2024-07-22T11:49:03.802Z

Ligavorschau
Ist die SpVgg Bayreuth um Kapitän Edwin Schwarz (vorne) in der Lage vorne mitzuspielen? Eine der spannenden Fragen der Regionalliga Bayern.
Ist die SpVgg Bayreuth um Kapitän Edwin Schwarz (vorne) in der Lage vorne mitzuspielen? Eine der spannenden Fragen der Regionalliga Bayern. – Foto: Wolfgang Zink

Regionalliga Bayern: Teams, Modus, Auf-/Abstiegsregelung, Favoriten

Alles Wissenswerte zum Saisonstart in einer Woche

Die Spannung steigt: In einer Woche geht`s wieder los! Nächsten Donnerstag fällt der Startschuss in die neue Regionalliga Bayern-Saison 2024/25 mit dem Eröffnungsspiel SV Wacker Burghausen gegen den FC Bayern München II (FuPa berichtet selbstverständlich live und ausführlich aus der Wacker-Arena!). Was ihr alles wissen müsst zur anstehenden Spielzeit? Hier gibt`s den Überblick:

Die Teams
Die Regionalliga Bayern geht mit den folgenden 18 Mannschaften, die alle die Lizenz erhalten haben, an den Start:

Würzburger Kickers, DJK Vilzing, SpVgg Bayreuth, Türkgücü München, TSV Buchbach, 1. FC Schweinfurt 05, FC Bayern II, TSV Aubstadt, FC Augsburg II, SV Wacker Burghausen, 1. FC Nürnberg II, SpVgg Greuther Fürth II, Viktoria Aschaffenburg, FV Illertissen, SpVgg Ansbach, FC Eintracht Bamberg, SpVgg Hankofen-Hailing, TSV Schwaben Augsburg

Wer ist neu in der Liga?
Einen Absteiger aus der 3. Liga gibt es dieses Mal nicht. Aus den Bayernligen sind die SpVgg Hankofen-Hailing (Meister Bayernliga Nord) und der TSV Schwaben Augsburg (Bayernliga Süd) aufgestiegen.

Modus
Das Eröffnungsspiel findet am Donnerstag, den 18. Juli statt. Der erste Spieltag wird am Freitag, den 19. Juli und Samstag, den 20. Juli komplettiert. Der letzte reguläre Spieltag vor der Winterpause geht am 29./30. November über die Bühne. Los geht`s im neuen Jahr dann wieder am 28. Februar/01. März 2025. Der letzte und 34. Spieltag ist auf den 17. Mai 2025 terminiert.

Wer steigt auf?
Dank des oft kritisierten Rotationsprinzip in den fünf bundesweiten Regionalligen steigt der Meister der Regionalliga Bayern am Ende der Saison 2024/25 direkt in die 3. Liga auf und muss nicht in die Relegation!

Wer steigt ab?
Der Tabellen-18. und der Tabellen-17. steigen direkt in die Bayernliga ab. Weitere zwei Teams - der Tabellen-16. und der Tabellen-15. - müssen in die Relegation.

Wer qualifiziert sich für den DFB-Pokal?
Das beste Amateurteam - die Profireserven dürfen nicht am DFB-Pokal teilnehmen - qualifiziert sich für den DFB-Pokal. Fiktives Beispiel: Würde der FC Bayern II Meister werden, die DJK Vilzing wie im Vorjahr Zweiter, dann wären die Vilzinger im DFB-Pokal startberechtigt.
Ebenso darf der Sieger des Bayerischen Totopokals (auch hier sind keine Profireserven am Start) am DFB-Pokal teilnehmen.

Wer sind die Favoriten?
Ein Topfavorit wie im Vorjahr ist nur schwer auszumachen. Die Würzburger Kickers haben nach dem verpassten Aufstieg in die 3. Liga einen großen Umbruch zu bewältigen, haben aber bereits kommuniziert, einen weiteren Anlauf Richtung Profifußball unternehmen zu wollen. Mit den Kickers ist also wieder zu rechnen. Bei der SpVgg Bayreuth war lange nicht sicher, ob es mit professionellen Strukturen weitergeht oder nicht. Die "Oldschdod" setzt weiter auf Profitum, daher kann es eigentlich nur ein Ziel geben. Einen Angriff Richtung Titel! Wäre nur logisch, nach dem im Sommer 2023 präsentierten Zweijahres-Plan, der zum Ziel hat, binnen zwei Spielzeiten in die 3. Liga zurückzukehren.

Wie jedes Jahr wird der Profireserve des FC Bayern eine sehr gute Rolle zugetraut. Bei der Dichte an Toptalenten freilich keine große Überraschung. Von den Profireserven dürfte auch der 1. FC Nürnberg II wieder in der Lage sein, im oberen Drittel mitzumischen. Ob`s für ganz vorne reicht, wird der Saisonverlauf zeigen. Gespannt dürfen die Fans auf Schweinfurt 05 und den SV Wacker Burghausen sein, denen durchaus zuzutrauen ist, dass sie nach einer durchwachsenen Vorsaison positiv überraschen können. Ein Auge sollte man definitiv auch auf den FV Illertissen haben.

Aufrufe: 011.7.2024, 07:00 Uhr
Mathias WillmerdingerAutor