2024-03-01T12:31:23.136Z

Ligavorschau
Mit einem Heimsieg gegen den größten Konkurrenten im Buhlen um Platz 1 könnte der SC Eschenbach (rosafarbenes Trikot) einen großen Schritt in Richtung Kreisliga tun.
Mit einem Heimsieg gegen den größten Konkurrenten im Buhlen um Platz 1 könnte der SC Eschenbach (rosafarbenes Trikot) einen großen Schritt in Richtung Kreisliga tun. – Foto: Florian Siegert

Spitzenspiel Eschenbach vs. Kemnath im Fokus

Im Duell mit ihrem schärfsten Verfolger könnte die Scheidler-Truppe einen wohl grossen, vorentscheidenden Schritt in Richtung Meisterschaft tun.

Ein Spiel stellt am kommenden Wochenende in der Kreisklasse West alle anderen in den Schatten: Im Tophit des 16. Spieltags prallen der Spitzenreiter SC Eschenbach (1./38) und sein aktueller "Vize", der SVSW Kemnath (2./29) aufeinander. Dabei motivieren die Mannen von Benjamin Scheidler gleich zwei Aspekte, um den Konkurrenten niederzuhalten: Einmal könnte man sich einen wohl vorentscheidenden Vorsprung erarbeiten, zum Zweiten will man Revanche nehmen für die bislang einzige Niederlage beim 2:3 am 6. August dieses Jahres. Für die Gäste ist klar, will man dem Primus noch einmal in Schwierigkeiten bringen, dann muss in Eschenbach gewonnen werden.

Auf einen Blick die Paarungen des 16. Spieltags in der Kreisklasse West:

Die 1 trifft auf die 2 - mehr Spitzenspiel geht nicht. Die Favoritenrolle liegt beim Gastgeber, nicht nur wegen des Tabellenplatzes, sondern auch, weil die heimstärkste Mannschaft auf einen Gegner prallt, der in der Fremde schon drei Mal verloren und zwei Mal remisiert hat. Dennoch wird es unter anderem wohl auf die Tagesform ankommen, wer nach 90 und ein paar mehr Minuten das dickere Ende für sich beanspruchen kann.

"Erstmal wollen wir natürlich die Hinspielniederlage wieder gut machen, in der wir auch nicht unser bestes Spiel gezeigt haben. Kemnath ist eines der besten Teams in der Liga, das gegen jeden Gegner gewinnen kann. Aber ich bin absolut überzeugt von unserer Mannschaft und wenn wir unser ganzes Leistungsvermögen abrufen, dann sind auch da drei Punkte möglich. Es braucht auch keinen extra Motivationsschub, denn die Jungs und auch der ganze Verein brennt schon jetzt auf dieses Derby, welches wir auch unbedingt gewinnen wollen. Wir sind bereit und werden versuchen, auch dieses Spiel mit höchster Konzentration und absoluter Leidenschaft anzugehen", so SCE-Spielertrainer Benjamin Scheidler.

"Die schwerste Aufgabe, die man sich vorstellen kann, steht vor der Tür. Der Motor beim SC Eschenbach läuft wie geschmiert, seine Saison kann man als bisher perfekt bezeichnen. Die Rollen sind am Sonntag klar verteilt. Wir werden eine Portion Sand im Koffer dabei haben. Schauen wir, ob wir es schaffen, ihn ins Eschenbacher Getriebe zu bekommen", sagt Kemnaths Coach Marc Hemminger.

Vier Siege und ein Unentschieden lautet die beeindruckende Bilanz des SVN zuletzt, der sich damit aus der Gefahrenzone entfernt und nun im gesicherten Mittelfeld eingenistet hat. Natürlich möchte man die Serie am Wochenende nicht beenden lassen von einem Gegner, der in der Fremde bislang neun Zähler eingefahren hat. Für den VfB gilt es, nicht mit leeren Händen den Platz zu verlassen, um ebenfalls im ruhigen Fahrwasser des Klassements verweilen zu können.

"Wir wollen natürlich auch den Lauf zuhause gegen Mantel fortsetzen und dreifach punkten. Personell sollte es wieder besser ausschauen, als gegen Kaltenbrunn", sagt SVN-Coach Matthias Müller.

"Wir stehen in Neusorg vor einer ganz schweren Aufgabe. Für mich momentan mit die Mannschaft der Stunde, gute Truppe, warum die anfangs hinten drin standen, keine Ahnung. Mir war klar, dass die deutlich besser sind, als es der Tabellenplatz ausgesagt hat. wie schon das Hinspiel gezeigt hat. Jetzt spielen sie das, was sie können, deshalb ist die Aufgabe auch schwer. Wir wollen unsere Miniserie halten und zumindest einen Punkt entführen. Passt alles und wir verwerten unsere Chancen besser, dann ist vielleicht mehr drin. Personell haben wir einen neuen Langzeitverletzten, können aber eine schlagkräftige Truppe stellen", so VfB-Trainer Philipp Siegert.

Aufrufe: 03.11.2023, 13:30 Uhr
Werner SchaupertAutor