteilte SCR-Trainer Mursel Zabeli.

Erst nach einer halben Stunde drückte sich die Überlegenheit der Gastgeber auch zahlenmäßig aus. SF-Torhüter Nicolas Lehsau wehrte den Schuss von Johann Hübschen zu kurz ab – Jaro Vogtmüller war zum 1:0 zur Stelle (28.). Kurz vor der Pause (41.) bewies Kapitän Michael Kijach Willensstärke, erhöhte nach einem Solo übers halbe Feld auf 2:0.

Im zweiten Abschnitt setzte der eingewechselte Mohamed El Quitar die Akzente. Auf Zuspiel von Tobi Schössler stellte der 27-jährige Mittelfeldspieler auf 3:0 (71.) und sorgte nur drei Minuten später nach Vorarbeit von Abdelilah Zarok für den Endstand.

Düsseldorfer SC 99 – SSV Erkrath 5:0 (4:0). Die Erkrather hatten eigentlich schon vor dem Anpfiff ihren Job erledigt. Indirekt, denn durch das 1:1 des Bezirksligisten TSV Urdenbach im Donnerstagspiel gegen GSG Duisburg stand der Klassenerhalt des TSV, aber auch der des SSV eine Liga tiefer schon vor dem Anpfiff fest. Der DSC indes musste erst noch die 90 Minuten hinter sich bringen, um am Ende einen deutlichen Sieg und als Zweiter hinter dem CfR Links den Aufstieg in die Bezirksliga zu feiern.

Bereits nach 18 Minuten, dem Elfmeter-Tor von Rico Weiler (5.) und dem 2:0 durch Maciej Herod, war die Partie vorentschieden. Dem jungen Alessio Hasibra unterlief ein Eigentor (39.) und Max Gruschel traf zum Pausenstand (43.). „Wir hatten nicht unsere stärkste Formation auf dem Feld. Das wirkte sich besonders in der ersten Halbzeit aus, als der DSC zunächst viel Druck machte. Später schaltete der Gegner einen Gang zurück. Auch durch die Hereinnahmen von Miro Nedeljkovic und Koko Tachibana waren wir in der zweiten Halbzeit besser im Spiel“, urteilte Trainer Rudi Kurz, dessen Team sich durch Carlos Salman (83.) noch Gegentor Nummer fünf einfing.

Außerdem spielten

Am letzten Spieltag der Fußball-Kreisliga A stehen unter anderen folgende Partien im Terminkalender: Schwarz-Weiß 06 Düsseldorf – SC Rhenania Hochdahl, SC Unterbach – TuSA 06 Düsseldorf und SSV Erkrath – SV Hösel (alle Sonntag 15 Uhr). Spielfrei ist die SpVg Hilden 05/06.

Aufrufe: 027.5.2024, 22:15 Uhr
RP / Elmar RumpAutor