2024-03-01T12:31:23.136Z

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Ein Vierteljahrhundert mit der Pfeife unterwegs: Zum 25-jährigen Schiri-Jubiläum von Michael Grotz (Mitte) gratulieren Ludwig Hutter, Sportlicher Leiter des WSV, und Veronika Wagner, Schatzmeisterin der Abteilung.
Ein Vierteljahrhundert mit der Pfeife unterwegs: Zum 25-jährigen Schiri-Jubiläum von Michael Grotz (Mitte) gratulieren Ludwig Hutter, Sportlicher Leiter des WSV, und Veronika Wagner, Schatzmeisterin der Abteilung. – Foto: privat

„Solange es Spaß macht, bleibe ich dabei“: Michael Grotz feiert 25-jähriges Jubiläum als Referee

Michael Grotz vom WSV Unterammergau ist seit 25 Jahren Schiedsrichter

Michael Grotz vom WSV Unterammergau erhielt beim Schiedsrichter-Pflichtabend eine Urkunde für seine 25-jährige Tätigkeit als Referee.

Unterammergau – Wie viel Gelbe oder gar Rote Karten er in seiner Laufbahn verteilt oder wie viele Spiele er geleitet hat, das weiß Michael Grotz nicht: „Es waren schon einige“, sagt er und meint damit Partien wie Karten. Eines aber steht fest: Auf sein 25-jähriges Jubiläum im Fußball-Kreis Zugspitze konnte der Unparteiische des WSV Unterammergau jetzt zurückblicken – eine stattliche Zahl.

Beim Schiedsrichter-Pflichtabend der Gruppe Weilheim bekam Grotz wie vier weitere Referees von Obmann Klemens Wind eine Urkunde überreicht für den jahrelangen Einsatz. Auch beim Heimatverein nahm man die Gelegenheit wahr, ihn für sein außergewöhnliches Engagement auszuzeichnen. Michael Grotz vertritt die Farben des WSV nicht nur jedes Wochenende auf den Sportplätzen der Region, er hat sich auch große Verdienste als „Vereinsmaurer“ erworben. So leistete der dreifache Familienvater zum Beispiel beim Anbau an das Vereinsheim über 300 Arbeitsstunden und trug somit wesentlich zur Errichtung des neuen Schmuckstücks bei. Auch sonst ist Grotz immer zur Stelle, wenn man ihn braucht und handwerkliches Geschick gefragt ist.

Schiedsrichter zu sein, das ist für ihn längst zur Passion geworden, auch wenn er mittlerweile etwas kürzer tritt und nur noch eine Partie am Wochenende pfeift. „Bei mir spielt immer nur blau gegen rot oder grün gegen weiß“, betont der Routinier, der damit seine Unparteilichkeit und Neutralität als Referee herausstellt. Beim WSV hofft man, dass er noch viele Jahre zur Pfeife greifen wird: „Solange es Spaß macht, bleibe ich dabei, auch wenn es mit dem zunehmenden Alter schon beschwerlicher wird. Aber man tut ja auch etwas für die eigene Gesundheit und Fitness, wenn man jedes Wochenende ein Spiel leitet.“ eb

Aufrufe: 016.11.2023, 08:41 Uhr
Redaktion Garmisch-PartenkirchenAutor