2024-02-28T09:51:25.667Z

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Thorsten Fink wird als Nachfolger von Michael Köllner gehandelt.
Thorsten Fink wird als Nachfolger von Michael Köllner gehandelt. – Foto: SportsPressJP via www.imago-images.de

„Noch keine Kontaktaufnahme“ - Fink äußert sich erstmals zu 1860-Gerüchten

Mögliche Köllner-Nachfolge?

Wer wird neuer Cheftrainer des TSV 1860 München? Thorsten Fink soll der Topfavorit sein. Kontakt zwischen den Parteien gab es aber noch nicht.

München – Am Dienstagmorgen ist die Bombe an der Grünwalder Straße geplatzt. Nach 1180 Tagen im Amt muss 1860-Coach Michael Köllner seinen Hut nehmen. Die Löwen zogen nach der Heimpleite gegen Dynamo Dresden die Reißleine und entbanden den Oberpfälzer mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben.

Die Geschäftsführung des TSV 1860 um Günther Gorenzel und Marc-Nicolai Pfeifer sahen nach der Negativserie „nicht nur die Saisonziele akut in Gefahr“. Die Löwen sind nach nur einem Sieg aus den letzten sieben Ligaspielen mittlerweile auf Platz sechsten Tabellenplatz abgerutscht. Auf den Drittplatzierten Saarbrücken hat man aber nach wie vor nur drei Punkte Rückstand.

TSV 1860: Fink soll Topkandidat auf Köllner-Nachfolge sein

Gorenzel und Co. haben Köllner die Wende trotzdem nicht zugetraut. Stattdessen übernimmt der Österreicher mit Co-Trainer Stefan Reisinger interimsweise an der Grünwalder Straße. Wer in Zukunft auf der Löwen-Bank sitzt, steht noch nicht fest.

Nach Informationen der tz und Bild soll Thorsten Fink ein Kandidat für die Köllner-Nachfolge sein. Die Bild-Zeitung berichtet sogar, dass im Hintergrund schon Gespräche mit dem Ex-Bayern-Profi gelaufen seinen sollen. Fussball Vorort erreichte Fink am Dienstagmittag und fragte den 55-Jährigen zu den Gerüchten.

TSV 1860: Noch kein Kontakt zwischen Fink und Löwen

„Ich kann dazu noch gar nichts sagen. Bislang ist keine Kontaktaufnahme zwischen dem Verein und mir erfolgt“, sagte Fink auf Rückfrage. Nicht verwunderlich, ist die Entlassung von Köllner erst wenige Stunden alt. Zudem sprach Gorenzel als Interimstrainer wahrscheinlich erstmal zur Mannschaft, bevor er sich der Presse stellte.

Finks letzte Trainerstation war beim Al Nasr SC in Dubai. In Deutschland stand der Champions-League-Sieger von 2001 schon für den FC Ingolstadt und den Hamburger SV an der Seitenlinie. Kommen jetzt die Löwen als dritte Station dazu? Dafür bräuchte es erstmal eine Kontaktaufnahme. (kk)

Aufrufe: 01.2.2023, 09:11 Uhr
Korbinian KothnyAutor