2024-02-23T08:22:50.674Z

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Der SC Unterbach will sich in der Rückrunde aus dem Mittelfeld nach oben verbessern.
Der SC Unterbach will sich in der Rückrunde aus dem Mittelfeld nach oben verbessern. – Foto: Michael Heinz Kelleners

SC Unterbach blickt angriffslustig nach oben

Der A-Kreisligist ist jetzt besser eingespielt und will daher im neuen Jahr in der Tabelle einige Plätze klettern.

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Mit dem 4:0-Auswärtssieg im Derby gegen den SC Rhenania Hochdahl setzte der SC Unterbach am letzten Kreisliga-A-Spieltag des vergangenen Jahres ein Ausrufezeichen. Eine starke Leistung des vor Saisonbeginn völlig neuformierten Teams, das im bisherigen Saisonverlauf sein fußballerisches Potential aus unterschiedlichsten Gründen nur sporadisch auf den Kunstrasen brachte. Deshalb steht nach 18 Begegnungen – gemeinsam mit dem VfL Benrath (beide 28 Punkte, 38:28 Tore) – auch (nur) der neunte Tabellenplatz zu Buche.

Im neuen Jahr sind die Karten indes neu gemischt, da wollen die Unterbacher angreifen, sich im Tableau nach oben verbessern. „In der Hinrunde lief nicht alles rund. Unsere Mannschaft, obwohl in weiten Teilen schon durch die gemeinsame Zeit bei Sportfreunde Gerresheim eigentlich eingespielt, steckte anfangs noch in der Findungsphase. Die Ausfälle von zunächst fest eingeplanten Stammspielern konnten trotz des gut besetzten Kaders nicht immer kompensiert werden. Jetzt sind die Voraussetzungen wesentlich günstiger, jetzt wollen wir in der Tabelle einiges an Boden gutmachen“, gibt Trainer Dimitrios „Dimi“ Thoidis die Marschrichtung vor.

Eine wichtige Rolle kommt dabei neben den etablierten Leistungsträgern auch Zugang Feyzullah Demirkol zu. Der 26-jährige Offensivspieler kommt vom Landesligisten ASV Mettmann an den Niermannsweg und gilt aufgrund seiner fußballerischen und auch menschlichen Qualitäten als eine Art „Königstransfer“. Auch Eigengewächs Anton Böhme gehört seit wenigen Wochen zum Kreisliga-A-Aufgebot, bekommt aber wohl erst mehr Spielanteile, wenn sein A-Junioren-Team die Qualifikation für die Leistungsklasse erreicht hat.

Ebenfalls noch gedulden muss sich Mouhcine Channouf (25), der unter dem Trainer bereits in Gerresheim spielte, aber aufgrund einer Sperre nach den „Begleitumständen“ in der Hinrundenpartie Ende August gegen den DSC 99 (2:2) noch auf Eis liegt. Bei Patrick Stotko wiederum, der sich im August im privaten Umfeld eine schwerwiegende Sprunggelenkverletzung zuzog, verzögert sich der Heilungsprozess. „Patrick sollte jetzt eigentlich in die Vorbereitung einsteigen, bekam aber nach seiner komplizierten Verletzung im Bandapparat von den Ärzten noch kein grünes Licht. Wir rechnen in vier, fünf Wochen mit ihm“, sagt der SCU-Coach, der auch auf Julian Dietz (zuletzt Rhenania Hochdahl) nach einem in der Vorbereitung erlittenen Kreuzbandriss weiterhin verzichten muss. Nicht mehr im Kader steht Timo Auschner. Der Mittelfeldspieler (13 Hinrunden-Einsätze) tritt aus privaten Gründen kürzer.

Thoidis bat seine Jungs zum Start am vergangenen Dienstag zu einer „Cageball“-Übungseinheit – die Sportplatzanlage in Unterfeldhaus war witterungsbedingt gesperrt. Da der engagierte Trainer nichts dem Zufall überlassen will, stehen vor dem Punktspielauftakt am 18.Februar beim Tabellenzweiten Düsseldorfer SC 99 neben den obligatorischen Trainingseinheiten gleich acht Testspiele im Terminkalender (A=Auswärtsspiel, H=Heimspiel): 14.1. (A) 13 Uhr DV Solingen II, 19.1. (A) 19.30 Uhr TSV Eller 04, 21.1. (H) 15 Uhr Viktoria Rott, 24.1. (H) 20 Uhr FC Kosova Düsseldorf, 28.1. (A) 15 Uhr SC Schiefbahn, 31.1. (H) 19.30 Uhr VfB Homberg II, 4.2. (H) 15 Uhr ESC Rellinghausen und 7.2. (H) 19.30 Uhr MSV Düsseldorf.

Aufrufe: 014.1.2024, 21:00 Uhr
RP / Elmar RumpAutor