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Spielvorbericht

Showdown in Anschöring: Erlbach hat es in der eigenen Hand

Am letzten Spieltag geht es beim Ligarivalen SV Kirchanschöring noch einmal um alles für den SV Erlbach - Neuzugänge im Anflug

von Thorsten Eisenacker · 15.05.2025, 09:15 Uhr · 0 Leser
Lukas Lechner und Hans Grabmeier sehen dem Saisonfinale entgegen
Lukas Lechner und Hans Grabmeier sehen dem Saisonfinale entgegen – Foto: Charly Becherer

Große Zufriedenheit war in den vergangenen Tagen beim SV Erlbach zu verspüren. Nach dem 3:0 gegen den FC Pipinsried kann am Samstag eine schon jetzt großartige Saison veredelt werden.

Die Ausgangssituation ist dabei einfach und dennoch kompliziert: Der SV Erlbach muss gewinnen, um sicher in der Relegation zu sein. Sollte der FC Memmingen wider erwarten sein Spiel bei Türkspor Augsburg nicht gewinnen, winkt sogar der direkte Aufstieg. Sollte dann zudem der TSV 1860 München II, der nicht aufstiegsberechtigt ist, auch noch Punkte lassen, würde man sogar das Husarenstück aus der Vorsaison wiederholen und erneut Meister werden.

Gewinnt Erlbach am Samstag nicht, könnte man dagegen mit leeren Händen dastehen und die Saison auf einem sehr guten, wenn auch undankbaren vierten Platz beenden. Denn auch der FC Pipinsried hat trotz der herben Schlappe in Erlbach noch beste Chancen und spielt zuhause gegen den TSV Kottern.

Erlbach schaut nur auf sich

Solche Rechenspiele sind aber meist einerlei, beim SV Erlbach vertraut man auf die eigenen Stärken und konzentriert sich nur auf sich selbst: "Wir schauen dass wir ein gutes Spiel machen und lassen uns nicht beeinflussen von anderen Plätzen.", so Teamchef Hans Grabmeier.

Personell sieht es weiterhin gut aus, bis auf die Langzeitverletzten und Sebastian Hager, den eine Adduktorenverletzung ausbremst, sind alle Mann an Bord. Es ist zu erwarten dass Trainer Lukas Lechner dem Team der Vorwoche erneut das Vertrauen schenkt.

Rivalität zum SV Kirchanschöring

Überhaupt der Gegner: Dass diese für Erlbach so wichtige Partie ausgerechnet beim SV Kirchanschöring stattfindet, hat eine besondere Note. Beide Teams sind seit vielen Jahren die Platzhirsche im Amateurfußball in Südostbayern und spielen im Schatten des großen SV Wacker Burghausen eine sehr gute Rolle. Man schätzt sich gegenseitig, es gibt aber auch eine ordentliche Rivalität zwischen beiden Vereinen. Von einem echten Derby zu sprechen, fällt dabei aber schwer, fast 60 km trennen beide Orte - dennoch ist man aber nah genug beinander, um sich gegenseitig Spieler streitig zu machen.

Personalplanung läuft auf Hochtouren - Neuzugänge im Anflug

Während der SVK schon einige Neuzugänge präsentieren konnte, stehen in Erlbach bisher nur zwei Abgänge fest. Tobias Steer wechselt zur SpVgg Landshut, Timo Sokol zum TSV Seebach. Im Hintergrund laufen die Personalplanungen im Holzland aber auf Hochtouren, neben Steer und Sokol wird es weitere Abgänge geben. Doch auch in Sachen Neuzugänge ist man sehr weit, erste Namen werden nach Saisonende bekannt gegeben. Die Termine für eventuelle Relegationsspiele sind bereits bekannt, allerdings besteht eine Abhängigkeit zur zweiten Liga und dem Abschneiden der SpVgg Greuther Fürth. Klarheit über den weiteren Verlauf wird es also erst am Sonntagabend geben.