2026-04-10T07:15:08.667Z

Allgemeines

Pascal Dolniak, Kascper Tluk und Tobias Heide ragen heraus

Die Top-Spieler des 25. Spieltags der Bezirksliga Hamburg heißen Enzo Simon, Rene Müller, Pascal Alexander Dolniak, Kascper Mateusz Tluk, Finn Lynes Luther, Bennet Dallat, Tobias Heide und Dominik Zebrowski.

von red · Heute, 07:00 Uhr · 0 Leser
Kascper Mateusz Tluk (l.) und Tobias Heide mit starken Auftritten.
Kascper Mateusz Tluk (l.) und Tobias Heide mit starken Auftritten. – Foto: Rafael Majewski, Marius Bast

In allen vier Staffeln der Bezirksliga Hamburg gab es am 25. Spieltag Spieler, die ihren Mannschaften mit Toren und Schlüsselmomenten den Weg bereiteten. Besonders auffällig waren Doppelpacks, Dreierpacks und jene Akteure, die enge Partien auf ihre Seite zogen.

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Wenn ein Spieltag der Bezirksliga Hamburg so viele klare Ergebnisse hervorbringt, rücken fast automatisch auch die prägendsten Einzelspieler in den Vordergrund. Im Westen führte trotz des bewusst ausgesparten 6:9 kein Weg an zwei Namen vorbei, weil beide Leistungen außergewöhnlich waren. Enzo Simon vom Kummerfelder SV erzielte beim torreichen Auswärtssieg vier Treffer und war damit der auffälligste Mann seiner Staffel. Gerade in einem Spiel mit so vielen Wendungen ist es bemerkenswert, wenn ein Spieler mehrfach die Kontrolle über den Verlauf zurückholt. Auf der Gegenseite ragte Rene Müller von SpVgg Blau-Weiß 96 Schenefeld ebenfalls mit vier Toren heraus. Vier Treffer in einer Niederlage sind selten genug, um für sich genommen schon eine eigene Geschichte zu sein. Damit prägten ausgerechnet zwei Spieler dasselbe Spiel besonders stark.

Abseits dieser Ausnahme-Partie bot der Westen aber weitere auffällige Leistungen. Miguel Herzog traf beim 5:0 von TuRa Harksheide II gegen Niendorfer TSV II doppelt, während Luca Yakup Drenkhahn seinen starken Lauf für TuS Germania Schnelsen mit dem nächsten Doppelpack fortsetzte. Doch weil du das 6:9 ausklammern wolltest, wären Simon und Müller in einem gesonderten Spielertext eher als Randnotiz zu behandeln. Für die reine Auswahl pro Liga liefern deshalb Herzog und Drenkhahn die tragfähigeren Bezirksliga-West-Gesichter dieses Wochenendes: Herzog wegen seiner zwei Treffer in einem klaren Heimsieg, Drenkhahn wegen seiner anhaltenden Formkurve im Schnelsener Offensivzug.

Vier Tore bis späte Joker - der Süden und Osten lierfern ab

Im Süden stach Pascal Alexander Dolniak von FC Süderelbe II am deutlichsten heraus. Vier Tore beim 9:2 gegen SV Uhlenhorst-Adler sind die Art von Leistung, die einen Spieltag fast automatisch überragt. Dolniak traf früh, traf vor der Pause, traf direkt nach Wiederbeginn und setzte später noch einen weiteren Treffer obendrauf. Wer in einem Spiel gleich viermal trifft, ist nicht einfach nur erfolgreich, sondern der prägende Name des Wochenendes. Direkt dahinter ordnet sich Kascper Mateusz Tluk von SC Vorwärts/Wacker Billstedt III ein. Beim 4:1 gegen Zonguldakspor Hamburg erzielte er einen Dreierpack und drehte die Partie nach dem frühen Rückstand fast im Alleingang. Gerade weil Billstedt als Tabellenführer unter Zugzwang stand, war dieser Auftritt besonders wertvoll.

Ebenfalls auffällig im Süden war Emmanuel Kofi Turkson, der beim 6:1 von Harburger Türksport in Croatia dreimal traf und vor allem in der Schlussphase noch einmal massiv aufdrehte. Auch Elias Assiaw lieferte beim 3:4 von FC Teutonia 05 Ottensen II gegen FFC 08 Finkenwerder mit seinem Doppelpack einen starken Auftritt, auch wenn seine Mannschaft am Ende leer ausging. Für einen übergreifenden Text bleiben Dolniak und Tluk aber die logischsten Topnamen der Staffel.

Im Osten war die Lage weniger von Monsterzahlen geprägt, aber dennoch klar. Finn Lynes Luther von SV Nettelnburg/Allermöhe erzielte beim 6:2 gegen TSV Glinde zwei Tore und war damit einer der wichtigsten Gesichter eines deutlichen Heimsiegs. Die Mannschaft legte früh vor, Luther baute die Führung aus und stabilisierte den dominanten Auftritt. Daneben gehört Bennet Dallat vom Escheburger SV in den Fokus. Sein Doppelpack innerhalb von zwei Minuten legte den Grundstein für das 3:1 bei SC Condor Hamburg II. Gerade in einer Partie, in der Condor später noch einmal verkürzte, hatten diese frühen Tore besonderes Gewicht.

Im Norden prägen Effizienz und Wirkung den Spieltag

Im Norden ragte Tobias Heide von SC Sternschanze am stärksten heraus. Beim 6:3 bei SC Union Altona traf er doppelt und war Teil eines offensiv sehr starken Auftritts, der die Nord-Staffel an diesem Spieltag besonders prägte. Sein früher Treffer setzte direkt den Ton, der zweite nach der Pause stellte die Weichen erneut klar in Richtung Sternschanze. Noch etwas enger gefasst auf das einzelne Spiel war die Leistung von Dominik Zebrowski beim 4:0 des TSC Wellingsbüttel in Poppenbüttel. Nach seiner Einwechslung verwandelte er zwei Foulelfmeter und war damit unmittelbar der entscheidende Faktor dafür, dass aus einer knappen Führung ein klarer Sieg wurde.

Weitere gute Leistungen gab es auch im Norden. Julian Petersen traf für TSV Sasel II doppelt, konnte die Niederlage gegen HEBC Hamburg II aber nicht verhindern. Alexander Dennis Simoes-Inacio erzielte für VfL 93 Hamburg den späten Siegtreffer gegen SV Groß Borstel, was ebenfalls eine starke Joker-Story ist. Für die klare Auswahl von zwei Spielern pro Liga sind Heide und Zebrowski aber die schlüssigsten Namen, weil sie ihre Spiele sichtbar entschieden oder mitgeprägt haben.

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