Maximilian Aschner (am Ball) und seine Kollegen vom TSV Schwabmünchen wollen gegen Oberweikertshofen den dritten Dreier in Serie.
Maximilian Aschner (am Ball) und seine Kollegen vom TSV Schwabmünchen wollen gegen Oberweikertshofen den dritten Dreier in Serie. – Foto: Christian Kruppe

Schwabmünchen plant den dritten Streich

Landesligist will gegen Oberweikertshofen nachlegen +++ Klare Sonthofer Ansage +++ Verfolgerduell steigt in Kaufering

So langsam scheint sich der TSV Schwabmünchen wieder zu fangen, der lange Abwärtstrend ist gestoppt und die Abstiegszone der Landesliga Südwest liegt hinter dem Bayernliga-Absteiger. Gegen den SC Oberweikertshofen plant das Team von Trainer Esad Kahric nun den dritten Sieg in Serie. Auch der TV Erkheim ist im Aufwind, diesmal geht es zum Schlusslicht TSV Hollenbach, das so langsam den Anschluss verliert. An der Spitze will der FC Ehekirchen den Druck auf den Tabellenführer 1. FC Sonthofen aufrecht erhalten, um eine Woche später im letzten Spiel des Jahres ein echtes Endspiel um Platz eins zur Winterpause zu haben.

Zwei Siege in Folge und der Sprung aus der Abstiegszone haben die Verantwortliche des TSV Schwabmünchen erst einmal aufatme. „Meine Mannschaft ist auf einem guten Weg, das habe ich schon vor ein paar Wochen gesagt. In den letzten beiden Wochen konnten wir endlich auch positive Ergebnisse erzielen“, gibt sich der Schwabmünchner Übungsleiter Esad Kahric zufrieden, ohne aber das anstehende Heimspiel gegen den SC Oberweikertshofen aus dem Auge zu verlieren.
Das Hinspiel verloren die Schwabmünchner mit 1:3. Doch das spielt laut Kahric keine Rolle mehr: „Über diese Phase in der Vorrunde brauchen wir nicht mehr reden. Das ist so passiert, doch bei den Jungs geht der Trend nun in eine positive Richtung, und das wollen wir erhalten“, so Kahric.
Die Personallage beim TSV entspannt sich ein wenig, doch zu optimistisch will sich Kahric in dieser Hinsicht nicht zeigen: „Es kann immer passieren, dass sich ein Spieler verletzt, oder krank wird. Doch im Moment schaut es ganz gut aus. Ich hoffe einfach, dass bis zur Winterpause kein weiterer Ausfall dazukommt, sonst wird der Kader dünn.“ (vb) Lokalsport SZ

Getreu dem Motto „lieber einmal 0:4, als viermal 0:1“ marschiert der FC Ehekirchen durch diese Saison. Fünf Niederlagen stehen auf dem Konto, drei fielen klar aus. Die Reaktion des Tabellenzweiten war dann jeweils bemerkenswert. Nach der Pleite gegen Gersthofen folgten vier Siege hintereinander, auch die Schwabmünchen-Partie schüttelte die Mannschaft schnell aus den Knochen und bezwang in der Vorwoche den TSV Gilching mit 3:2. Nun wartet die Auswärtsaufgabe SC Olching auf den FCE.
Mit einem Sieg in Olching könnte sich Ehekirchen das „Finale“ gegen Sonthofen sichern. „Es wäre toll, ein Spiel um Platz eins zu haben“, sagt Pankin, „aber eins nach dem anderen“. Zunächst gilt der Fokus dem Spiel in Olching. Denn eine weitere negative Erfahrung will man beim FCE vermeiden. (sb) Lokalsport NR

Die U21 des FC Memmingen will gegen den Tabellenvorletzten TSV Weißenburg die Chance nutzen, sich weiter von der Abstiegszone abzusetzen. „Wir können es schaffen, mit einem ‚sehr gut‘ in die Winterpause zu gehen“, will FCM-Trainer Besim Miroci nicht nur im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen bleiben, sondern mit einem Heimsieg einen Kontrahenten auf Distanz halten.
Defensiv sieht Miroci seine junge Truppe stabilisiert, an der Konstanz im Spiel wird weiter gearbeitet: „Die letzte halbe Stunde müssen wir ruhiger agieren. Hier haben wir uns oft noch ein Gegentor eingefangen oder aber einen weiteren eigenen Treffer verpasst“. Das hat auch zuletzt in Gersthofen beim 1:1 noch zwei Punkte gekostet.
Personell steht weiterhin der Einsatz von Kapitän Musa Youssef auf der Kippe, wie auch von Maximilian Dolinski. Verstärkung von oben gibt es bis auf die Rekonvaleszenten Jakob Gräser und Oktay Leyla nicht.
In Weißenburg verlor der FC Memmingen II mit 1:2 – es ist also auch eine gewisse Revanche für die erste Saisonniederlage gegen die Mittelfranken angesagt. (ass)

