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Regionalliga: Nur eine Relegationsrunde - Aufstockung möglich

Grund: Die beiden Bayernligen sollen ihre angedachten Sollstärken wieder erreichen

von Thomas Seidl · 28.07.2025, 11:40 Uhr · 0 Leser
In der Regionalliga Bayern gibt es kommenden Sommer höchstwahrscheinlich nur eine Relegationsrunde
In der Regionalliga Bayern gibt es kommenden Sommer höchstwahrscheinlich nur eine Relegationsrunde – Foto: Michael Buchholz

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Der Verbandsspielausschuss des Bayerischen Fußball Verbands musste sich nach Ablauf der Spielzeit 2025/2026 viele Gedanken machen, denn die angedachten Sollstärken in den Verbandsligen passen nicht mehr. Die beiden Bayernligen sind nur mit jeweils 17 Teams besetzt, deshalb gibt es im kommenden Sommer Anpassungen in der Auf- und Abstiegsregelung.

In der Regionalliga ist beispielsweise nur eine Relegationsrunde mit Hin- und Rückspiel geplant. "Die Relegation beginnt erst nach Beendigung der Relegation zur 2. Liga, falls ein bayerischer Lizenzverein daran beteiligt ist, dessen zweite Mannschaft in der Regionalliga Bayern spielt. Die Relegation besteht grundsätzlich aus einer Runde. Wird die Sollzahl von 18 Mannschaften unterschritten bzw. mit mehr als 20 Mannschaften überschritten, wird eine zweite Runde durchgeführt", heißt es in der auf der BFV-Homepage einsehbaren Auf- und Abstiegsregelung der Regionalliga Bayern.



Eine Unterschreitung ist nur möglich, wenn keiner der vier bayerischen Drittligisten in die Regionalliga Bayern absteigt und wenn der Regionalliga-Meister, der in zwei Aufstiegsspielen gegen den Champion der Regionalliga Nordost ran muss, den Sprung in die 3. Liga schafft. Eine Überschreitung kann es geben, wenn mindestens drei bayerische Drittligisten absteigen und der bayerische Vertreter den Sprung in den Profifußball verpasst. Sollte dieser die Relegation erfolgreich meistern, müssten alle vier(!) bayerischen Drittligisten absteigen - ein höchst unwahrscheinliches Szenario.



Fakt ist somit, dass es durchaus realistisch ist, dass die Regionalliga Bayern 2026/2027 mit mehr als 18 Vereinen an den Start gehen wird. "Das kann passieren", sagt der im kommenden Jahr scheidende Verbandsspielleiter Josef Janker, der die Relegation-Modifizierung begründet: "Damit können wir gewährleisten, dass wir das Problem mit der Unterbesetzung der Bayernligen in den Griff bekommen. Sollten es dann in der Regionalliga wirklich mehr als 18 Klubs werden, sehen wir das nicht als großes Problem an. Fast alle Vereine haben inzwischen das vorgeschriebene Flutlicht und deshalb sind vermehrte Wochentagsspiele möglich."



Über die Anpassungen in der Landes- und Bayernliga berichteten wir bereits Anfang Juli ausführlich. Anzunehmen ist, dass es in der Relegation zur Bayernliga dann ebenfalls nur eine Runde geben wird. Offiziell ist das allerdings noch nicht. "Der genaue Relegationsmodus wird zeitnah vor der Relegationsauslosung bekannt gegeben und amtlich veröffentlicht", ließ der Verband vor dreieinhalb Wochen wissen.