2024-06-24T10:12:48.875Z

Relegation
Windischeschenbach-Keeper Manuel Kessler musste gegen Reuth zweimal hinter sich greifen.
Windischeschenbach-Keeper Manuel Kessler musste gegen Reuth zweimal hinter sich greifen. – Foto: Creativ-Action.de

Reuth wahrt Kreisliga-Chance – Diendorf geht in der 113. k.o.

Kreisliga-Relegation Amberg/Weiden und Cham/Schwandorf: Windischeschenbach bleibt nach 0:2-Pleite Kreisklassist +++ Haselbach und Pemfling/Katzbach stoßen Kreisliga-Tor weit auf

Im Kreis Amberg/Weiden kommt es nächste Woche zum alles entscheidenden Duell zwischen dem TSV Reuth und der SG Seugast/Schlicht um das letzte Kreisliga-Ticket. Das ergaben die Relegationsspiele vom Samstag. Reuth setzte sich hier in Wurz mit 2:0 gegen die SpVgg Windischeschenbach durch, die in der Kreisklasse verbleibt.

Spannung war auch im Spielkreis Cham/Schwandorf angesagt. In Schwarzhofen ging der SV Diendorf in der 113. Minute gegen die SG Pemfling/Katzbach k.o., in Steinberg am See setzte sich der SV Haselbach völlig verdient mit 3:1 gegen den TV Bodenwöhr durch. Während Pemfling und Haselbach nun beste Karten auf den Aufstieg in die Kreisliga haben, sind die Chancen der Unterlegenen auf ein Minimum geschrumpft. Alle drei Spiele wurden von mindestens 750 Leuten besucht – eine tolle Werbung für den Amateurfußball!

Kreisliga-Relegation Amberg/Weiden


Der TSV Reuth erkämpft sich das alles entscheidende Relegations-Match gegen die SG Seugast! Die beiden Teams spielen nächste Woche das letzte Kreisliga-Ticket aus. Dagegen bleibt die SpVgg Windischeschenbach Kreisklassist; sie bekommt keine weitere Chance, weil der TSV Königstein zuvor in der Bezirksliga-Relegation verloren hatte. Die 759 Besucher auf dem Sportgelände des SV Wurz sahen eine ausgeglichene erste Halbzeit mit den besseren Chancen für Reuth, das gleich die erste zum 1:0 nutzte: Justus Bader war nach einem tollen Steckpass von Höcht frei durch und blieb vorm Kasten eiskalt (14.). Kurz vor der Pause erzielte Bastian Weidner für Windischeschenbach ein Abseitstor. Nach Wiederbeginn war es ein offenes Hin und Her, mit guten Chancen hüben wie drüben. Hier verpasste die SpVgg den absolut möglichen Ausgleichstreffer. Die Entscheidung sollte dann erst in der 83. Minute fallen, als Fabian Höcht eine Freistoßflanke unbedrängt zum 2:0 für Reuth einköpfen konnte. Der Endstand.


Kreisliga-Relegation Cham/Schwandorf


750 Zuschauer in Schwarzhofen erlebten ein enges Spiel, das entschieden wurde, als sich alles schon auf ein Elfmeterschießen eingestellt hatte. In der 113. Minute landete der Schuss des eingewechselten Michael Moro über den Pfosten im Tor des SV Diendorf. Aus Sicht der Unterlegenen ein unnötiges Gegentor, zumal auch der Torwart keine gute Figur abgab. Zuvor hatten sich die beiden Mannschaften einen offenen Fight geliefert. Chancen gab es auf beiden Seiten. Spielerisch wusste Diendorf mehr zu überzeugen, aber Pemfling/Katzbach strahlte bei Kontern Gefahr aus. Jetzt müssen die Diendorfer darauf hoffen, dass sowohl der TSV Tännesberg als auch die SpVgg Willmering-Waffenbrunn via Relegation in die Bezirksliga aufstiegen – denn nur dann bekommen sie noch eine Chance auf den Aufstieg. Die SG Pemfling ist hingegen sicher in der Kreisliga, wenn eines der beiden Teams aufsteigt.


Die Chance des TV Bodenwöhr auf den Durchmarsch in die Kreisliga ist auf ein Minimum geschrumpft (siehe oben). Vor fast 900 Zuschauern in Steinberg am See musste sich die Ziegler-/Zinnbauer-Truppe dem SV Haselbach mit 1:3 geschlagen geben. Ausschlaggebend war die Effizienz, welche der Nord-Kreisklassist in der ersten halben Stunde an den Tag legte. Nach 31 gespielten Minuten und den Treffern von Andreas Merl (17.), Florian Fenzl (20.) und Alexander Ertl (32.) war Haselbach bereits drei Tore voraus. Der SVH, der in der Liga seit Ende März kein Spiel mehr gewonnen hatte, war auf den Punkt da, überrollte Bodenwöhr zunächst förmlich! Fortan fand der TVB zwar etwas besser ins Spiel, blieb aber im Offensivspiel zu harmlos. Nach der Pause plätscherte das Geschehen mehr und mehr vor sich hin – Haselbach musste nicht, Bodenwöhr konnte nicht. Spannung keimte nochmal auf, als Marco De Giorgi in der 82. Minute zum 1:3 traf. In der 90. verhinderte SVH-Keeper Markus Schmid mit einer Glanztat gar das 3:2. Am Ende sollte es für Bodenwöhr nicht reichen. Der Sieg des SV Haselbach war total verdient und man stößt damit das Tor zur Kreisliga ganz weit auf.

Aufrufe: 026.5.2024, 09:30 Uhr
Florian WürtheleAutor