Nach fünf Niederlagen in Folge hat der TSV Gersthofen seinen Sturzflug nach unten durch ein 1:1 gegen den FC Memmingen II zwar nicht gestoppt, aber doch abgefedert. „Wir müssen nach der Eichhörnchen-Methode unsere Punkte machen“, sagt Trainer Gerhard Hildmann vor dem Auswärtsspiel beim FC Kempten. Im Hinspiel gab es für den TSV eine 0:5-Pleite.
„Unsere bisherige Bilanz bei den Gastspielen im Allgäu sieht nicht wirklich großartig aus“, konstatiert Hildmann. Dort müsse die Spielauffassung passen. Da geht es in ersten Linie um Kampf und Einsatz. „Wir müssen Willen ziegen“, fordert der Trainer. Verzichten muss der TSV Gersthofen auf David Miller, der sich im Training verletzt hat, sowie Niklas Kratzer (Muskelfaserriss), Jürgen Engelleiter (Adduktoren) und Oktay Yavuz (krank).
Ein Erfolgserlebnis verbuchte Kemptens Spielertrainer Thilo Wilke abseits des Platzes. Er hat den B-Lizenz-Lehrgang erfolgreich absolviert. Nun will er das Erlernte gleich gewinnbringend im Heimspiel einbringen und die drei Punkte gegen Gersthofen einfahren. (oli, red) Lokalsport Labo

Der TSV Hollenbach steht im Heimspiel gegen den TV Erkheim unter Druck. „Bei einer Niederlage wären die Relegationsplätze schwer erreichbar. Jeder rechnet doch mit einer erneuten Niederlage von uns. Wir schenken noch lange nichts ab und geben alles. Die Mannschaft glaubt weiter an sich“, gibt sich der weiterhin verletzt fehlende Spielertrainer Daniel Zweckbronner. Auch Johannes Kiechls Einsatz ist aufgrund einer Erkältung fraglich, ansonsten kann Zweckbronner personell aus dem Vollen schöpfen.
Zu einem Erkheimer Spieler hat Zweckbronner eine besondere Beziehung. „In Memmingen haben wir gemeinsam den rechten Flügel beackert, ich habe ihm immer den Rücken freigehalten. Wir haben immer noch Kontakt zueinander, ich freue mich auf das Wiedersehen“, berichtet Zweckbronner und spricht dabei über Fabian Krogler, der in dieser Saison bislang sieben Treffer erzielt hat. (nzf)

Ein Verfolgerduell steigt zwischen der zweiten Garnitur des FV Illertissen und dem VfL Kaufering, wobei sich eine Favoritenrolle sich im Vorfeld nur schwer ausmachen lässt.
Nach anfänglichen Eingewöhnungsschwierigkeiten haben sich auch die jungen Spieler des FVI immer mehr an die raue Umgebung im Herrenfußball gewöhnt. 13 Punkte aus den vergangenen fünf Spielen haben das Team von Trainer Sven Ackermann deutlich nach vorne gebracht.
„Wir versuchen jetzt, den Abstand zu den ersten Plätzen nicht größer werden zu lassen“, erklärt VfL-Trainer Benjamin Enthart, der mit seinem Team nach der bislang so erfolgreichen Runde um die ersten vier Plätze mitspielen will. „Ich erwarte wie im Hinspiel, dass Illertissen uns ab der ersten Minute unter Druck setzt.“ Nicht zum Einsatz kommt Alexander Schestak. Der 31-jährige VfL-Stürmer hat sich am Knie verletzt und wird vor der Winterpause nicht mehr zur Verfügung stehen. Zudem gibt es mit Luis und Vincent Vetter zwei Krankmeldungen. (jürs, olwo) Lokalsport NU / Lokalsport LT

Von Heimvorteil kann beim SV Mering keine Rede sein, nur sechs Punkte aus sieben Partien sprechen eine deutliche Sprache. Und so ist die Freude über das vermeintliche Heimspiel gegen den TSV Jetzendorf, das wieder im Friedberger landkreisstadion ausgetragen wird, eher verhalten.
Insgesamt hat der SV Mering nicht nur ein Heim-, sondern auch ein Defensivproblem. In den vergangenen fünf Spielen kassierte der MSV mindestens zwei Gegentore, insgesamt sogar 14. „Natürlich machen wir uns Gedanken und wollen gewisse Sachen besser machen. Das ist aber eben auch unsere Spielweise, wir schießen dafür auch viele Tore. Trotzdem müssen wir als Mannschaft verteidigen“, so Abazi. Personell gibt es wieder ein paar Veränderungen. Lukas Krebold verabschiedete sich in den Urlaub, dafür kehrt Manuel Ebeling in den Kader zurück. Bei Stefan Wiedemann wird kurzfristig entschieden, ob es für einen Einsatz reicht. (sry) Lokalsport FA

Coach Benjamin Müller hatte kürzlich angekündigt, dass es das Ziel sein sollte, bis zur Winterpause alle Spiele zu gewinnen, um sich mit einem guten Gefühl und als Erster von seinen Fans in die fußballlose Zeit verabschieden zu können. Womit auch die Vorgabe für die Partie gegen den TSV Gilching klar ist.
Die Sonthofer wollen nicht nur der Favoritenrolle gerecht werden, sondern hat auch etwas guzumachen. Zuletzt habe es gegen die Gilchinger in den direkten Duellen zwei Auswärtspleiten gegeben. „Das waren beides vermeidbare Niederlagen, wo wir sehr viele Torchancen kreiert haben und die letzte Konsequenz vermissen ließen“, mahnt Coach Müller. Diese Nachlässigkeit gelte es diesmal auf heimischem Geläuf besser zu machen. (dl)

Eigentlich hätte der VfB Durach ja im Münchner Süden antreten müssen, doch die Reisestrapazen können sich die Oberallgäuer sparen. Kurzfristig wurde das Heimrecht getauscht, die SpVgg Unterhaching II tritt nun in Durach an. Zum zweiten Mal in dieser Saison, das erste Duell an gleicher Stelle endete 2:2. In die Wertung fließt weder diese Partie noch die Neuauflage ein.

Aufrufe: 012.11.2022, 07:51 Uhr
Walter BruggerAutor