2024-04-19T07:32:36.736Z

Allgemeines
Feyzullah Demirkol traf doppelt für Unterbach.
Feyzullah Demirkol traf doppelt für Unterbach. – Foto: Achim Blazy

SC Unterbach überzeugt gegen Dritten Tesla

SpVg. Hilden 05/06 muss sich mit einem Remis begnügen. Rhenania hält Bosporus erneut in Schach. SSV Erkrath besiegt den SC West.

Türkgücü Ratingen – SpVg. Hilden 05/06 3:3 (1:3). Gleich mit dem ersten Angriff erzielte Giacomo Russo auf Zuspiel von Patrick Trautner die Hildener Führung. Taoufik Baouch (7. – Vorarbeit Hendrik Pitsch) und Florian Müller (17. – Elfmeter nach Foul an Russo) erhöhten auf 3:0.

Die Hildener sahen bereits wie die Sieger aus, handelten sich aber kurz vor der Halbzeit (44.) nach einem zunächst abgewehrten Freistoß durch Ceyhun Yildiz den ersten Gegentreffer ein.

Im zweiten Abschnitt hätten Sascha Hofrath, King Annointing und Baouch die Führung ausbauen können. Andererseits musste sich aber auch Torhüter Pascal Carla bewähren, der durch ein Foul im eigenen Strafraum (69.) dem Elfmeter-Anschlusstor durch den ehemaligen Süder Ömer Simsek Vorschub leistete. Simsek sorgte dann mit dem aus 05/06-Sicht fragwürdigen Handelfmeter (90.) für denEndstand. „Nach einer 3:0-Führung darf man das Spiel nicht mehr aus der Hand geben. Das war schon ärgerlich. Immerhin konnten wir unsere Serie von jetzt acht ungeschlagenen Spielen ausbauen“, urteilte 05/06-Coach Andi Kober.

SpVg. Hilden 05/06: Carla – Pitsch, Hofrath, Müller, Kandov, Russo, Eickelmann (59. Kocak), Trautner (90+1 Citak), Baouch, Albayrak (84. Horsch), Arifi (70. Annointing).

SC Unterbach – KSC Tesla 4:2 (1:0). Eine überzeugende Vorstellung der Unterbacher gegen die als Tabellendritter angereisten Gäste. „Eine von Beginn an engagierte, konzentrierte Leistung meiner Mannschaft. Der Gegner hat da eine routinierte Truppe zusammen mit einigen Jungs, die schon höherklassig gespielt haben. Die mischen nicht von ungefähr ganz oben in der Tabelle mit. Aber wir haben uns gut darauf eingestellt und defensiv nur wenig zugelassen“, sagte SCU-Trainer Dimitrios Thoidis. Jannik Behrens und Oliver Krizanovic scheiterten noch, bevor Feyzullah Demirkol in der gleichen Situation (9.) das Führungstor erzielte. Der in der Winterpause vom Landesligisten ASV Mettmann gekommene Offensivspieler sorgte nach eigener Balleroberung auch für das vorentscheidende 4:1 (74.). Zuvor brachten Lars Insel (47. – Vorarbeit Pascal Thomassen) und Jannik Behrens mit seinem 15. Saisontor (55.) ihr Team auf die Siegerstraße, während Teslas Aljosa Lovric (62., 81.) die Gegentore markierte.

SC Unterbach: Beer – T. Bischoff (90. M. Bischoff), Paschek (83. Böhme), Dreist, Boussallami, Insel (78. Vucic), Nguyen (78. Y. Balkaa), Thomassen, Demirkol (83. Zorawik), Krizanovic, Behrens.

FC Bosporus Düsseldorf – SC Rhenania Hochdahl 1:3 (0:1). Die Rhenania ist in dieser Saison so etwas wie der Angstgegner des durch zwei Auftaktniederlagen gebeutelten „Hinrundenmeisters“. Nach dem 1:4 in Hochdahl zog der FCB erneut den Kürzeren. Selbst wenn die Bosporus-Verantwortlichen ihrer Elf hinterher eine „kämpferisch und spielerisch gute Leistung mit mehr Ballbesitz“ attestierten, ging der Sieg aus Sicht der Hochdahler vollkommen in Ordnung. „Bosporus machte in den ersten 20 Minuten eine Menge Druck. Dem haben wir aber genauso Stand gehalten wie in der Folge der körperbetonten Spielweise des Gegners und dessen spielerischer Qualität,“ resümierte Hochdahls Co-Trainer Mursel Zabeli.

Nach einem Foul an Qlirim Krasniqi verwandelte Tobias Schössler den fälligen Elfer (26.). Der Kapitän stellte auf Vorarbeit der Brüder Kutaiba und Zakari Kassar später auch auf 2:0 (84.). Mit dem Kopfballtor des eingewechselten Maik Gaida (87. – Zuspiel Michael Kijach) war die Partie entschieden und das Gegentor (90.) von Zekrija Cerkini nur Ergebniskosmetik. Durch Kijachs Lattenschuss und den vergebenen Chancen von Nuri Gülmez (2) und Zakari Kassar wurde der verdiente Hochdahler Erfolg nachhaltig unterstrichen.

SC Rhenania Hochdahl: Mazikowski – Nyamtiro, Taghu Tamo, Krasniqi (43. Köse), A. Kassar (17. Mickeler-Garcia), Jang, Schuldeis (56. K. Kassar), Gülmez (74. Gaida), Z. Kassar, Kijach, Schössler (85. Hübschen).

Erkrath mit Lebenszeichen

SSV Erkrath – SC Düsseldorf-West II 4:0 (4:0). Der zweite Saisonsieg war Balsam auf die zuletzt arg geschundene (Fußball-) Seele des SSV. Die Erkrather gingen von Beginn beherzt zur Sache, wollten den Rückstand auf den vermutlich ersten Nichtabstiegsplatz (16.), den die Oberkasseler einnehmen, auf nur noch vier Zähler reduzieren. Der Plan ging auf.

„Es war in diesem Abstiegsduell schon Dampf auf dem Kessel. Aber wir sind direkt gut ins Spiel gekommen, haben unsere Chancen konsequent genutzt und endlich mal wieder zu null gespielt. Nach der Pause haben wir das Ergebnis souverän über die Runden gebracht“, fasste Trainer Rudi Kurz zusammen.

Demba Doumbia traf früh (5.) zum 1:0. Ein Doppelschlag von Yassin Ghribel (31. – Kopfball nach Ecke von Ko Tachibana) und Minister Antwi (34. – Querpass Doumbia) bedeutete die Vorentscheidung ehe erneut Doumbia mit seinem fünften Saisontreffer (44.) alles klar machte.

SSV Erkrath: Schmitz – Nedeljkovic (69. Bluhm), Paktiani, Jovanovic, Duran, Ghribel, Makaya, Yasir (80. Kiankaula), Tachibana, Doumbia, Antwi (56. Husini).

Aufrufe: 027.2.2024, 22:00 Uhr
RP / Elmar RumpAutor