Im Heimspiel gegen Tegernheim sprang der TB 03 Roding um Benny Epifani (Rot) nicht hoch genug. Und nun in Neukirchen b. Hl. Blut?
Im Heimspiel gegen Tegernheim sprang der TB 03 Roding um Benny Epifani (Rot) nicht hoch genug. Und nun in Neukirchen b. Hl. Blut? – Foto: Simon Tschannerl

Rodings Revanche? Hält Ettmannsdorf Schritt?

Landesliga Mitte: Bad Kötzting, Roding und Fortuna haben was gutzumachen +++ Am Tegernheimer Hohen Sand geht's um die „Wurst“ +++ Pfreimds Abwehr muss höllisch aufpassen

Von zwei Nachholspielen mal abgesehen, stehen die Oberpfälzer Landesligisten in diesem Jahr noch zweimal auf der Matte. Es geht oben wie unten weiterhin um wichtige Punkte. Wie diese zustandekommen, spielt angesichts der immer schlechter werdenden Untergründe nicht mehr die große Rolle. In Neukirchen b. Hl. Blut ist der TB Roding auf Besserung aus. Ähnlich ergeht es Bad Kötzting, das nach Deggendorf reist. Am Amberger Schanzl kreuzen der FCA und Kareth-Lappersdorf die Klingen. Ein richtungsweisendes Heimspiel steht dem zuletzt aufstrebenden FC Tegernheim ins Haus, der das punktgleiche Osterhofen bei sich begrüßt.

Hinspiel: 2:2. Mühsam, aber kämpferisch wertvoll kamen die jüngsten beiden Auftritte des ASV (8., 31 Punkte) rüber. Jeweils garniert wurden sie mit drei Punkten. Beim 1:0 über Lam war Lengenfelds Tormann Marcel Bauer der Mann des Spiels. Der Klassenerhalt rückt näher und näher! Und so reist die Studtrucker-Elf hoffnungsfroh unter den Bogenberg, wo der heimische TSV (10., 22) mittlerweile auch endlich das in der Mannschaft steckende Potenzial abruft und seit fünf Spielen unbesiegt ist (4/1/1). Ungünstige Vorzeichen für den Gast aus dem Städtedreieck...

Hinspiel: 2:1. Für eine laut Trainer Thomas Semmelmann „disziplinierte und couragierte“ Darbietung belohnt sich der FC Tegernheim (13., 19) in Roding mit der vollen Punkteausbeute. Erstmals seit Langem stehen Isufi und Co. in der Landesliga wieder über dem Strich. So kann es also weitergehen mit Blick auf das Heimspiel gegen Osterhofen (14., 19). Das Hinspiel ging knapp an den FCT. Weil die Mannschaften punktgleich sind, geht es in diesem Duell um die „Wurst“!

Hinspiel: 0:1. In einer umkämpften Partie trotze Kareth (9., 27) dem SV Neukirchen vor Wochenfrist immerhin ein 1:1 ab. Angesichts der dreiviertelstündigen Überzahl schien jedoch mehr drin gewesen zu sein. Und auch insgesamt hinken die Karether ihren Ansprüchen als Neunter nach wie vor hinterher. Nun, im altehrwürdigen Amberger Schanzl beim FCA (15., 18), trifft die Bösl-/Kirner-Elf auf einen unbequemen Kontrahenten. Denn dieser benötigt jeden Zähler gegen den Abstieg – und bringt favorisierte Gegner wieder ins Schwitzen.

Hinspiel: 0:4. Drei Remis hintereinander sind beileibe nicht das, was man sich bei der Fortuna Regensburg (3., 36) vorstellt. Nun setzte es auch noch zwei Rote Karten. Dass sich die Mannschaft bei vermeintlich einfacheren Aufgaben immer wieder schwer tut, dieser Eindruck bestätigte sich also. Und nun steht mit der SpVgg Lam (12., 22) ein weiterer solcher Kandidat bereit. Den „Osserbuam“ kostete zuletzt die fehlende Effizienz vorm Tor einige Punkte. Das müssen sie diesmal besser machen.

Hinspiel: 1:3. Momentan gibt's wenig zu meckern bei Ettmannsdorf (2., 39). Aus den vergangenen sechs Spielen fuhr der SV eine fast perfekte Punkteausbeute ein (5/1/0) und ist dem Tabellenführer aus Seebach auf die Pelle gerückt. Wobei Seebach bei drei Punkten Vorsprung noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat. Zunächst gilt es für die Gäste aber, ihre eigenen Hausaufgaben zu erledigen. Der Auswärtskick beim abstiegsbedrohten Neuling TSV Waldkirchen (16., 15) wird kein einfacher.

Hinspiel: 1:7. Den Kampfgeist kann man den Pfreimdern (17., 12) in ihrer sportlich verzwickten Lage auf keinen Fall absprechen. Sie verdienten sich den jüngsten Punktgewinn bei der Fortuna, wobei sie fast nur drei Zähler weitergebracht hätten. Am Sonntag gibt Hauzenberg (6., 35) sein Stelldichein im Landkreis Schwandorf und geht zweifelsfrei als Favorit ins Spiel. Und auch wenn dem „Sturm“ aus den letzten drei Matches nur ein Tor gelang – die Pfreimder Abwehr wird höllisch aufpassen müssen. Gleich sieben „Watschen“ bekam man in der Hinrunde von der Hauzenberger Elf verpasst.

Hinspiel: 1:1. „Zum ersten Mal bin ich richtig sauer. Auch über mich selbst, denn wir hatten nicht die richtige Taktik“, sagte FCK-Trainer Erich Hartl nach dem Heimremis gegen Osterhofen. Bad Kötzting leistete sich zu viele Unkonzentriertheiten und Fehlpässe, eine solide zweite Halbzeit reichte nicht zum Sieg. Zu Gast in Deggendorf (11., 22) möchten es die Badstädter (5., 35) wieder besser machen. Sie visieren den fünften Auswärtssieg der Saison an.

Hinspiel: 4:1. Deutlich wies Neukirchen im Juli den Turnbund in die Schranken. Das Endresultat zeugte von einem einseitigen Spiel, doch bei einer konsequenteren Chancenverwertung wäre durchaus ein Punkt möglich gewesen für die Götz-Truppe. Sie pocht am Sonntag auf die Revanche. Doch nicht nur das: Nach den knappen Niederlagen in Osterhofen und gegen Tegernheim (inklusive verschossenen Elfmeters) ist Roding (7., 32) ganz klar auf Rehabilitation aus. Landkreis-Kontrahent Neukirchen (4., 36) will seinerseits den Anschluss nach oben nicht verlieren; auf zwei Remis soll sich bestenfalls wieder ein Dreier anschließen.

Außerdem steigt am Samstag im Landkreis Deggendorf das ungleiche Duell zwischen Tabellenführer TSV Seebach (1., 42) und Schlusslicht VfB Straubing (18., 7). Das Hinspiel entschied Seebach mit 3:0 für sich.

Aufrufe: 010.11.2022, 13:30 Uhr
Florian WürtheleAutor